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    Professur für Wirtschaftsjournalismus

    Forschungsprojekt „Wirtschaftspolitische Paradigmen als Deutungsmuster im öffentlichen Diskurs über Arbeitsmarktpolitik“

    21.09.2017

    In einem von der Hans-Böckler-Stiftung geförderten Forschungsprojekt untersuchen Prof. Dr. Kim Otto und sein Team öffentliche und parlamentarische Diskurse im Bereich der Arbeitsmarktpolitik der letzten 20 Jahre. Es soll offengelegt werden, ob und wie sich neoliberale Deutungsmuster über Jahrzehnte im öffentlichen Diskurs zur Arbeitsmarktpolitik manifestieren und politische Entscheidungen dominieren konnten.

    Wirtschaftspolitische Entscheidungen resultieren aus Auffassungen über die Funktionsweise der Märkte. Die Wirtschaftswissenschaft kennt mit Angebots- und Nachfragepolitik zwei wirtschaftspolitische Strategien, die sich als Ausprägungen zentraler Paradigmen (Neoliberalismus/Keynesianismus) durchgesetzt haben. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Märkte gesteuert werden können: durch staatliche Intervention oder durch Selbstregulierung. Die Arbeitsmarktpolitik als Politikfeld der Wirtschaftspolitik gehört in der Bundesrepublik Deutschland zu den zentralen Politikfeldern.

    In dem nun gestarteten Projekt wird mittels Inhaltsanalyse untersucht, welche wirtschaftspolitischen Paradigmen in Deutungsmustern in öffentlichen und parlamentarischen Diskursen im Bereich der Arbeitsmarktpolitik in den letzten 20 Jahren aufgetreten sind.

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    Professur für Wirtschaftsjournalismus am Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre, Geld und internationale Wirtschaftsbeziehungen
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