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    Professur für Wirtschaftsjournalismus und Wirtschaftskommunikation

    Studium

    Wirtschaftsjournalismus und Wirtschaftskommunikation in Würzburg studieren

    Sie interessieren sich für Wirtschaft und möchten in Bayern Journalismus und Kommunikation studieren? Die Universität Würzburg bietet sowohl im Bachelor als auch im Master den Studienschwerpunkt Wirtschaftsjournalismus und Wirtschaftskommunikation an. Auf den nachfolgenden Seiten finden Sie aktuelle Informationen zu den Veranstaltungen der Professur für Wirtschaftsjournalismus und Wirtschaftskommunikation.

    Der Studienschwerpunkt Wirtschaftsjournalismus und Wirtschaftskommunikation steht sowohl Studierenden im Studiengang Bachelor Wirtschaftswissenschaft als auch Master Business Management und International Economic Policy offen und kann jeweils als Schwerpunkt im entsprechenden Studiengang gewählt werden. Studierende im Studiengang Master Medienkommunikation können einzelne Module ebenfalls wählen.

    Lehrkonzept

    Der Begriff der Mediengesellschaft beschreibt eine moderne Gesellschaft, in der Medienkommunikation einen allgemeingesellschaftlichen Bedeutungsanspruch gewonnen hat, der alle gesellschaftlichen Ebenen durchdringt und prägt. Die Mediengesellschaft hat für Unternehmen, aber auch für Wissenschaftler/innen den Effekt, dass die Kommunikation mit steigender Bedeutung zum Erfolgsfaktor wird (vgl. Zerfaß/Möslein 2009). Gleichzeitig befindet sich die Gesellschaft in einer „Digitalen Transformation“, wodurch sich die Kommunikation von Menschen, Unternehmen und Organisationen in den letzten Jahrzehnten stark verändert hat. Dadurch steigen die Anforderungen an Absolventen der Wirtschaftswissenschaften in Bezug auf (crossmediale) Medien- und Kommunikationskompetenz.

    • Kommunikation ist ein wesentlicher Bestandteil von Unternehmensführung (vgl. Zerfass 2007). Ein wichtiger Erfolgsfaktor für Unternehmen ist eine strategische crossmediale Kommunikation für die Interaktion mit Stakeholdern und der Vermittlung von Nachhaltigkeitsstrategien. Aber auch im Produktmarketing und für die Entwicklung und Einführung neuer Produkte ist eine crossmediale Kommunikation für Unternehmen unerlässlich.
    • Kommunikation ist auch ein wesentlicher Bestandteil von Organisationsführung. Für Organisationen wie Verbände und wissenschaftliche Institutionen ist eine erfolgreiche crossmediale Kommunikation ein wichtiger Erfolgsfaktor. Diese ist relevant für die positive interne und externe Darstellung im Hinblick auf die wesentlichen Stakeholder. Im Rahmen der Public Affairs ist strategische Kommunikation ein wichtiges Instrument (vgl. Nowak/Roither 2016; Prillwitz 2012: 191ff; Picot et al.2013).

    Absolventinnen und Absolventen in Wirtschaftswissenschaften sollen in der Netz- und Mediengesellschaft über Kommunikations- und Medienkompetenz mit Schwerpunkt Wirtschaft verfügen. Sie sollen die Bedeutung und den Einsatz von Kommunikation zur Wertschöpfung in Unternehmen kennen und strategisch einsetzen können.

    Verbindung von ökonomischer Theorie und journalistischer Praxis

    Bei den Veranstaltungen der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät besuchen Sie Vorlesungen und Seminare, die Ihnen ein fundiertes Fachwissen in volks- und betriebswirtschaftlichen Theorien vermitteln. Der journalistische Teil Ihrer Ausbildung ist stark praxisorientiert. Dort lernen Sie komplexe wirtschaftliche Zusammenhänge für die breite Öffentlichkeit journalistisch aufzubereiten.

    Die Teilnehmer des Programms setzen Ihre erworbenen Kenntnisse schon während des Studiums unmittelbar in redaktionelle Arbeit um, etwa im Onlinemagazin MAIN oder den multimedialen Projekten "Arbeitswelten der Zukunft" und "Künstliche Intelligenz".

    Praktiker in der Lehre

    Mit Prof. Dr. Kim Otto ist ein profilierter Wirtschaftsjournalist für das Programm Wirtschaftsjournalismus und Wirtschaftskommunikation der Universität Würzburg verantwortlich. Der MONITOR-Redakteur richtet die Lehre unmittelbar an der aktuellen journalistischen Praxis aus. Zahlreiche Gäste und Lehrbeauftragte aus der Praxis unterstreichen den Anspruch des Programms, die Studierenden so unmittelbar wie möglich in die journalistische Praxis einzubinden.

    Crossmediale Ausrichtung

    Journalistinnen und Journalisten arbeiten heute nicht mehr nur für ein Medium, sondern crossmedial für mehrere Medien, wie zum Beispiel Zeitung, Hörfunk, Fernsehen und Internet. Das Wirtschaftsjournalismus-Masterstudium der Universität Würzburg folgt einem crossmedialem Ausbildungskonzept.

    Um diese crossmediale Ausrichtung konsequent umzusetzen, stehen an der Universität Würzburg modernste technische Mittel, wie etwa eine voll ausgestattete und digital vernetzte Redaktion zur Verfügung. Gleichzeitig wird Ihnen das Know-How vermittelt, diese Mittel für eine crossmediale journalistische Aufbereitung zu verwenden. So lernen die Studierenden die verschiedenen Medientypen nicht nur nebeneinander kennen, sondern verweben sie mit Methoden wie Storytelling und Programmen wie Pageflow miteinander.

    Ein starkes Partnernetzwerk

    Die Studierenden des Wirtschaftsjournalismus- und Wirtschaftskommunikationsprogramms profitieren von der Vernetzung des Studiengangs mit verschiedenen Medienpartnern.

    Berufschancen

    Das Programm Wirtschaftsjournalismus und Wirtschaftskommunikation bereitet Sie mit seiner crossmedialen Ausrichtung auf die berufliche Praxis in den Bereichen TV, Print, Online und Hörfunk vor. Das Studium vermittelt Fachwissen und Praxiserfahrung sowohl für die Berichterstattung für die breite Öffentlichkeit, etwa für TV oder Tageszeitungen, als auch für die Arbeit in Fachmedien.

    Die im Wirtschaftsjournalismus- und Wirtschaftskommunikationsprogramm erworbenen Fähigkeiten sind nicht nur im Journalismus gefragt. In allen Berufen, in denen die Kommunikation mit der Presse oder der breiten Öffentlichkeit eine Rolle spielt, profitieren die Absolventen von den vermittelten Kenntnissen. So zählen auch die Pressestellen von Behörden und Nichtregierungsorganisationen, Kommunikationsagenturen und Abteilungen für interne und externe Unternehmenskommunikation zu den zukünftigen Arbeitgebern der Studierenden.

    Eckdaten für den Studiengang:

    Zugang: Bachelor – zulassungsfrei, Master – zugangsbeschränkt

    Regelstudienzeit: Bachelor – 6 Semester, Master – 4 Semester

    Studienbeginn: Bachelor im Wintersemester, Master im Sommer- und Wintersemester

    Anzahl der Modulplätze für Wirtschaftsjournalismus und Wirtschaftskommunikation: 20 Teilnehmer pro Semester

    Aufnahmebedingungen: Bachelor – Allgemeine Hochschulreife. Master – Bachelorabschluss. Bitte beachten Sie die Zugangsvoraussetzungen für die Studiengänge Wirtschaftswissenschaft (Bachelor), Business Management (Master) und International Economic Policy (Master).

    Weitere Informationen zur Bewerbung und Einschreibung finden Sie auf den Seiten der Studierendenkanzlei.