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    Professur für Wirtschaftsjournalismus und Wirtschaftskommunikation

    Aktuelle Forschungsprojekte

    Forschungsprojekt zur Qualität der Berichterstattung über die Wirtschafts- und Finanzpolitik der neuen italienischen Regierung

    Die Professur für Wirtschaftsjournalismus und Wirtschaftskommunikation analysiert im Auftrag im Auftrag der Otto-Brenner-Stiftung die Berichterstattung über die Wirtschafts- und Finanzpolitik der neuen italienischen Regierung.
    Untersucht werden in dieser Studie Artikel in deutschen Tageszeitungen nach der Bekanntgabe des Regierungsprogramms von der Formierung der neuen italienischen Regierung 18.05.2018 bis zum Ende des Jahres 31.12 2018. Erfasst werden die überregionalen Tageszeitungen „Die Welt“, „Bild“, „Frankfurter Allgemeine Zeitung“, „Süddeutsche Zeitung“, „Die Tageszeitung“, „Handelsblatt“ sowie das Magazin „Spiegel. Ziel des Projekts ist es, die Tiefe der Argumente im Diskurs der genannten Medienöffentlichkeit zu erfassen, um so die journalistische Qualität der Berichterstattung zu beurteilen.

    Das Projekt wird betreut Prof. Dr. Kim Otto und Victoria Teschendorf


    Forschungsprojekt „Bioökonomie: Eine Multimedia-Reportage“

    Das geplante Projekt verfolgt das primäre Ziel, einen Transfer von transdisziplinären wissenschaftlichen Erkenntnissen zur Bioökonomie in die Gesellschaft zu ermöglichen. Über multimediale Beiträge soll einer breiten interessierten Öffentlichkeit das Potenzial der Bioökonomie und die daraus resultierenden Auswirkungen auf Gesellschaft, Klima und Umwelt dargestellt werden. Dabei soll deutlich werden, wie wichtig der Wandel von einer erdöl- zu einer biobasierten Wirtschaft für die Menschheit ist.

    Etwa 300 Studierende der Uni Würzburg, der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt und der Macromedia Hochschule Köln produzieren dazu Beiträge, welche in die projekteigene Multimedia-Reportage einfließen und von Medienpartnern in Print, Hörfunk und Online ausgespielt werden.

    Gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung anlässlich des Wissenschaftsjahrs 2020.

    Betreut wird das Projekt von Prof. Dr. Kim Otto, Kristin Baars und Ronja Auerbacher.


    Forschungsprojekt „Wirtschaftspolitische Paradigmen als Deutungsmuster im öffentlichen Diskurs über Arbeitsmarktpolitik“

    Wirtschaftspolitische Entscheidungen resultieren aus Auffassungen über die Funktionsweise der Märkte. Die Wirtschaftswissenschaft kennt mit Angebots- und Nachfragepolitik zwei wirtschaftspolitische Strategien, die sich als Ausprägungen zentraler Paradigmen (Neoliberalismus/Keynesianismus) durchgesetzt haben. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Märkte gesteuert werden können: durch staatliche Intervention oder durch Selbstregulierung. Die Arbeitsmarktpolitik als Politikfeld der Wirtschaftspolitik gehört in der Bundesrepublik Deutschland zu den zentralen Politikfeldern. Es soll offengelegt werden, ob und wie sich neoliberale Deutungsmuster über Jahrzehnte im öffentlichen Diskurs zur Arbeitsmarktpolitik manifestieren und politische Entscheidungen dominieren konnten.

    In diesem Projekt wird im Auftrag der Hans-Böckler-Stiftung mittels Inhaltsanalyse untersucht, welche wirtschaftspolitischen Paradigmen in Deutungsmustern in öffentlichen und parlamentarischen Diskursen im Bereich der Arbeitsmarktpolitik in den letzten 20 Jahren aufgetreten sind.

    Das Projekt wird von Prof. Dr. Kim Otto, Peter Kowalczyk und Victoria Teschendorf betreut.