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Deutsch Intern
    Chair of Business Management and Marketing

    Forschungsfelder

    Arbeitstitel: Senkung der Transaktionskosten in Wertschöpfungsnetzen der Elektromobilität

    Angesichts des aktuellen Wandels der Automobilindustrie ändert sich die Zusammensetzung der Wertschöpfungsnetzwerke innerhalb der Branche drastisch. Besonders die aufkommende Elektromobilität und die zunehmende Vernetzung von Autos involviert neue Stakeholder in die automobile Wertschöpfung.                                                                                 
    Das Co-Creation Paradigm zeigt auf, dass die moderne Zusammenarbeit von Unternehmen, Mitarbeitern, Kunden und weiteren Stakeholdern noch kooperativer ablaufen kann und muss als bisher. Besonders durch diese Veränderung liegt die Vermutung nahe, dass sich die bisherigen Transaktionskosten, ausgedrückt in Such-, Informations- und Überprüfungskosten, innerhalb der Netzwerke senken lassen. Zentral für diese Transaktionskostensenkung ist das gegenseitige Vertrauen aller Stakeholder innhalb der Wertschöpfungsnetzwerke.                                        
    Das Ziel des Disserationsvorhabens ist es, diesen Zusammenhang sowohl theoretisch zu fundieren, als auch empirisch zu überprüfen. 

    Felix Dumke, M. Sc.

    Arbeitstitel: Strategische Einbindung der Sustainable Development Goals zur Steigerung der Arbeitgeberattraktivität

    Das Spannungsfeld der Herausforderungen, in dem sich das strategische Personalmanagement derzeit bewegt, wird mit dem Fach- und Führungskräftemangel durch einen Megatrend dominiert, der immanent ist. Sowohl in der Wissenschaft, als auch in der Praxis, herrscht Einigkeit darüber, dass Mitarbeiter immer mehr zum zentralen Erfolgsfaktor für Unternehmen werden.
    Wie Studien zur Arbeitgeberattraktivität zeigen, werden seitens der Bewerber zunehmend auch immaterielle Werte, wie die Unternehmenskultur oder Selbstverwirklichungsaspekte als wichtige Beurteilungskriterien von potenziellen Arbeitgebern herangezogen. Um derartige, schwer messbare Kriterien glaubhaft zu vermitteln, setzt die Unternehmensführung zumeist auf die Formulierung von Unternehmensleitbildern beziehungsweise Mission Statements. Jedoch nur mit einer Unternehmensmission, die von der Unternehmensführung vorgelebt und mit der angestrebt wird, allen Stakeholdern gleichzeitig Nutzen zu stiften, kann es gelingen potentielle Mitarbeiter als Mitunternehmer zu gewinnen und so Wettbewerbsvorteile im War for Talents zu generieren.
    Die 17 Sustainable Development Goals (SDG´s), die von der Generalversammlung der  Vereinten Nationen 2015 verabschiedet wurden und deren Zielsetzung die Sicherung einer nachhaltigen Entwicklung auf ökonomischer, sozialer sowie ökologischer Ebene ist, können dabei als Basis dienen, um eine derartige Unternehmensmission strategisch zu verankern. Viele global agierende Unternehmen versuchen bereits über die SDG's Nachhaltigkeitsstrategien zu entwickeln, auch um ihre Arbeitgeberattraktivität gegenüber der Generationen Y und Z zu erhöhen.
    Vor diesem Hintergrund ist es das Ziel des Dissertationsvorhabens, einen Zusammenhang zwischen der strategischen Integration der Sustainable Development Goals in das Unternehmensleitbild und der von potentiellen Bewerbern empfundenen Arbeitgeberattraktivität zu identifizieren bzw. nachzuweisen.

    Vanessa Hornung, M. Sc.

    Arbeitstitel: Innovationskultur und Dynamic Capabilities in der deutschen Automobilindustrie

    Die deutsche Automobilindustrie steht zahlreichen Herausforderungen gegenüber. Eine zu-nehmend ambitionierte Umweltpolitik der EU-Kommission sieht eine deutliche Reduktion des CO2- und Schadstoffausstoßes vor. Mit der Elektromobilität schwindet der traditionell hohe Wertschöpfungsanteil von deutschen OEMs in der Automobilproduktion. IT-Konzerne treten mit ihrer Arbeit an intelligent vernetzten Mobilitätslösungen als neue branchenfremde Wettbewerber auf. Neben diesen Ausprägungen des Trends Mobilität sorgen vor allem die bran-chenübergreifenden Trends Wissenskultur, Gender Shift und Individualisierung für einen Wandel, der auch die Wettbewerbsbedingungen in der Automobilindustrie erfasst. Vor diesem Hintergrund soll analysiert werden, ob und wie deutsche Automobilhersteller die gesellschaftlichen Veränderungen nutzen können, um ihre Innovationskraft und somit ihre Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Im Mittelpunkt steht die Frage, welche Rolle dabei dem Zusammenspiel von Dynamic Capabilities und Unternehmenskultur zukommt.

    Felix Pfeil, M. Sc. 

    Arbeitstitel: Consumer Brand Co-Creation

     

    Mona Schömig, M. Sc.