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    Lehrstuhl für BWL und Wirtschaftsinformatik - Prof. Dr. A. Winkelmann

    Wissenschaftliche Arbeiten

    Wissenschatliche Arbeiten am Lehrstuhl für BWL und Wirtschaftsinformatik

    Ihr Weg zur Abschlussarbeit

    1. Vergabe der Plätze für Bachelor- und Masterarbeiten an den jeweiligen Lehrstühlen über das zentrale Vergabeverfahren
    2. Themenfindung und Abstimmung mit dem jeweiligen Betreuer am Lehrstuhl
    3. Offizielle Anmeldung der Thesis unter Berücksichtigung der Zulassungsvoraussetzungen
    4. Bearbeitung Ihrer Abschlussarbeit
    5. Abgabe Ihrer Abschlussarbeit

    • Die Vergabe von Bachelor-, Master- und Seminararbeiten erfolgt für jedes Semester über ein zentrales Vergabeverfahren.
    • Alle weiteren Informationen entnehmen Sie bitte der entsprechenden Meldung der Fakultät sowie den dort aufgeführten weiterführenden Links und Dokumenten.
    • Beachten Sie in diesem Zusammenhang bitte auch die dort aufgeführten Fristen. Bei Rückfragen zum zentralen Vergabeverfahren steht das Studiendekanat gerne zur Verfügung.
    • Für Fragen bezüglich Voraussetzungen für die Anfertigung einer Abschlussarbeit (z. B. Mindestanzahl an ECTS Punkten) kontaktieren Sie bitte das Prüfungsamt oder das Studiendekanat.

    • Bitte kontaktieren Sie den zuständigen Betreuer Ihres Wunschthemas bezüglich eines ersten Besprechungstermins.
    • Sollten Sie eigene Ideen für eine Abschlussarbeit haben, bspw. aus einer Praxistätigkeit bei einem Unternehmen heraus, sprechen Sie uns an! Praxisthesen können jedoch nur in begrenzter Zahl betreut werden.

    Hinweis: Aufgrund der Masse der Arbeiten kann bei Praxisthemen in Unternehmen keine Geheimhaltungsvereinbarung unterzeichnet, sondern es kann lediglich ein Sperrvermerk in die Arbeiten eingefügt werden. Falls Sie eine Praxisarbeit in einem Unternehmen planen, klären Sie dies bitte mit dem Lehrstuhl vor der Suche nach einem Betreuer und vor der zentralen Anmeldung der Thesis über sb@home ab!

    • Bevor Sie Ihre Abschlussarbeit offiziell anmelden können, müssen Sie Inhalte und Zielsetzungen mit Ihrem Betreuer abgesprochen haben (siehe 2) Themenfindung und Abstimmung). 
    • Den offziellen Antrag auf Zuteilung einer Bachelorarbeit finden Sie hier. 
    • Den offziellen Antrag auf Zuteilung einer Masterarbeit finden Sie hier. 
    • Bitte beachten Sie unbedingt unsere Zulassungsvoraussetzungen und Hinweise zu den Anmeldeformalitäten:

    Voraussetzungen zur Thesiszulassung:

    Bachelor Master

    100 ECTS in allen Bereichen

    Bestandenenes Seminar

    Bestandenenes Seminar Wissenschaftliches Arbeiten

    60 ECTS in allen Bereichen. (Beachten Sie bitte ausdrücklich die individuellen Vorgaben in der für Sie gültigen Prüfungsordnung)

     Bitte Verwenden Sie zum Anfertigen Ihrer Abschlussarbeit die Dokumentenvorlage für Seminar- und Abschlussarbeiten unseres Lehrstuhls­.­

      

    Dokumentenvorlage für wissenschftliche Arbeiten (doc) (Stand 31.07.2019)

    Dokumentenvorlage für wissenschaftliche Arbeiten (Latex) (Stand 31.07.2019)

    Präsentationsvorlage (ppt) (Stand 14.11.2019)
     

     Der Umfang der Abschlussarbeiten beträgt

      

     
    •  40 Seiten für Bachelorarbeiten und

    •  60 Seiten für Masterarbeiten.

    •  Jeweils exkl. Titelseite, Abstract, Verzeichnissen und Anhang.

     

     Die Bearbeitungszeit für Abschlussarbeiten beträgt

      

     
    •  8 Wochen ab Zuteilungsdatum für Bachelorarbeiten und

    •  6 Monate ab Zuteilungsdatum für Masterarbeiten.

     

    Außerdem empfehlen wir Ihnen die Verwendung einer Literaturverwaltung, bspw. Citavi  hier

    Hilfreiche Links zum Erstellen wissenschaftlicher Arbeiten

     

     
    • Umfangreicher Literaturbestand der UB Würzburg hier

    • KOMPASS-Kurs: „Systematisches wissenschaftliches Arbeiten (Wirtschaftsinformatiker)“ hier

    • Kurse zum Erstellen wissenschaftlicher Arbeiten hier

    • Angebote des Schreibzentrums hier

     
     

    Hilfreiche Links zur Recherche

     

     

     
    • Informationsangebot der Universität hier

    • Einführung in die Datenbankrecherche hier

    • Literaturverwaltung hier

    • Google Scholar hier

     
     

     

    • Sie müssen drei  (Bachelor: zwei) schriftliche, gebundene Ausfertigungen fristgerecht im Prüfungsamt abgeben.
    • Eine Schriftliche Versicherung / Eidesstaatliche Erklärung ist in der Dokumentenvorlage integriert und muss unterschrieben werden.
    • Weiterhin ist eine elektronische Fassung der Arbeit (z. B. CD/ USB-Stick) in zweifacher (Bachelor: einfach) Ausführung mit der schriftlichen Ausfertigung abzugeben (kein PDF, sondern .doc, .docx o. ä.).

    Aktuelle Themenvorschläge

    Bachelor

    Die Integration bzw. Vernetzung in Unternehmen mittels ERP-Systemen ist heute besonders in größeren Unternehmen, aber auch in KMU verbreitet, wobei die Entwicklung sowohl der Systeme als auch der „Integration“ noch lange nicht abgeschlossen ist. Neue Technologien, aber auch die fortschreitende Digitalisierung und neue gesetzliche Regelungen ermöglichen zunehmend die Vernetzung von Datenströme und Prozessen über die Grenzen von Betriebsstandorten sowie Unternehmen hinaus. 

    Ihre Aufgabe ist es, den aktuellen Stand der Forschung und Praxis zum Thema „Interorganisatorische Systeme und Netzwerke"  mit Fokus auf den Unternehmensbereich Produktion zusammenzustellen.

    Betreuerin: Chiara Freichel

    Die Integration bzw. Vernetzung mittels ERP-Systemen ist heute besonders in größeren Unternehmen, aber auch in KMU verbreitet, wobei die Entwicklung sowohl der Systeme als auch der „Integration“ noch lange nicht abgeschlossen ist. Neue Technologien, aber auch die fortschreitende Digitalisierung und neue gesetzliche Regelungen ermöglichen zunehmend die Vernetzung von Datenströme und Prozessen über die Grenzen von Betriebsstandorten sowie Unternehmen hinaus. 

    Insbesondere die Gestaltung der Integration von Informationssystemen zwischen Unternehmen wird zukünftig eine zentrale Herausforderung bleiben, insbesondere auf elektronischen Marktplätzen. Fischer (2008) entwickelt in seiner Arbeit "Unternehmensübergreifende Integration von Informationssystemen" (https://link.springer.com/content/pdf/10.1007/978-3-8349-9931-3.pdf) ein Hilfsmittel zur Bestimmung des Integrationsgrades von Marktplatzteilnehmern. Inhalte dabei sind die Beschreibung sowie Bewertung der Integration mit den Kriterien Integrationsintensität und Integrationsflexibilität. Ihre Aufgabe ist es, aufbauend auf den von Fischer (2008) durchgeführten Fallstudien, das Modell in einer weiteren Fallstudie praktisch anzuwenden.

    Betreuerin: Chiara Freichel

    Mehrwert von Process Mining in der Logistik und Produktion

    Process Mining Techniken ermöglichen die Entdeckung von Wissen auf der Basis von sogenannten "Event Logs", d.h. einem Protokoll, das die Ausführung von Aktivitäten in einem Geschäftsprozess aufzeichnet. Viele Informationssysteme stellen solche Protokolle zur Verfügung, z.B. die meisten WFM-, ERP-, CRM-, SCM- und B2B-Systeme zeichnen Transaktionen systematisch auf. Process-Mining-Techniken konzentrieren sich typischerweise auf Performance- und Kontrollflussprobleme.
    Ihre Aufgabe ist es eine Literaturanalyse zum aktuellen Stand der Forschung für den Logistikbereich zu erstellen.
    Betreuer: Norman Pytel

    Der demographische Wandel in Deutschland bedingt, dass der Bedarf an Pflege zunehmend wächst bei einem gleichzeitig sinkenden Angebot an Betreuung. Dieser Umstand wird in Zukunft zu drastischen Engpässen im Pflegebereich führen, wenn dieser Entwicklung nicht entgegengewirkt wird. Ein möglicher Lösungsansatz für dieses Problem ist der Einsatz von beispielsweise Wearables und Health Applications, wodurch PflegerInnen entlasten werden können. Allerdings gibt es auf Verbraucherseite unterschiedliche Bedenken bezüglich Datensicherheit und -privatheit, da es sich hierbei vornehmlich um sensible Daten handelt. Oft herrscht Intransparenz, welche Daten erhoben werden, wie diese gespeichert werden und wer Zugriff darauf hat.

    Ihre Aufgabe ist es, den aktuellen Stand der Forschung und Praxis aus der Literatur abzuleiten und zu analysieren. Dabei liegt der Fokus vor allem auf potentiellen Einsatzszenarien sowie auf den ethischen und rechtlichen Herausforderungen, die der Einsatz von Big Data und IoT im Pflegebereich mit sich bringt.

    Betreuer: Tobias Prätori

    Im Kontext moderner Informationssysteme müssen auf Basis verschiedener Kriterien Entscheidungen getroffen werden. Der Umgang mit derartigen, komplexen Entscheidungsproblemen ist für Menschen aufgrund der Betrachtung einer Vielzahl von möglichen Alternativen oft schwierig. Darum sind diverse Verfahren aus dem Bereich der Multi Criteria Decision Analysis (MCDA) entstanden, die Entscheidern basierend auf deren Präferenzen Handlungsempfehlungen geben.

    Im Rahmen Ihrer Bachelorarbeit sollen diverse MCDA-Verfahren vorgestellt und miteinander verglichen werden. Des Weiteren soll eine prototypische Implementierung in Python oder R auf Basis eines passenden Anwendungsszenarios erfolgen.

    Betreuer: Tobias Prätori

    Ein Trend, der in diversen Branchen zu erkennen ist, ist die Verschiebung von Dienstleistungen und Datenspeicherung in die Cloud. Dies trifft im Speziellen auf datenintensive Branchen zu. Bedingt durch den Wunsch zur Selbstvermessung und -optimierung, tracken Nutzer von sogenannten Wearables und Fitness-Apps ihre eigenen Leistungen und biometrischen Daten. Dadurch werden sowohl im Gesundheitswesen als auch in der Fitnessbranche personenspezifische Datenmengen generiert und verarbeitet. Auf Verbraucherseite stellt die mangelnde Datensicherheit und -privatheit einen Kritikpunkt bestehender Systeme dar. Diese ist durch die Intransparenz der Datenverarbeitung und der Abhängigkeit vom jeweiligen Systemanbieter begründet.

    Personal Information Management Systems (PIMS) haben den Zweck, natürlichen Personen mehr Kontrolle über ihre personenbezogenen Daten zu geben. Durch derartige Systeme lassen sich Daten von diversen Anwendungen aggregieren und vom Nutzer verwalten. Ihre Aufgabe ist es, den aktuellen Stand der Wissenschaft und Technik durch eine Literaturrecherche zu erarbeiten und zu analysieren. Des Weiteren sollen verschiedene Anwendungsszenarien, Branchen sowie Geschäftsmodelle beleuchtet werden.

    Betreuer: Tobias Prätori

    In einem aktuellen Forschungsprojekt beschäftigen wir uns mit der Programmierung einer IT Lösung zur Verbesserung der Recyclingfähigkeit von Produkten. Ziel des Projektes ist es beteiligten Personen entlang des Lebenszyklus eines Produktes zusätzliche Informationen aus ERP Systemen bereitzustellen, damit sie ökofreundliche Produkte entwickeln und produzieren können.

    Ihre Aufgabe ist es eine Literaturanalyse durchzuführen, um den aktuellen Stand der Forschung zur Verbesserung von Produktdesign mittels ERP zu ermitteln.

    Betreuer: Norman Pytel

    Im Rahmen dieser Bachelorthesis sollen die Teilbereiche betriebswirtschaftlicher Software im e-Commerce (z. B. WWS, Shopsystem und Frontend) unterschieden, beschrieben und konzeptionell aufgearbeitet werden. Weitere Informationen erhalten Sie gerne in einem persönlichen Gespräch.

    Betreuer: Julian Kolb

    Betreuerin: Anna Fuchs

    Die Integration bzw. Vernetzung in Unternehmen mittels ERP-Systemen ist heute besonders in größeren Unternehmen, aber auch in KMU verbreitet, wobei die Entwicklung sowohl der Systeme als auch der „Integration“ noch lange nicht abgeschlossen ist. Neue Technologien, aber auch die fortschreitende Digitalisierung und neue gesetzliche Regelungen ermöglichen zunehmend die Vernetzung von Datenströme und Prozessen über die Grenzen von Betriebsstandorten sowie Unternehmen hinaus. 

    Ihre Aufgabe ist es, den aktuellen Stand der Forschung und Praxis zum Thema „Kapazitätsplanung in der Produktion"  mit Fokus auf die standortübergreifende Integration bzw. Vernetzung zusammenzustellen. Darauf aufbauend analysieren Sie technische und funktionale Anforderungen zur Vernetzung der Produktion z. B. in Form eines Austauschs von Produktionskapazitäten über eine Online-Plattform.  

    Betreuerin: Chiara Freichel

    Betreuerin: Anna Fuchs

    Eine wissenschaftliche Arbeit könnte deutlich machen, wie sich mit der Zahl der abgebildeten Ressourcen und den nötigen Geschäftsvorfällen die Anzahl der REST-Endpunkte vergrößert. Daraus ließe sich die Notwendigkeit für Entwicklungsteams ableiten, den Überblick zu behalten, für welche dieser Endpunkte bereits automatisierte Tests existieren. Dem folgt vermutlich eine Marktanalyse zu Software-Lösungen, die diese Fragen beantworten.

    Der praxisbezogene Teil der Arbeit bestünde in der prototypischen Implementierung (idealerweise der kompletten Entwicklung) einer geeigneten Software-Lösung, die diese Frage beantwortet. Nach erster Einschätzung könnte dies z.B. als PlugIn für die Entwicklungsumgebung Eclipse realisiert werden.

    Betreuer: Adrian Hofmann und DATEV EG

    Weitere Informationen finden Sie im Jobportal der DATEV.

    Identifizierung und Ausarbeitung von Anwendungsmöglichkeiten der Blockchain-Technologie im Umfeld von Unternehmenssoftware. Dabei kann je nach Umfang und Ausrichtung bestehendes Untersucht oder neue Konzepte Prototypisch umgesetzt werden.

    Betreuer: Julian Kolb

    Betreuer: Fabian Schatz 

    oder 

    Betreuer: Fabian Gwinner

    Ziel dieser Abschlussarbeit ist die Prototypische Implementierung einer Anwendung zur Visualisierung von Datensätzen. Hauptbestandteil der Anwendung sollen explorative Visualisierungen in Kombination mit deskriptiven Statistiken sein.

    Der entwickelte Prototyp soll anschließend mittels Nutzertest oder anderen geeigneten Methoden evaluiert werden.

    Betreuer: Fabian Schatz 

    Die Digitalisierung wird in den Medien oft als 4. industrielle Revolution beschrieben, von der Unternehmen und Menschen in höchstem Maße beeinflusst werden.
    Für das vorliegende Thema soll eine Analyse zur Digitalisierung im Industrie 4.0 Umfeld durchgeführt werden, um die aktuellsten Digitalisierungsthemen zu erfassen und einen Überblick über die verschiedenen Anwendungen zu erlangen.

    betreuer. Fabian Gwinner

    Künstliche Intelligenz und Machine Learning gelten als disruptivste Themen des Jahrtausends und sollen das Potenzial besitzen ganze Branchen zu verändern.
    In der Vorliegenden Arbeit soll der Aktuelle Anwendungs- und Forschungsstand zur Anwendung von KI und Machine Learning aufgearbeitet werden.

    Betreuer: Fabian Gwinner 

     

    Master

    Ziel dieser Arbeit ist die Analyse und Evaluation unterschiedlicher Möglichkeiten zur Identifikation von Optimierungspotenzialen in Geschäftsprozessen. Hierbei soll die Perspektive "Top-Down" im Vordergrund stehen, sodass Entscheidungsträger im Unternehmen bei der Erkennung von Potenzialen und der Ableitung von Handlungsoptionen unterstützt werden. 

    Betreuer: Dr. Marcus Fischer

     

    Heute existieren zahlreiche Managementkonzepte für einzelne Prozesse oder das gesamte Unternehmen. Hierbei kommt es zu einer Vielzahl von Schnittstellen, die eine integrierte Perspektive ermöglichen, sodass Unternehmen von einer ganzheitlichen Denkweise profitieren können. Ziel dieser Arbeit ist die Analyse der drei Themenblöcke "Objectives & Key Results", "Business Process Management" und "Kontinuierlicher Verbesserungsprozess" sowie die Erarbeitung eines integrierenden Management-Frameworks.  

    Betreuer: Dr. Marcus Fischer

     

    Der Aufbau von Ökoystemen (z.B. Plattformen für Produkte und passende Dienstleistungen) wird in einer sich monopolisierenden Welt immer wichtiger. Ziel dieser Arbeit ist es,  vorhandene Ökosysteme zu analysieren und Best Practices für das Vorgehen sowie Erfolgsfaktoren zu identifizieren. Abschließend sollen die Erkenntnisse auf den regionalen Raum übertragen und konkrete Handlungsempfehlungen abgeleitet werden.

    Betreuer: Dr. Marcus Fischer

     

    Bei der Masterthesis handelt es sich um eine Kooperation mit einem der größten Immobilienvermittler in Mainfranken. Ziel der Arbeit ist es, die Potenziale der Blockchain-Technologie für den Immobilienvermittlungsmarkt zu identifizieren und ihren Nutzen für die Marktteilnehmer anhand mehrerer Umsetzungsszenarien darzustellen.

    Betreuer: Dr. Marcus Fischer

     

    Die Integration bzw. Vernetzung mittels ERP-Systemen ist heute besonders in größeren Unternehmen, aber auch in KMU verbreitet, wobei die Entwicklung sowohl der Systeme als auch der „Integration“ noch lange nicht abgeschlossen ist. Neue Technologien, aber auch die fortschreitende Digitalisierung und neue gesetzliche Regelungen ermöglichen zunehmend die Vernetzung von Datenströme und Prozessen über die Grenzen von Betriebsstandorten sowie Unternehmen hinaus. 

    Insbesondere die Gestaltung der Integration von Informationssystemen zwischen Unternehmen wird zukünftig eine zentrale Herausforderung bleiben, insbesondere auf elektronischen Marktplätzen. Fischer (2008) entwickelt in seiner Arbeit "Unternehmensübergreifende Integration von Informationssystemen" (https://link.springer.com/content/pdf/10.1007/978-3-8349-9931-3.pdf) ein Hilfsmittel zur Bestimmung des Integrationsgrades von Marktplatzteilnehmern. Inhalte dabei sind die Beschreibung sowie Bewertung der Integration mit den Kriterien Integrationsintensität und Integrationsflexibilität. Ihre Aufgabe ist es, aufbauend auf den von Fischer (2008) durchgeführten Fallstudien, das Modell ggfs. anzupassen und zu erweitern und in weiteren Fallstudien praktisch anzuwenden.

    Betreuerin: Chiara Freichel

    Process Mining Techniken ermöglichen die Entdeckung von Wissen auf der Basis von sogenannten "Event Logs", d.h. einem Protokoll, das die Ausführung von Aktivitäten in einem Geschäftsprozess aufzeichnet. Viele Informationssysteme stellen solche Protokolle zur Verfügung, z.B. die meisten WFM-, ERP-, CRM-, SCM- und B2B-Systeme zeichnen Transaktionen systematisch auf. Process-Mining-Techniken konzentrieren sich typischerweise auf Performance- und Kontrollflussprobleme. Die Ereignislogik protokolliert jedoch auch den Ausführenden, z.B. die Person, die eine Aktivität initiiert oder abgeschlossen hat. Aktuelle ERP Systeme biete zunehmend die Möglichkeit (soziale) Netzwerke im System selbst abbilden zu können, in der Praxis findet dies allerdings aufgrund des manuelle Aufwandes kaum statt.

    Ihre Aufgabe ist es den aktuellen Stand der Forschung zu Thema Process Mining und Social Netzworks zu erarbeiten und einen Prototypen für ein automatisches (soziales) Netzwerk im logistischen Umfeld zu entwickeln.

    Voraussetzung: Programmierkenntnisse in R oder Python. Bei einer Implementierung in SAP sind ABAP Kenntnisse zwingend notwendig.

    Hinweis: Sollten keine Programmierkenntnisse vorliegen, kann das Thema in Abstimmung mit dem Betreuer in anderer Form erfolgen.

    Betreuersupport: Bereitstellung Entwicklungstool Jira; Unterstützung bei der Suche nach Unternehmen bei Umfragen und Evaluationspartnern; Bei Implentierung in SAP kann die Zusammenarbeit mit einem SAP-Beratungshaus hergestellt werden(potentieller Arbeitgeber nach erfolgreicher Umsetzung)

    Betreuer: Norman Pytel

    Lange Zeit war Deutschland ein von Industrie und Produktion geprägtes Land. Durch Labour-Effekte und internationalen Handel wird Arbeit jedoch immer mehr ins Ausland ausgelagert. Übrig geblieben sind Schlüsselbereiche, wie der Maschinenbau oder der Automobilsektor, die stark in der lokalen Wirtschaft verankert sind. Auch hier spürt man jedoch Digitalisierung und technischen Fortschritt. Informations- und Kommunikationstechnologien fördern immer mehr die Entwicklung und Vermarktung von neuen Dienstleistungen auch im Produktionsbereich. Für das vorgeschlagene Thema soll eine Analyse und Klassifikation der aktuellen Entwicklung der Dienstleistung in Klassischen Produktionsbereichen vorgenommen werden. 

    Betreuer: Fabian Gwinner 

    Ziel der Abschlussarbeit ist es die Wertstromanalyse des Lean Managements weiterzuentwickeln. Aktuell basiert die Methode in vielen Unternehmen auf einem "statisch-papierbasiertem Ansatz". Moderne IT Systeme bieten dagegen zahlreiche Möglichkeiten diese Methode zu digitalisieren. Integration in ERP/ME-Systeme, Process Mining, Simulationen sind nur einige Beispiele wie die Methoden technisch weiterentwickelt werden kann. Ziel Ihrer Arbeit ist es ein fachlich und technisches Konzept für eine weiterentwickelte Wertstromanalyse auf Basis aktueller Forschung zu erarbeiten. Die Bearbeitung des Themas kann in Absprache zusammen mit einem Unternehmen durchgeführt werden.

    Betreuer: Norman Pytel

    Schlanke, verschwendungsfreie Prozesse sind aus Sicht des Lean Managements der entscheidende Schlüssel, um die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens, seine Zukunftsfähigkeit und eine Wachstumschancen sicherzustellen. Dazu greift Lean Management auf eine Reihe bewährter Methoden zurück und hat ebenso eine Reihe eigenständiger Begriffe, Methoden und Werkzeuge entwickelt. Bspw. PDCA, Wertstromanalyse, Kaizen, KVP, 5S, etc. 

    Im Rahmen der Arbeit soll hierfür ein Überblick über das Tototya Produktionssystemen und den darin enthalten Leanmethoden gegeben werden. Hierzu ist mittels Lieteraturanalyse herauszuarbeiten, inwieweit die Digitalisierung Einfluss auf die Methoden des Lean Managements  hat, wie grundlegende Prinzipien von Lean in Konflikt zu digitalisierten Ansätzen stehen.

    Betreuer: Norman Pytel

    Ökodesign beschreibt die systematische Vorgehensweise, möglichst frühzeitig ökologische Aspekte in den Produktplanungsprozess, Produktentwicklungsprozess und Produktgestaltungsprozess einzubringen. Das heißt, zu den klassischen Kriterien der Produktentwicklung wie Wirtschaftlichkeit, Sicherheit, Zuverlässigkeit und so weiter kommt die Anforderung "Umwelt" hinzu. Ziel ist es, Produkte zu entwickeln, die bei optimaler Funktion ein Minimum an Ressourcen und Energie benötigen und keine oder nur die zur Funktionsfähigkeit unabdingbar erforderlichen Schadstoffe enthalten. Darüber hinaus sind Emissionen und Abfallanfall zu minimieren. Die Anforderungen gelten für den gesamten Produktlebenszyklus (Life Cycle Thinking).Ihre Aufgabe ist es den aktuellen Stand der ökologischen Produktentwicklung beim Produktentstehungsprozess zusammen zu tragen. Wann und wo kann ein Produktingenieur sehen, dass sein konzipiertes Produkt ökologisch kritisch einzustufen wäre? (Systeme der Produktentwicklung CAD PLM etc.; Sind hier entsprechende Funktionen vorhanden?). Welches Wissen bekommt ein Produktentwickler heute bereitgestellt, um hierzu eine Entscheidung fällen zu können? (Beispielsweise EG-Ökodesignrichtlinie). Inwieweit könnte die Wirtschaftsinformatik zu besserem Produktdesign beitragen? (Bsp. Echtzeitanbindung von IoT Sortieranlagen, um den Stand der Dinge vom Recyclingprozess wiederspiegeln zu können; Echtzeitwissen on Demand). Welche Möglichkeit gibt es das alle Akteure, die an einem Recyclingprozess beteiligt sind, ihr Wissen über Recyclingfähigkeit teilen können? (Produzent, Recycler, Kunde auf einer Plattform). Welche Möglichkeiten gibt es die ökologische Produktentwicklung transparent zu machen (Bspw. Hochladen des Designs und ökologische Bewertung erfolgt in einer Blockchain)

    Betreuer: Norman Pytel

    Mit den Begriffen "two-sided markets", "zweiseitiger Markt“, "mehrseitiger Markt“ oder "Plattform“ werden Märkte und Marktplätze bezeichnet, auf welchen zwei unterscheidbare Nutzergruppen zusammen kommen und bei denen sich auf Grund von indirekten Netzwerkeffekten in der Regel ein dominanter Anbieter in einer Domäne durchsetzt und fortan als Monopolist auftritt. Google, Facebook oder AirBnB sind bekannte Beispiele für solche Plattformen.

    Ziel der Arbeit ist es, einen klassifizierenden Literaturüberblick über Beiträge zu diesem Thema in der Forschung der Wirtschaftsinformatik und besonders den renommiertesten Zeitschriften im Information Systems zu erstellen. Auf Basis der Ergebnisse sollen Marktplattformen im Bereich B2B fokussiert werden.

    Betreuerin: Chiara Freichel

    Welche energiebezogenen Problemstellungen existieren derzeit bei produzierenden Unternehmen (primär KMU)? Wie lassen sich diese durch die Digitalisierung der Energieversorgung und darauf aufbauenden Services lösen?

    Betreuer: Anna Fuchs

    Wissenschaftliche Artikel haben eine typische Struktur, meistens bestehend aus Einführung, Methodik, Anwendung, Diskussion und Fazit. Dieser Umstand kann ausgenutzt werden, um (1) innerhalb eines bestimmten Satzes an wissenschaftlichen Arbeiten Themen automatisch herauszuarbeiten und (2) die Artikel nach diesen Themen zu klassifizieren. Es soll herausgefunden werden, ob es möglich ist, die Aggregationsebene anzupassen. Zusätzlich soll erörtert werden, wie feingranulär Themen innerhalb eines bestimmten Themengebietes identifiziert werden können. Für diese wissenschaftliche Arbeit sollen daher verschiedene, aktuelle Text-Mining-Verfahren anhand dieser Fragen getestet und gegenübergestellt werden.

    Betreuer: Laurell Popp

    Spezieller Fokus auf die Themen sichere Datenübertragung, Geheimhaltung sensibler Daten, etc. bei der Schaffung einer E-Commerce-Plattform zum Austausch von Produktionskapazitäten. Recherche und prototypische Umsetzung erster Ansätze zur Ermöglichung von Datenschutz und Datensicherheit, Gegenüberstellung von alternativen Lösungsansätzen. Konkrete Betrachtung von Blockchain und Untersuchung, ob/wie diese Methodik in dem Kontext eingesetzt werden kann.

    Diese Arbeit soll im Kontext des Forschungsprojektes „DiHP“ (Dienstleistung für den integrierten Handel mit Produktionskapazitäten) durchgeführt werden, an welchem sowohl der Lehrstuhl von Professor Winkelmann als auch die Firma Infosim in Würzburg beteiligt sind. Daher bietet das Thema die Möglichkeit direkt an der Schnittstelle zur Industrie zu arbeiten und auch gleich etwas „Unternehmensluft“ zu schnuppern.

    Betreuer: Adrian Hofmann

    Identifizierung und Ausarbeitung von Anwendungsmöglichkeiten der Blockchain-Technologie im Umfeld von Unternehmenssoftware. Dabei können je nach Umfang und Ausrichtung Bestehendes untersucht oder neue Konzepte prototypisch umgesetzt werden.

    Betreuer: Julian Kolb