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    Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre, Vertrags- und Informationsökonomik

    Informationsökonomik

    Seit den 1960er und 1970er Jahren wird in der mikroökonomischen Theorie anerkannt,  dass zahlreiche ökonomische Transaktionen durch asymmetrische Informationsverteilung gekennzeichnet sind, d.h., eine der beteiligten Parteien besitzt private Information, zu der die übrigen Parteien keinen Zugang haben. So ist, zum Beispiel, der Hersteller in der Regel besser über die Qualität des von ihm angebotenen Produkts informiert als die potenziellen Käufer dieses Produkts. Solch eine asymmetrische Informationsverteilung stellt eine maßgebliche Ursache für die Ineffizienz ökonomischer Transaktionen dar. Die Informationsökonomik im Allgemeinen und die Vertragstheorie im Speziellen nimmt sich der Frage an, auf welche Weise auf die aus asymmetrischer Informationsverteilung resultierenden Friktionen durch die geeignete Gestaltung von Verträgen bzw. institutionellen Rahmenbedingungen reagiert werden sollte.

    Kapitel 1: Moralisches Risiko

    • Kapitel 4 in D. Martimort and J.-J. Laffont (2001), "The Theory of Incentives: The Principal-Agent Modell"

    Kapitel 2: Adverse Selection

    • Kapitel 2 in D. Martimort and J.-J. Laffont (2001), "The Theory of Incentives: The Principal-Agent Modell"

    Voraussetzungen

    Die Vorlesungsinhalte werden mit Hilfe mathematisch präziser Modelle erarbeitet. Vor diesem Hintergrund wird Vertrautheit mit den Grundlagen der Differentialrechnung vorausgesetzt. Weitere mathematische, sowie spieltheoretische oder ökonometrische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

    Literatur

    Die oben angeführten Literaturhinweise sind nicht als Pflichtlektüre zu verstehen. Vielmehr handelt es sich um Literaturhinweise, die es erlauben, die Vorlesungsinhalte zu wiederholen und bei Interesse zu vertiefen.