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    Lehrstuhl für BWL und Wirtschaftsinformatik - Prof. Dr. A. Winkelmann

    Themenvorschläge für Softwarepraktika (SWP, Bachelor Wirtschaftsinformatik)

    02.08.2017

    Der Lehrstuhl für BWL und Wirtschaftsinformatik hat vier Themen für das Modul Softwarepraktikum für Studierende der Wirtschaftsinformatik (B. Sc.) (10-I-SWP-WI) zu vergeben. 

    1) IT-Innovationen und ihre Bedeutung für Verwaltungsprozesse und ERP-Systeme - Potentiale und Hemmnisse des Affective Computing

    Ziel dieses Projekts ist es zu analysieren, welche spezifischen Anforderungen an ein ERP-System zum Zwecke des Einsatzes an Hochschulen und anderen großen, öffentlichen Verwaltungen gestellt werden und wie sich diese Anforderungen im Zuge des Affective Computing verändern werden, dessen Marktreife in den nächsten Jahren zu erwarten ist. Weiter sollen praxisorientierte Gestaltungsvorschläge erarbeitet werden, wie ein bestehendes System schon heute so weiterentwickelt werden könnte, um den Anforderungen besser gerecht zu werden. Dies soll in 3 Phasen bearbeitet werden:

    • Zunächst steht die Erhebung der Anforderungen in spezifischen Fachbereichen (z.B. Personal, Finanzen, Qualitätsmanagement) durch die Analyse und Auswertung von Fachliteratur, aber auch durch Gespräche mit Experten im Vordergrund.
    • Aufbauend auf den erhobenen Anforderungen, sollen Sollprozesse modelliert werden, welche die IT-seitige Unterstützung der Abläufe ideal ermöglichen und den Einsatz des Affective Computing erlauben würden.
    • Abschließend werden jene Prozesse im bekannten ERP-System Unit4 Business World On! praktisch getestet und per Fit-Gap-Analyse ausgewertet, an welchen Stellen es zu Herausforderungen bei der Umsetzung kommt.

    Bei Interesse oder Fragen wenden Sie sich bitte an:

    Julian Kolb

    2) Gestaltung einer Bewertungs- und Vermittlungsplattform für personennahe Dienstleistungen

    Ziel dieses Projekts ist die konzeptionelle Gestaltung einer Web-Plattform für personennahe Dienstleistungen unter Verwendung etablierter Frameworks, Vorgehensweisen und Methoden. Die dabei üblichen Bewertungen der Anbieter durch Kunden der Plattform sollen dabei mittels öffentlichen verfügbaren Informationen, die in einem Web-Crawling-Verfahren erhoben werden können, objektiviert werden. Dies impliziert folgende Teilbereiche:

    • Durchführung einer Markt- und Stakeholder-Analyse zur Identifikation von Anforderungen, Erfolgsfaktoren und notwendigen Funktionen derartiger Plattformen.
    • Entwurf eines Web-Crawling-Mechanismus, um öffentliche Informationen in Form von Polizei- und Zeitungsberichte auszuwerten.
    • Entwurf eines geeigneten Geschäftsmodells zur Vermarktung der Plattform.

    Bei Interesse oder Fragen wenden Sie sich bitte an:

    Julian Hornung

    3) Smart Data Gathering 

    Heterogene Informationen durch neue Technologien automatisch zu aggregieren und aktuell zu halten ist der Fokus dieses Softwarepraktikums. 

    Die Anzahl der Webseiten nimmt stark zu. Es stehen immer mehr Informationen auf heterogenen Webseiten zur Verfügung. Für Nutzer wird es immer schwerer sich einen Überblick über die entsprechenden Seiten zu schaffen. Google liefert hier eine gute Grundlage für eine grobe Sortierung der Informationen, hilft aber nicht bei der Spezifizierung und intelligenten Verknüpfung von Inhalten. 

    Ziel dieses Projekts ist es, mit Hilfe von aktuellen Technologien und wissenschaftlichen Ansätzen zu überprüfen, ob die Datenaggregation für Plattformbetreiber automatisiert werden kann. Dabei ist die Aufgabenstellung ein vorgegebenen Datensatz von heterogenen Seiten möglichst automatisiert zu sammeln und aktuell zu halten.

    Hierbei können verschiedene Technologien wie z. B. Crawling, Text Mining, Wörterbücher, künstliche Intelligenz oder Weitere zum Einsatz kommen. 

    Die Vorgehensweise zur Lösung des Problems ist den Studierenden hier freigestellt und kann durch die kreative Kombination verschiedener Technologien umgesetzt werden. 

    Bei Interesse oder Fragen wenden Sie sich bitte an: 

    Daniel Neuß

    4) eBusiness in der Praxis: Webshop-Integration in die Verkaufsprozesse in kleinen, stationären Einzelhandelsunternehmen

    Ziel dieses semesterbegleitenden Praktikums ist es, exemplarisch den Webshop eines kleinen, bislang nur stationär tätigen Einzelhandelsunternehmens in Betrieb zu nehmen und einen Gestaltungsvorschlag für die Unternehmensabläufe zu entwickeln, welche es ermöglichen, die online und offline stattfindenden Verkaufsprozesse optimal zu kombinieren. Der Webshop besteht aus einem Baukasten-System, welches fertige Elemente, die ohne Programmierung anpassbar sind, beinhaltet. 

    • Zunächst steht die Entwicklung und Umsetzung eines Konzepts, in welcher Form und mit welchen Methoden Artikel in den Shop eingestellt werden, wie die Daten aktuell gehalten werden und welche Schritte im Falle eines Verkaufs zu folgen haben, im Vordergrund.
    • Aufbauend auf den entworfenen Abläufen, soll der Webshop über entsprechende Schnittstellen an das bestehende Warenwirtschaftssystem des Unternehmens angeschlossen werden. 
    • Abschließend soll eine Handlungsempfehlung erarbeitet werden, die interessierten Unternehmen zur Verfügung gestellt und als Leitfaden zur Umsetzung einer Multi-Channel-Strategie dienen kann.

    Bei Interesse oder Fragen wenden Sie sich bitte an:

    Julian Hornung

     

    Bei der Gruppenbildung kann bei Bedarf Unterstützung geleistet werden.

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    Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre und Wirtschaftsinformatik
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