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Intern
    Fachschaft Wirtschaftswissenschaften

    Vernetzung mit Unternehmen

    Nach Ansicht der Fachschaft besteht ein wechselseitiges Interesse zwischen Unternehmen, Studierenden und Dozierenden:

    • Unternehmen: Forschung; Rekrutierung für Direkteinstiege, Praktika, Werkstudentenjobs und zu vergebende Abschlussarbeiten; …
    • Studierende: Aufwertung der Lehre durch Einbindung von Praktikern; Verbindungen für das Erlangen von Praktika, Abschlussarbeiten und Stellen für Direkteinstiege und Werkstudenten; …
    • Dozierende: Aufwertung der Lehre durch Einbindung von Praktikern; Akquise von Drittmitteln; …

    Die Fachschaft begrüßt es ausdrücklich, dass eine stabilere Verbindung zwischen Wirtschaft und Universität geschaffen werden soll. Feste Partnerschaften zwischen Unternehmen und Hochschulen bestehen andernorts bereits und bieten großen Mehrwert, bis hin zur festen Zusammenarbeit von Projektgruppen von Unternehmen mit Seminaren der Zielhochschule. Da die Anzahl der attraktiven Unternehmen begrenzt ist, ist es eine dringende Aufgabe, entsprechende Kooperationen zügig aufzubauen.

    Gemäß einer Anfrage bei der für das Hochschulmarketing zuständigen PWC-Mitarbeiterin bestehen i.d.R. ausreichend Verbindungen an Lehrstühle um einzelne Forschungsvorhaben unterbringen zu können. Diese Verbindungen kommen insbesondere über Alumni zustande (für KMU gilt das ggf. nicht). Das Kerninteresse der Unternehmen – wenigstens jener der PWC-Größenordnung – gelte deshalb dem Aufbau besserer Kontakte zu den Studierenden. Dieser Gedanke (der durch das spezifische Aufgabengebiet der PWC-Mitarbeiterin einen Bias haben mag) sollte bei der Realisierung der folgenden Möglichkeiten im Hinterkopf behalten werden:

    • Jobbörse mit hochwertigen Angeboten für Praxissemester und Werkstudentenjobs, inklusive Alerting / Push-Funktion
    • (Regelmäßige) Fallstudientagen (diese finden andernorts regelmäßig statt und werden z.B. von Unternehmensberatungen veranstaltet). Idealer Weise finden solche Fallstudien dann in Zusammenarbeit mit einem Lehrstuhl statt und könnten ggf. auf die zu erbringenden ECTS angerechnet werden.
    • Integration oder Integrierbarkeit regelmäßiger Berichte von Mitgliedern idealer Weise der Abteilungsleiterebene von Partnerunternehmen in das Studium: Was sind die aktuellen Herausforderungen? Wie geht das Unternehmen / die Abteilung / der Referent bzw. die Referentin damit um? Das sollten keine für sich stehenden, einzelnen, Einblicke sein – sondern den Studierenden ermöglichen, die „Geschichten der Herausforderungen der Unternehmen“ verfolgen zu können.
    • Schulungen zu betrieblicher Software, idealerweise inklusive in Bewerbungen verwendbarer Zertifizierung: SAP, Datev, MS Project, …
    • Outsorcing der Lösung gewisser Herausforderungen in Seminargruppen der Universität
    • Etablierung einer Karrieremesse in der Neuen Universität, die sich gezielt an Wirtschaftswissenschaftler richtet.

    Durch die Aussage der für das PWC-Hochschulmarketing Zuständigen und nach persönlichem Eindruck der Fachschaftsmitglieder bestehen viele Beziehungen der Fakultät in die Wirtschaft. Sie werden allerdings insbesondere auf individueller Ebene gelebt und nicht nachhaltig gepoolt.

    Nach Ansicht der Fachschaft rechtfertigt die Etablierung einer guten Verbindung in die Wirtschaft das Aufwenden erheblicher – auch finanzieller – Ressourcen und die Unterstützung durch das Dekanat.