Intern
    Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät

    Ablauf und Dokumente

    Die folgenden Hinweise sollen eine Hilfestellung bei Promotionsvorhaben an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät sein und beschreiben die Anforderungen und Abläufe nur generell und verkürzt. Es gelten verbindlich die Vorgaben der aktuell geltenden Promotionsordnung der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät sowie der Rahmenpromotionsordnung der Universität Würzburg

    Vorbereitung des Promotionsverfahrens

    Promotionsordnung der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät und Rahmenpromotionsordnung der Universität Würzburg

    Der erste Schritt vor einem Promotionsvorhaben ist ein sorgfältiges Studium der aktuell geltenden Promotionsordnung der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät sowie der Rahmenpromotionsordnung der Universität Würzburg. Sie lernen so die Voraussetzungen und Rahmenbedingungen eines Promotionsstudiums kennen.

    Suche Betreuer/Betreuerin

    Der erste Schritt im Promotionsverfahren ist die Wahl eines Forschungsgebiets und des Betreuers/der Betreuerin („Doktorvater“, „Doktormutter“). Sie können hierzu prinzipiell aus allen an der Fakultät vorhandenen Forschungsgebieten (Link Lehrstühle) und den zugehörigen Professoren/Professorinnen wählen. Eine Verpflichtung zur Betreuung von bestimmten Themen oder bestimmten Promotionswilligen besteht nicht.

    Externe Promotion

    Die Möglichkeit zur Anfertigung einer externen Promotionsarbeit, die nicht überwiegend an einem Lehrstuhl der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät angefertigt wird, ist grundsätzlich gegeben. Interessierte können sich mit konkret ausgearbeiteten Aufgabenstellungen sowie entscheidungsrelevanten Unterlagen (Link „Dokumentenmappe“) bei geeigneten potentiellen Professorinnen/Professoren um die Betreuung bewerben.

    Ausländische Bewerberinnen und Bewerber

    Selbstverständlich können auch ausländische Bewerberinnen und Bewerber bei Erfüllung der Zulassungsvoraussetzungen zur Promotion zugelassen werden. Bewerberinnen und Bewerber aus China, Vietnam oder der Mongolei benötigen darüber hinaus zwingend das APS-Zertifikat

    Bitte beachten Sie folgende Webseiten mit weiteren Informationen:

    Beginn des Promotionsverfahrens

    1. Nach Absprache mit dem/der Betreuer/in wird festgelegt, welche weitere Betreuungsperson in das Fachmentorat zur wissenschaftlichen Begleitung der Forschungen mit einbezogen wird. Das Fachmentorat berät die Doktorandin/den Doktoranden in fachlicher Hinsicht, fördert deren/dessen wissenschaftliche Entwicklung und wacht über den Fortschritt des Promotionsverfahrens.
    2. In der Betreuungsvereinbarung (hier Link auf Rahmenpromotionsordnung aktualisieren), für die eine Vorlage im Anhang zur Rahmenpromotionsordnung zu finden ist, wird der Rahmen für das Promotionsvorhaben dokumentiert (§4 der PromO). Es ist  unbedingt eine Kurzbeschreibung beizufügen, die Angaben zum Zeitplan einschließlich eines geplanten Abschlusszeitpunkts enthält.
    3. Nach Unterzeichnung der Betreuungsvereinbarung durch alle Beteiligten ist der Antrag auf Zulassung zu stellen (§5); Die Betreuungsvereinbarung wird erst mit der Zulassung zur Promotion wirksam. Mit dem Antrag auf Zulassung sind folgende Unterlagen einzureichen:
    • Urkunden und Zeugnisse in beglaubigter Abschrift gemäß § 5 Abs.1 bis 3 ggf. i.V. m. Abs. 5 PromO
    • Eigenhändig unterschriebene Betreuungsvereinbarung gemäß § 4 Abs. 3 PromO
    • Eigenhändig unterschriebener Lebenslauf mit Darstellung des Bildungsweges
    • Das Dekanat prüft die Unterlagen und bescheidet das Prüfergebnis.

    4. Die Immatrikulation zum Promotionsstudium hat unmittelbar nach der Zulassung zu erfolgen (§6 PromO bzw. §7 Rahmenpromotionsordnung) und ist der Fakultät anzuzeigen. Die Immatrikulation erfolgt im Rahmen der üblichen Einschreibefristen bei der Studierendenkanzlei. Die Einschreibung zum Promotionsstudium ist für den in der Betreuungsvereinbarung festgesetzten Bearbeitungszeitraum möglich. Auf Antrag ist bei Vorliegen von wichtigen Gründen eine Verlängerung des Promotionsstudiums möglich.

    Sonderregelungen
    • Wird eine Dissertation weder in deutscher noch in englischer Sprache verfasst, ist dies beim Promotionsausschuss zu beantragen (§ 8 Abs. 2 PromO)
    • Eine eigenständige Monographie, die bereits veröffentlicht wurde, kann auf Antrag beim Promotionsausschuss als Dissertation angenommen werden, wenn sie von besonderer wissenschaftlicher Bedeutung und nicht älter als drei Jahre ist (§ 8 Abs. 3 PromO).
    • Die Anfertigung einer kumulativen Dissertation ist zulässig, unterliegt aber besonderen Regelungen (§ 8 Abs. 4 PromO). Insbesondere ist hier auf die Unabhängigkeit der Gutachter zu achten. Bei Veröffentlichungen mit Koautorinnen/Koautoren muss der Anteil aller Autorinnen/Autoren durch Unterschrift einvernehmlich bestätigt werden. Erklärung der Publikationsanteile.

    Während des Promotionsvorhabens

    1. Der Leitfaden regelt, dass halbjährige Fortschrittsberichte anzufertigen sind.
    2. Es sind die geforderten Leistungen im Rahmen des Qualifikationsprogramms zu absolvieren. Dem Leitfaden kann man die angebotenen Veranstaltungen entnehmen.
    3. Es soll ein stetiger Austausch durch regelmäßige Treffen der Promovendin oder des Promovenden mit dem Fachmentorat erfolgen.
    4. In Abstimmung zwischen Promovend/in und Fachmentorat soll die Betreuungsvereinbarung dabei fortgeschrieben und an den aktuellen Fortgang des Promotionsvorhabens angepasst werden. 

    Zulassung zur Doktorprüfung

    Nach Fertigstellung der Dissertationsschrift sowie nach erfolgreichem Abschluss des Qualifikationsprogramm kann der Antrag auf Zulassung zur Doktorprüfung gestellt werden (§ 7 PromO). Dem Antrag auf Zulassung zur Doktorprüfung sind die folgenden Dokumente

    Eventuell sind weitere Unterlagen einzureichen:

    • Sofern die Dissertation weder in deutscher noch in englischer Sprache verfasst wurde, ist das Einverständnis des Promotionsausschusses vorzulegen (§ 8 Abs. 2 PromO). Antrag Zulassung in Drittsprache
    • Wird eine eigenständige Monographie als Dissertation eingereicht, die bereits veröffentlicht wurde, ist das Einverständnis des Promotionsausschusses vorzulegen (§ 8 Abs. 3 PromO). Antrag Zulassung veröffentlichte Monographie
    • Bei Anfertigung einer kumulativen Dissertation ist der Anteil aller Autorinnen/Autoren einvernehmlich durch Unterschrift zu bestätigen (§ 8 Abs. 4 PromO).

    Die Prüfung der Unterlagen erfolgt durch das Dekanat. Im Regelfall entscheidet der Vorsitzende/die Vorsitzende des Promotionsausschusses aufgrund der eingereichten Unterlagen.

    Doktorprüfung

    Begutachtung

    Unmittelbar nach der Zulassung bestimmt der Vorsitzende/die Vorsitzende des Promotionsausschusses zwei Gutachter/innen (drei im Falle des § 3 Abs. 4) und leitet diesen die Dissertationsschrift zur Begutachtung weiter. Die Gutachten sollen spätestens sechs Monate später im Dekanat eingehen.

    Sind die Gutachten am Dekanat eingegangen, wird die Dissertationsschrift für die Mitglieder des Promotionsausschusses für vier Wochen zur Auslage gebracht.

     

    Mündliche Prüfung (§ 10 PromO)

    Der Festlegung des Termins der mündlichen Prüfung, die Wahl des sonstigen Hochschullehrers/der sonstigen Hochschullehrerin sowie des Protokollführers/der Protokollführerin und die Festlegung des Prüfungsraums unterliegen dem Erstgutachter. Der Promovend/die Promovendin sollen zur Festlegung des Prüfungstermins gehört werden. Die mündliche Prüfung kann erst nach Abschluss der Auslage erfolgen und frühestens zwei Wochen nach Meldung der Prüfungsmodalitäten an das Dekanat.

    Alle an der mündlichen Prüfung beteiligten Personen werden durch das Dekanat mit mindestens einer Woche Vorlauf geladen.

    Der Vortrag der Kandidatin/des Kandidaten über die zentralen Thesen der Dissertation soll nicht länger als 30 Minuten, die Disputation insgesamt nicht länger als 90 Minuten dauern.

    Abschluss der Promotion

    Das Bestehen der Promotionsprüfung wird dem Kandidaten/der Kandidatin schriftlich mitgeteilt.

    Druckfreigabe (§ 14 Abs. 6 PromA)

    Vor der Veröffentlichung der Dissertation ist die Vorlage samt dem im Verfahren eingereichten Manuskript den Gutachtern vorzulegen. Der oder die Vorsitzende erteilt im Einvernehmen mit diesen die Imprimatur; in Zweifelsfällen kann eine Entscheidung des Promotionsausschusses herbeigeführt werden.

    Veröffentlichung (§ 14PromO)

    Nach bestandener Prüfung muss der Doktorand oder die Doktorandin die Dissertation der wissenschaftlichen Öffentlichkeit durch Vervielfältigungen und Verbreitung zugänglich machen.

    Zu diesem Zweck muss der Doktorand bzw. die Doktorandin innerhalb eines Jahres nach der Mitteilung des Bestehens der Prüfung die folgenden Pflichtexemplare unentgeltlich an die Universitätsbibliothek gegen eine Abgabebestätigung abliefern:

    • 40 Exemplare der Dissertation als Buch oder in gedruckter und gebundener Form oder
    • 4 Sonderdrucke, wenn die Dissertation in einer Zeitschrift veröffentlicht wird, oder
    • 10 Exemplare der Veröffentlichung, im Falle der Verbreitung über den Buchhandel mit einer Mindestauflage von 150 Exemplaren, die nachzuweisen ist, und auf der Rückseite des Titelblattes die Veröffentlichung als Dissertation unter Angabe des Dissertationsortes ausgewiesen ist, oder
    • 5 Exemplare in gedruckter und gebundener Form, wenn der Universitätsbibliothek eine elektronische Version der Dissertation abgeliefert wird, deren Datenformat und Datenträger mit der Universitätsbibliothek abzustimmen ist (http://www.bibliothek.uni-wuerzburg.de/service0/elektronisches_publizieren/opus/).
    Exemplare an Dekanat

    Über die oben genannten Exemplare hinaus muss der Doktorand oder die Doktorandin innerhalb eines Jahres nach der Mitteilung des Bestehens der Prüfung auch vier Exemplare, die auf altersbeständigem holz- und säurefreiem Papier ausgedruckt und dauerhaft haltbar gebunden sein müssen, und eine ein- bis zweiseitige Kurzfassung der Dissertation in elektronischer Version, für die der Doktorand oder die Doktorandin der Universität Würzburg das Recht zu übertragen hat, weitere Kopien davon herzustellen und zu verbreiten bzw. in Datennetzen zur Verfügung zu stellen, unentgeltlich an das Dekanat der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät abliefern.

    Urkunde

    Nach der Veröffentlichung der Arbeit ist die Abgabebestätigung der Universitätsbibliothek über die erfolgreiche Veröffentlichung durch den Kandidaten/die Kandidatin im Dekanat einzureichen. Das Dekanat veranlasst die Ausstellung der Urkunde. Ausstellungsdatum ist das Datum des Einreichens in der Universitätsbibliothek.

    Nach ca. vier Wochen kann die Urkunde persönlich oder gegen Vorlage einer Vollmacht im Dekanat abgeholt werden. Falls das nicht möglich ist, wird sie dem Kandidaten/der Kandidatin per persönlichem Übergabeeinschreiben zugeschickt.

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    Kontakt

    Dekanat der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät
    Sanderring 2
    97070 Würzburg

    Tel.: +49 931 31-82901
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