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Professur für Wirtschaftsjournalismus

Themen für Bachelor- und Masterarbeiten an der Professur für Wirtschaftsjournalismus

Die Professur für Wirtschaftsjournalismus (Prof. Dr. Otto) betreut Bachelor- und Masterarbeiten. Kommen Sie bei Interesse gern auf uns zu. Zur Anmeldung nutzen Sie bitte das Tool der Fakultät.

Wir vergeben Arbeiten, die sich an einem unserer aktuellen Projekte anlehnen. So bekommen Sie einen Einblick in aktuelle Forschungsfragen mit denen wir uns beschäftigen.

Über die hier vorgeschlagenen Themen hinaus können Sie weitere Themen mit uns absprechen.

Projekte:

Forschungsprojekt „Wirtschaftspolitische Paradigmen als Deutungsmuster im öffentlichen Diskurs über Arbeitsmarktpolitik“

Wirtschaftspolitische Entscheidungen resultieren aus Auffassungen über die Funktionsweise der Märkte. Die Wirtschaftswissenschaft kennt mit Angebots- und Nachfragepolitik zwei wirtschaftspolitische Strategien, die sich als Ausprägungen zentraler Paradigmen (Neoliberalismus/Keynesianismus) durchgesetzt haben. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Märkte gesteuert werden können: durch staatliche Intervention oder durch Selbstregulierung. Die Arbeitsmarktpolitik als Politikfeld der Wirtschaftspolitik gehört in der Bundesrepublik Deutschland zu den zentralen Politikfeldern. Es soll offengelegt werden, ob und wie sich neoliberale Deutungsmuster über Jahrzehnte im öffentlichen Diskurs zur Arbeitsmarktpolitik manifestieren und politische Entscheidungen dominieren konnten.

In diesem Projekt wird im Auftrag der Hans-Böckler-Stiftung mittels Inhaltsanalyse untersucht, welche wirtschaftspolitischen Paradigmen in Deutungsmustern in öffentlichen und parlamentarischen Diskursen im Bereich der Arbeitsmarktpolitik in den letzten 20 Jahren aufgetreten sind.

Das Projekt wird von Prof. Dr. Kim Otto und Claudio Höll betreut.

Die Berichterstattung über die EZB

Das Projekt untersucht die Darstellung der Geldpolitik der EZB in der deutschen und spanischen Medienöffentlichkeit. Damit soll der Diskurs über die Geldpolitik der EZB und ihre Ziele im Vergleich zwischen zwei europäischen Staaten erfolgen. 

Die EZB richtet sich mit ihrer Kommunikationspolitik an die massenmediale Öffentlichkeit, um das Vertrauen der Märkte für ihre geldpolitischen Maßnahmen zu erlangen. „Eine erfolgreiche Kommunikation mit den Bürgerinnen und Bürgern Europas ist für uns von größter Bedeutung“, erklärt die EZB, was angesichts des schwindenden Handlungsspielraums der klassischen geldpolitischen Instrumente nachvollziehbar scheint. Die medienöffentliche Darstellung der EZB und ihrer Instrumente ist zentral, damit diese wirken können. Daher soll die massenmediale Öffentlichkeit in der hier vorgeschlagenen Studie daraufhin untersucht, ob und wie sie über die geldpolitischen Instrumente der EZB berichtet und welche Deutungen der Geldpolitik der EZB dominieren.

Anforderungen:

Besuch einer Veranstaltung aus dem Bereich Wirtschaftsjournalismus

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Kontakt

Professur für Wirtschaftsjournalismus am Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre, Geld und internationale Wirtschaftsbeziehungen
Sanderring 2
97070 Würzburg

Tel.: +49 931 31-83775
Fax: +49 931 31-837750
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