Intern
    Lehrstuhl für BWL und Wirtschaftsinformatik - Prof. Dr. A. Winkelmann

    Field Reports

    Die nachfolgenden Hinweise und Tipps wurden von Studenten erstellt, die in den vergangenen Jahren am Austauschprogramm teilgenommen haben. Für die Korrektheit und Aktualität kann demnach keine Garantie gegeben werden, gleichwohl die Informationen von Zeit zu Zeit aktualisiert und geprüft werden.

    Ankunft an der FGCU

    Eagle-I-Ambassador-Programm

    Um die Ankunft an der FGCU zu erleichtern, hat das International Office ein so genanntes „Eagle-I-Ambassador“-Programm gegründet. Dabei handelt es sich einfach um ein Tutoren-Programm, bei dem jedem internationalen Student ein/e amerikanischer Student/in zugeteilt wird, der/die bei der Ankunft aber auch über das ganze Semester hinweg bei Fragen zur Seite steht. Hierfür sollte man sich beim International Office anmelden. Oft bieten die Tutoren auch an, einen bei der Ankunft am Flughafen in Fort Myers abzuholen. Während dem Semester gibt es dann immer wieder gemeinsame Treffen z. B. zum Bowling. Es ist sehr hilfreich am diesem Programm teilzunehmen, da dadurch der Einstieg in das Campusleben vereinfacht wird und man schneller mit anderen (internationalen) Studenten in Kontakt kommt. Man sollte sich sobald wie möglich für das Programm anmelden, da die Ambassadadors bereits vor der Anreise helfen können.

    Ankunft

    Bei der Wahl des Flugtermins sollte darauf geachtet werden, ab wann man frühestens seine Wohnung beziehen kann und wann man spätestens am Campus sein muss. Dabei sollte man sich über die Termine der International Orientation informieren, die in der Regel ein paar Tage vor der eigentlichen Orientation für alle Studenten stattfindet. Die Teilnahme an beiden Einführungsveranstaltungen (Orientations) ist verpflichtend und sollte daher auf keinen Fall verpasst werden. Man sollte sich nicht von den offiziellen Einzugsterminen, die auf der Homepage der FGCU zu finden sind, irritieren lassen. Diese gelten nur für die amerikanischen Studenten. Internationale Studenten dürfen bereits früher einziehen. Um sicher zu gehen, sollte man sich im Vorfeld beim Housing-Office informieren, ab wann der Einzug möglich ist. Wenn die Anreise geschafft ist und man am Campus der FGCU ankommt, muss man zu aller erst zum „Commons“-Gebäude, welches sich direkt am Haupteingang des North Lake-Village befindet. Hier bekommt man dann seinen Schlüssel für die Wohnung und den Briefkasten.

    Housing

    Als Exchange Student wohnt man in der Regel im North Lake Village. Dort gibt es entweder 4er-Appartements, bei denen jeder sein eigenes Zimmer hat und in denen man sich zu zweit ein Badezimmer teilt. Diese sind teurer (etwa 700$ im Monat). Außerdem gibt es Doppelzimmer, man wohnt mit jemand anderem zusammen in einem Zimmer und teilt sich mit der Person dann auch ein Zimmer. Privatsphäre gibt’s da aber dann eher nicht. Meine Mitbewohnerinnen waren zwei internationale Studenten und eine Amerikanerin. Wir haben uns alle gut verstanden und es gab kaum Probleme.

    Die Zimmer sind recht klein aber man hält sich normalerweise eh nicht so oft drin auf. Es gibt ein kleines sehr sehr unbequemes Bett, ein Kleiderschrank mit Spiegel, eine Kommode und einen Schreibtisch in den Zimmern. Zu viert teilt man sich dann auch noch ein Wohnzimmer mit Sofas. Die Küche ist am Anfang zum Fall Semester komplett leer und zum Spring Semester je nachdem was deine Mitbewohner haben. Meine Küche war komplett ausgestattet, was Geschirr und Töpfe etc. anging (Kühlschrank, Herd, Ofen und Mikrowelle sind in jeder Wohnung, Toaster etc. hatten wir nicht). Jedes Jahr (so war es zumindest bisher), sammelt ein Student von der FGCU die Sachen von den Internationals, unter anderem auch Bettwäsche, Kissen, Küchensachen, Handtücher und was sonst so anfällt und bewahrt sie auf, bis die neuen Studenten an die FGCU kommen. Ansonsten findet man auch alles recht billig im Super Target, der etwa fünf Minuten mit dem Auto weg ist.

    Vom Wohnheim zur Uni läuft man entweder 10 Minuten oder man fährt mit den Shuttlebussen. Man kann sich auch ein Fahrrad bei der Campus Recreation ausleihen. Im North Lake Village gibt es auch ein Fitnessstudio, einen kleinen Pool, einen großen Pool und natürlich die Waterfront am See, bei der man schwimmen/segeln/Kanu fahren... kann. Grillplätze und Hängematten im Schatten sind auch vorhanden.

    Die ersten Tage

    Während den ersten Tagen lebt man sich dann erst mal ein wenig ein. Am besten sollte man sich am ersten Tag zwingen wach zu bleiben, damit entkommt man dem Jet Lag ganz gut. Man muss dann zu diversen Einführungsveranstaltungen, bei denen man alles wichtige gesagt bekommt. Man lernt dann auch so langsam die anderen Austauschstudenten kennen und unternimmt dann schon mal was. Außerdem gibt es ein offizielles Einführungsessen mit den Ambassadors. Die Uni fängt natürlich auch an. In den ersten Tagen findet man sich auf dem Campus zurecht. Was die Uni angeht, sollte man sich dann auch schon mal um die Bücher kümmern, die man braucht.

    Zum einkaufen kann man mit dem Shuttle zum West Lake Village fahren (auch ein Wohnheim), das einen vor dem Super Target im Gulf Coast Town Center rauslässt. Das Gulf Coast Town Center ist eine große Mall, die im Grunde alles bietet. Hier kann man auch ganz gut feiern gehen (so lange bis es dann langweilig wird :D).

    Im Super Target findet man alles. Man muss es halt dann im Bus transportieren.

    Wenn man will, kann man sich auch ein Auto anschaffen und wieder verkaufen. Versicherung und License Plate allein beträgt circa 1600$, Mietwagen gibt es schon für ab 35 € am Tag.

    Austauschbörse

    Seit dem Fall Semester 2010 gibt es die Möglichkeit, seine gebrauchten Gegenstände nach Ablauf des Semesters beim International Club abzugeben. Neue Austauschstudenten haben hier also die Gelegenheit, sich alles von Bettwäsche bis hin zu Sonnenschirmen kostenlos zu ergattern. Die Ansprechpartner des International Club lernt man gleich bei der Orientierungswoche (Eagle Orientation) kennen, dort kann man sich nach den Gegenständen erkundigen. Es gibt inzwischen auch eine Facebook-Gruppe, in der fast alle angebotenen Gegenstände gelistet sind und man sich so bereits im Vorfeld Sachen reservieren kann.

    Bankkonto und Kreditkarte

    Ein amerikanisches Bankkonto mit Kreditkarte ist empfehlenswert. FGCU arbeitet eng mit Wells Fargo zusammen und man kann häufig Vertreter der Wells Fargo im Gebäude antreffen, in welchem der Studentenausweis zu Semesterbeginn ausgestellt wird. Ist kein Vertreter vor Ort, empfiehlt es sich dort über mögliche Termine zu erkundigen. Der Account wird innerhalb von drei Tagen von der Bank aktiviert und kann durch überweisen von $50 auf das Konto (zum Beispiel durch Wells Fargo ATM auf dem Campus in der Nähe des Bus Loop) verwendet werden. Dabei wird direkt ein neuer Studentenausweis ausgestellt und die Debit Card auf den Ausweis gedruckt.

    Hierbei anzumerken ist, dass man sich häufig mit Debit Cards keine Autos mieten kann, da dort nur Kreditkarten für die Kaution akzeptiert werden.

    Empfehlenswert ist auch, wenn man ein sogenanntes „Junges Konto“ bei der Deutschen Bank besitzt, welches für Studenten kostenlos ist. Mit der gewöhnlichen EC-Karte der Deutschen Bank lässt sich gebührenfrei Geld bei jedem ATM der Bank of America (einer ist auch direkt auf dem Campus) abheben, da zwischen den beiden Banken eine Kooperation besteht. Verbunden mit einer Kreditkarte, bei der normalerweise 1,5 % an Transaktionsgebühren (mind. jedoch 1,5€) für Zahlungen in Auslandswährungen wie z. B. US-Dollar anfallen, hat man hier eine leichte sowie kostengünstige Lösung an Geld zu kommen. Vor der Abreise sollte unbedingt daran gedacht werden, die Karte für Nordamerika freischalten zu lassen!

    Eine Kreditkarte ist in Amerika fast ein Muss. Eine kostenlose Möglichkeit (ohne Auslandseinsatzgebühren oder Transaktionsgebühren) bietet die Advanzia Bank mit der „Mastercard-Gold“. Sie sollte aber rechtzeitig beantragt werden, da die Freischaltung einige Wochen dauert. Wenn man mit der Karte bezahlt hat, erhält man immer am nächsten Monatsanfang die Kreditkarten-Abrechnung per eMail, welche dann per Überweisung zu begleichen ist. Beachten sollte man, dass das Abheben von Bargeld mit dieser Kreditkarte teuer ist. 

    Vergleichsweise geringeren Aufwand hat man jedoch, wenn man ein sogenanntes „Junges Konto“ bei der Deutschen Bank besitzt, welches für Studenten kostenlos ist. Mit der gewöhnlichen EC-Karte der Deutschen Bank lässt sich gebührenfrei Geld bei jedem ATM der Bank of America (einer ist auch direkt auf dem Campus) abheben, da zwischen den beiden Banken eine Kooperation besteht. Verbunden mit einer Kreditkarte, bei der normalerweise 1,5 % an Transaktionsgebühren (mind. jedoch 1,5€) für Zahlungen in Auslandswährungen wie z. B. US-Dollar anfallen, hat man hier eine leichte sowie kostengünstige Lösung an Geld zu kommen. Vor der Abreise sollte unbedingt daran gedacht werden, die Karte für Nordamerika freischalten zu lassen!

    Eine Kreditkarte ist in Amerika fast ein Muss. Eine kostenlose Möglichkeit (ohne Auslandseinsatzgebühren oder Transaktionsgebühren) bietet die Advanzia Bank mit der „Mastercard-Gold“. Sie sollte aber rechtzeitig beantragt werden, da die Freischaltung einige Wochen dauert. Wenn man mit der Karte bezahlt hat, erhält man immer am nächsten Monatsanfang die Kreditkarten-Abrechnung per eMail, welche dann per Überweisung zu begleichen ist. Beachten sollte man, dass das Abheben von Bargeld mit dieser Kreditkarte teuer ist.

    Führerschein und Florida ID

    Wenn man in Deutschland einen Führerschein hat, muss man in Florida nur noch einen theoretischen Test ablegen, der keinen allzu großen, aber dennoch Lernaufwand erfordert. Es werden zwar nur ‚Basics‘ abgefragt, aber die unterscheiden sich von den deutschen. Der Test kostet ca. 6$ beim ersten Versuch. Beim zweiten dann 16$. Wenn man den Computer-Test bestanden hat, bekommt man seinen amerikanischen Führerschein ausgestellt.

    Wichtig ist, dass man, bevor man zum Test zum DMV geht, sich bei Mr Gjini (Int. Office) die entsprechenden Unterlagen holt. Wenn man ihm sagt, was man vor hat, weiß er schon exakt, was alles benötigt wird. Alternativ zum Führerschein kann man sich auch nur eine Florida ID für 30 $ besorgen. Empfehlenswert ist das auf jeden Fall, da vielerorts der deutsche Führerschein bzw. Personalausweis nicht anerkannt wird und man so immer den deutschen Reisepass mit sich führen müsste.

    Wer nicht vorhat den amerikanischen Führerschein zu machen, aber ab und zu in Amerika fahren möchte, sollte den internationalen Führerschein mitbringen.

    Autokauf

    Ein Autokauf ist sehr zu empfehlen, schon alleine wegen dem schlechten Ausbau öffentlicher Verkehrsmittel und Verkehrswege. Florida ist sehr weitläufig, die Distanzen können nicht so problemlos und schnell zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurückgelegt werden und von einer Fahrt mit dem Fahrrad auf viel befahrenen Straßen kann nur abgeraten werden. Die meisten Austauschstudenten haben sich mit anderen Studenten zusammengeschlossen und gemeinsam ein Auto gekauft, da die Investition so auch für nur ein paar Monate bezahlbar ist.

    Angebot und Nachfrage von Autos sind in Florida sehr hoch, es ist relativ einfach einen Wagen in einer bestimmten Preisklasse zu finden und ihn wieder zu verkaufen.

    Neben einem Geschäft mit Händlern (viele sogenannte Car Dealerships befinden sich auf der Fowler Street in Fort Myers) oder mit einer Privatperson, kann man auch im Internet sehr viele preiswerte Angebote finden (z. B. craigslist.org, kbb.com). Der Vorteil, wenn man das Auto bei einem Händler kauft ist, dass man sich um die Registrierung, Nummernschild etc. nicht kümmern muss.

    Bevor man ein Auto kauft, sollte man sich auch das ‚Carfax‘ des Autos anschauen. Hier sind alle Vorbesitzer, ggf. Unfälle, etc. aufgelistet.

    Autoversicherung

    Als Versicherung bietet sich etwa Geico an, die einen guten Service haben und Rabatte für Studenten geben. Wichtig ist die höchst mögliche Deckungssumme zu nehmen, da das Mindestmaß von 10.000 $ weit unter dem deutschen Niveau von 1 Million $ liegt. Außerdem benötigt man bei fast allen Versicherungen einen amerikanischen Führerschein. Bevor ein Auto endgültig gekauft wird, ist es empfehlenswert, sich bei einer Versicherung über die Höhe der Versicherung für das jeweilige Auto zu erkundigen. Bei Geico hat man außerdem die Möglichkeit, die Versicherung bereits abzuschließen und den amerikanischen Führerschein innerhalb von 20 Tagen nachzureichen, um so einen günstigeren Tarif zu bekommen. Die Versicherungskosten belaufen sich auf ca. 110 $ pro Monat bei einem Kleinwagen mit zwei Fahrern.

    WICHTIG: Bevor man das gekaufte Auto mitnehmen kann, muss man die Versicherung haben. Beim Händler muss man einen Versicherungsnachweis vorlegen!

    Alternativen zum Autokauf

    Folgende Gründe können ggf. dafür sprechen, auf einen Autokauf zu verzichten:

       

    • Es besteht eine sehr gute Busverbindung zwischen der Florida Gulf Coast University und dem Gulf Coast Town Center. Deswegen ist ein Auto für Einkäufe nicht zwingend nötig. Daher wird ein Auto nur für Ausflüge benötigt, von daher eher am Wochenende. Man sollte jedoch beachten, dass die Busse nur von Donnerstag bis Sonntag fahren und somit die Besorgungen für die gesamte Woche für diesen Zeitraum einplanen sind. Allerdings fährt der Bus vom Supermarkt nur bis zum Hauptcampus. Dort muss man wieder auf einen Bus zum Wohncampus warten, was bei gekühlten Lebensmitteln evtl. problematisch sein kann.
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    • Die amerikanischen Mitbewohner sind in der Regel sehr hilfsbereit und bieten Mitfahrgelegenheiten zum Einkaufen oder zu anderen Orten (Clubs, Post Office etc.) an.
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    • Die Kosten für eine Autoversicherung sind ggf. sehr hoch.
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    • Bei der Anschaffung eines Autos kann es zu Problemen kommen, z. B. da das Auto nicht vier Monate fahrtüchtig ist, der Benzinverbrauch bei älteren (Gebraucht-) Wagen hoch ist und/oder sich der Wiederverkauf wegen des Zeitdrucks als schwierig gestaltet.
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    • Mietwagen sind häufig günstig zu bekommen für Personen über 25 Jahren. Für Fahrer unter 25 wird eine zusätzliche sogenannte Under Age Fee von 25 Dollar pro Tag berechnet, was die Sache erheblich verteuert.
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    Mietwagen

    Generell sind Mietwagen in den Vereinigten Staaten sehr billig. Um höhere Gebühren zu vermeiden, sollten jedoch die folgenden Punkte beachtet werden:

       

    • Für Fahrer unter 25 Jahren fällt eine Zusatzgebühr an (im Schnitt ca. 25 $ am Tag). Daher sollten, sofern möglich, Fahrer bestimmt werden, die mindestens 25 Jahre alt sind.
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    • Generell ist es sinnvoll eine Versicherung abzuschließen. Wenn man dies als amerikanische Bürger macht kann dies sehr teuer werden. Daher empfiehlt es sich auf jeden Fall über die deutschen Internetseiten der Autovermieter zu buchen. Hier werden separate Angebote mit Versicherungen angeboten die viel billiger sind.
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    • Die Vermieter bieten an, dass der Mieter ein Fuel Option abschließt, d. h. Auto voll bekommen leer abgeben. Dies bietet sich an wenn man größere Strecken fährt und man weiß dass man den Tank fast verbraucht, da der Preis pro Gallone generell günstiger berechnet wird als bei den Tankstellen.
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    Facebookgruppe Internationals

    Für diejenigen, welche kein Facebook-Account haben ist es eine Überlegung wert sich wenigstens für das Auslandssemester einen zu erstellen..

    Viele internationale Studenten haben keine amerikanische Nummer und auch WhatsApp ist sehr unbekannt in den USA, weshalb über Facebook fast sämtliche Kommunikation abläuft.

    Des Weiteren gibt es eine Facebook Gruppe mit dem Name „Internationals *Monat des Semesterstarts*/*Jahr* FGCU“ welcher man definitiv beitreten sollte falls man Facebook hat, da sehr viele internationale, private Events darüber organisiert werden und es sich dadurch die Möglichkeit ergibt viele Leute kennenzulernen. 

    Kontakt

    Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre und Wirtschaftsinformatik
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