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Deutsch Intern
    Fachschaft Wirtschaftswissenschaften

    Positionen der Fachschaft zur Novelle der Wirtschaftsinformatik-Studiengänge

    Die Fachschaft begrüßt die kontinuierliche Überarbeitung der Studiengänge an der Fakultät. Dazu gehört insbesondere die Anpassung des Curriculums an die Berufung des Professor Flath zum Sommersemester 2018.

    Das uns gegenüber geäußerte Ziel, die für den erfolgreichen Abschluss des Studiums notwendigen Module am Anfang des Studiums bestehen zu müssen, erachten wir als eine legitime Maßnahme zur Reduktion der Abbrecherzahlen.

    Forderung: Wahlrecht Regelstudiendauer

    Die Fachschaft möchte als eigenen Vorschlag ein Wahlrecht der Regelstudiendauer in die Diskussion zur Änderung des Studiengangs einbringen: Neben dem normalen Bachelorstudiengang soll das Recht eingeführt werden, sich zur Mitte des Studiums hin zwischen der regulären und einer um ein Semester verlängerten Regelstudiendauer zu entscheiden. Inhalt des zusätzlichen Semesters wäre ein fünf- oder sechsmonatiges Pflichtpraktikum.

    Warum diese Regelung? Für Unternehmen ist es aufgrund der notwendigen Einarbeitungszeit sehr viel lohnender, Praktika von mehr als vier Monaten zu vergeben. Seit Einführung des Mindestlohns in Deutschland sind längere Praktika für Unternehmen allerdings sehr kostspielig. Praktika werden deshalb oft nur noch als Pflichtpraktikum vergeben. Die Einführung eines optionalen Pflichtpraktikums würde die Chancen der Studierenden auf ein anspruchsvolles und interessantes Praktikum immens erhöhen.

    Ist das darstellbar? Die Fachschaft hat diesbezüglich Kontakt mit dem Bildungsministerium aufgenommen. Dort erteilte man uns schriftlich Auskunft, dass eine solche Regelung möglich ist. Ähnliche Regelungen werden zum Beispiel schon in zwei Studiengängen der LMU praktiziert.