piwik-script

Intern
    Lehrstuhl für BWL und Wirtschaftsinformatik - Prof. Dr. A. Winkelmann

    Wissenschatliche Arbeiten am Lehrstuhl für BWL und Wirtschaftsinformatik

    Ihr Weg zur Abschlussarbeit

    1. Vergabe der Plätze für Bachelor- und Masterarbeiten an den jeweiligen Lehrstühlen über das zentrale Vergabeverfahren
    2. Themenfindung und Abstimmung mit dem jeweiligen Betreuer am Lehrstuhl
    3. Offizielle Anmeldung der Thesis unter Berücksichtigung der Zulassungsvoraussetzungen
    4. Bearbeitung Ihrer Abschlussarbeit
    5. Abgabe Ihrer Abschlussarbeit
    • Die Vergabe von Bachelor-, Master- und Seminararbeiten erfolgt für jedes Semester über ein zentrales Vergabeverfahren.
    • Alle weiteren Informationen entnehmen Sie bitte der entsprechenden Meldung der Fakultät sowie den dort aufgeführten weiterführenden Links und Dokumenten.
    • Beachten Sie in diesem Zusammenhang bitte auch die dort aufgeführten Fristen. Bei Rückfragen zum zentralen Vergabeverfahren steht das Studiendekanat gerne zur Verfügung.
    • Für Fragen bezüglich Voraussetzungen für die Anfertigung einer Abschlussarbeit (z. B. Mindestanzahl an ECTS Punkten) kontaktieren Sie bitte das Prüfungsamt oder das Studiendekanat.
    • Bitte kontaktieren Sie den zuständigen Betreuer Ihres Wunschthemas bezüglich eines ersten Besprechungstermins.
    • Sollten Sie eigene Ideen für eine Abschlussarbeit haben, bspw. aus einer Praxistätigkeit bei einem Unternehmen heraus, sprechen Sie uns an! Praxisthesen können jedoch nur in begrenzter Zahl betreut werden.

    Hinweis: Aufgrund der Masse der Arbeiten kann bei Praxisthemen in Unternehmen keine Geheimhaltungsvereinbarung unterzeichnet, sondern es kann lediglich ein Sperrvermerk in die Arbeiten eingefügt werden. Falls Sie eine Praxisarbeit in einem Unternehmen planen, klären Sie dies bitte mit dem Lehrstuhl vor der Suche nach einem Betreuer und vor der zentralen Anmeldung der Thesis über sb@home ab!

    • Bevor Sie Ihre Abschlussarbeit offiziell anmelden können, müssen Sie Inhalte und Zielsetzungen mit Ihrem Betreuer abgesprochen haben (siehe 2) Themenfindung und Abstimmung). 
    • Den offziellen Antrag auf Zuteilung einer Bachelorarbeit finden Sie hier. 
    • Den offziellen Antrag auf Zuteilung einer Masterarbeit finden Sie hier. 
    • Bitte beachten Sie unbedingt unsere Zulassungsvoraussetzungen und Hinweise zu den Anmeldeformalitäten:

    Voraussetzungen zur Thesiszulassung:

    Bachelor Master

    100 ECTS in allen Bereichen

    Bestandenenes Seminar

    Bestandenenes Seminar Wissenschaftliches Arbeiten

    60 ECTS in allen Bereichen. (Beachten Sie bitte ausdrücklich die individuellen Vorgaben in der für Sie gültigen Prüfungsordnung)

     Bitte Verwenden Sie zum Anfertigen Ihrer Abschlussarbeit die Dokumentenvorlage für Seminar- und Abschlussarbeiten unseres Lehrstuhls­.­

      

    Dokumentenvorlage für wissenschftliche Arbeiten (doc) (Stand 31.07.2019)

    Dokumentenvorlage für wissenschaftliche Arbeiten (Latex) (Stand 31.07.2019)
     

     Der Umfang der Abschlussarbeiten beträgt

      

     
    •  40 Seiten für Bachelorarbeiten und

    •  60 Seiten für Masterarbeiten.

    •  Jeweils exkl. Titelseite, Abstract, Verzeichnissen und Anhang.

     

     Die Bearbeitungszeit für Abschlussarbeiten beträgt

      

     
    •  8 Wochen ab Zuteilungsdatum für Bachelorarbeiten und

    •  6 Monate ab Zuteilungsdatum für Masterarbeiten.

     

    Außerdem empfehlen wir Ihnen die Verwendung einer Literaturverwaltung, bspw. Citavi  hier

    Hilfreiche Links zum Erstellen wissenschaftlicher Arbeiten

     

     
    • Umfangreicher Literaturbestand der UB Würzburg hier

    • KOMPASS-Kurs: „Systematisches wissenschaftliches Arbeiten (Wirtschaftsinformatiker)“ hier

    • Kurse zum Erstellen wissenschaftlicher Arbeiten hier

    • Angebote des Schreibzentrums hier

     
     

    Hilfreiche Links zur Recherche

     

     

     
    • Informationsangebot der Universität hier

    • Einführung in die Datenbankrecherche hier

    • Literaturverwaltung hier

    • Google Scholar hier

     
     

     

    • Sie müssen drei  (Bachelor: zwei) schriftliche, gebundene Ausfertigungen fristgerecht im Prüfungsamt abgeben.
    • Eine Schriftliche Versicherung / Eidesstaatliche Erklärung ist in der Dokumentenvorlage integriert und muss unterschrieben werden.
    • Weiterhin ist eine elektronische Fassung der Arbeit (z. B. CD/ USB-Stick) in zweifacher (Bachelor: einfach) Ausführung mit der schriftlichen Ausfertigung abzugeben (kein PDF, sondern .doc, .docx o. ä.).

    Aktuelle Themenvorschläge

    Bachelor

    Machine Learning und Künstliche Intelligenz (KI) werden Prozesse in den nächsten Jahren massiv verändern und neue Geschäftsmodelle begründen. Aber sind aktuelle ERP-Systeme überhaupt fit dafür, innovative Abläufe ­abzubilden?

    Ihre Aufgabe ist es zunächst den aktuellen Stand der Forschung zu Geschäftsmodellen im digitalen Umfeld zu erarbeiten. Aufbauend auf den ermittelten Geschäftsmodellen sollen diese auf Umsetzungsfähigkeit in ERP Systemen (bspw. SAP, Navision, WeClapp, Infor, Sage) analysiert und evaluiert werden.

    Betreuer: Norman Pytel

    Innovationsmanagement kann jedes Unternehmen – egal ob 3 oder 30.000 Mitarbeiter – betreiben, um den Innovationserfolg zu steigern. Es gibt für jeden die optimale Lösung, die an die Umstände und Bedürfnisse angepasst werden muss (Tailored Innovation).

    Ein Innovationssystem mit allen drumherum wäre für ein Kleinunternehmen am Ziel vorbeigeschossen und Verschwendung. Darum können auch viele Unternehmen mit Innovationsmanagement nichts anfangen. Was soll Innovationsportfolio-Management, Stage-Gate-Prozess, Innovationscontrolling … für ein KMU bedeuten? Auf der anderen Seite aber braucht ein Konzern genau das, um Chaos und Verschwendung zu vermeiden und um Struktur und Systematik einzufädeln, wodurch die Erfolgsrate gesteigert werden soll.

    Das Innovationsmanagement muss angepasst werden an

    • die Unternehmensgröße und
    • die gewünschte Innovationsintensität.

    Ihre Aufgabe ist es den Stand der Forschung im Bereich des Innovationsmanagements im Bereich KMU mittels Literaturanalyse darzustellen. Die ermittelten Konzepte und Mehtoden dienen zur Erstellung einer individuellen Lösung für ein kleines Unternehmen / StartUp mit einer Personengröße von 15 Personen.

    Betreuer: Norman Pytel

     

    Wissen stellt nicht mehr nur einen wichtigen Produktionsfaktor dar, sondern ist eine notwendige Schlüsselressource für nachhaltigen Unternehmenserfolg geworden. Die Motivation der Mitarbeiter für ein erfolgreiches Wissensmanagement ist im Unternehmen daher ein zentrales Thema. Um unternehmensspezifisches Wissen zu erhalten und kontinuierlich zu erweitern, müssen KMUs aktiv agieren und entsprechende Strategien im Arbeitsalltag Ihrer Mitarbeiter festigen.  

    Ihre Aufgabe ist es den aktuellen Stand der Forschung zum Thema  "Einführung und Betrieb von Wissensmanagement in KMU" mittels Literaturanalyse zu erarbeiten und ein individuelles Konzept für ein KMU zu erstellen. Hierbei soll neben der erwähnten Literaturanalyse auch bewährte Softwaretools ermittelt und bezüglich Nutzen-Kosten miteinander verglichen werden.

    Betreuer: Norman Pytel

    Im Rahmen dieser Bachelorthesis sollen die Teilbereiche betriebswirtschaftlicher Software im e-Commerce (z. B. WWS, Shopsystem und Frontend) unterschieden, beschrieben und konzeptionell aufgearbeitet werden. Weitere Informationen erhalten Sie gerne in einem persönlichen Gespräch.

    Betreuer: Julian Kolb

    Betreuerin: Anna Fuchs

    Die Integration bzw. Vernetzung in Unternehmen mittels ERP-Systemen ist heute besonders in größeren Unternehmen, aber auch in KMU verbreitet, wobei die Entwicklung sowohl der Systeme als auch der „Integration“ noch lange nicht abgeschlossen ist. Neue Technologien, aber auch die fortschreitende Digitalisierung und neue gesetzliche Regelungen ermöglichen zunehmend die Vernetzung von Datenströme und Prozessen über die Grenzen von Betriebsstandorten sowie Unternehmen hinaus. 

    Ihre Aufgabe ist es, den aktuellen Stand der Forschung und Praxis zum Thema „Kapazitätsplanung in der Produktion"  mit Fokus auf die standortübergreifende Integration bzw. Vernetzung zusammenzustellen. Darauf aufbauend analysieren Sie technische und funktionale Anforderungen zur Vernetzung der Produktion z. B. in Form eines Austauschs von Produktionskapazitäten über eine Online-Plattform.  

    Betreuerin: Chiara Freichel

    Die Integration bzw. Vernetzung in Unternehmen mittels ERP-Systemen ist heute besonders in größeren Unternehmen, aber auch in KMU verbreitet, wobei die Entwicklung sowohl der Systeme als auch der „Integration“ noch lange nicht abgeschlossen ist. Neue Technologien, aber auch die fortschreitende Digitalisierung und neue gesetzliche Regelungen ermöglichen zunehmend die Vernetzung von Datenströme und Prozessen über die Grenzen von Betriebsstandorten sowie Unternehmen hinaus. 

    Ihre Aufgabe ist es, den aktuellen Stand der Forschung und Praxis zum Thema „Interorganisatorische Vernetzung"  mit Fokus auf den Unternehmensbereich Produktion zusammenzustellen. Darauf aufbauend analysieren Sie technische und funktionale Anforderungen zur Vernetzung der Produktion z. B. in Form eines Austauschs von Produktionskapazitäten über eine Online-Plattform.  

    Betreuerin: Chiara Freichel

    Die Integration in Unternehmen mittels ERP-Systemen ist heute besonders in größeren Unternehmen, aber auch in KMU verbreitet, wobei die Entwicklung sowohl der Systeme als auch der „Integration“ noch lange nicht abgeschlossen ist. Neue Technologien, aber auch die fortschreitende Digitalisierung und neue gesetzliche Regelungen ermöglichen zunehmend die Integration von Datenströme und Prozesse von Endverbrauchern. Zu integrierende Datenströme reichen von Anwendungen im Smart-Home über Fitness- und Gesundheitstracker und Bewegungsdaten im vernetzten Auto bis hin zum Eliminieren von Intermediären über die Blockchain und direktem Datenaustausch zwischen Personen.

    Ihre Aufgabe ist es, den aktuellen Stand der Forschung im Gebiet der Wirtschaftsinformatik zum Thema „Integration für Endverbraucher“ bzw. „Personal Resource Planning“ (PeRP) zusammenzustellen. Darauf aufbauend analysieren Sie technische und funktionale Anforderungen an ein PeRP-System, um diese den Anforderungen an ein ERP-System gegenüber zu stellen.  

    Betreuerin: Chiara Freichel

    Theoretische Ausarbeitung strategischer und operativer Kapazitätsplanung im Kontext von produzierenden Unternehmen. Anwendungsbeispiele vom Stand der Technik in der Industrie ermitteln. Ausarbeiten von Einsatzmöglichkeiten der Kapazitätsplanung im privaten Umfeld bezogen auf alltägliche Dinge wie das Ausleihen einer Bohrmaschine, das Laden von Elektroautos an Ladesäulen oder der Gang zum Bürgeramt in Großstädten.

    Betreuer: Norman Pytel

    Betreuerin: Anna Fuchs

    Eine wissenschaftliche Arbeit könnte deutlich machen, wie sich mit der Zahl der abgebildeten Ressourcen und den nötigen Geschäftsvorfällen die Anzahl der REST-Endpunkte vergrößert. Daraus ließe sich die Notwendigkeit für Entwicklungsteams ableiten, den Überblick zu behalten, für welche dieser Endpunkte bereits automatisierte Tests existieren. Dem folgt vermutlich eine Marktanalyse zu Software-Lösungen, die diese Fragen beantworten.

    Der praxisbezogene Teil der Arbeit bestünde in der prototypischen Implementierung (idealerweise der kompletten Entwicklung) einer geeigneten Software-Lösung, die diese Frage beantwortet. Nach erster Einschätzung könnte dies z.B. als PlugIn für die Entwicklungsumgebung Eclipse realisiert werden.

    Betreuer: Adrian Hofmann und DATEV EG

    Weitere Informationen finden Sie im Jobportal der DATEV.

    Identifizierung und Ausarbeitung von Anwendungsmöglichkeiten der Blockchain-Technologie im Umfeld von Unternehmenssoftware. Dabei kann je nach Umfang und Ausrichtung bestehendes Untersucht oder neue Konzepte Prototypisch umgesetzt werden.

    Betreuer: Julian Kolb

    Betreuer: Fabian Schatz 

    oder 

    Betreuer: Fabian Gwinner

    Ziel dieser Abschlussarbeit ist die Prototypische Implementierung einer Anwendung zur Visualisierung von Datensätzen. Hauptbestandteil der Anwendung sollen explorative Visualisierungen in Kombination mit deskriptiven Statistiken sein.

    Der entwickelte Prototyp soll anschließend mittels Nutzertest oder anderen geeigneten Methoden evaluiert werden.

    Betreuer: Fabian Schatz 

    Die Digitalisierung wird in den Medien oft als 4. industrielle Revolution beschrieben, von der Unternehmen und Menschen in höchstem Maße beeinflusst werden.
    Für das vorliegende Thema soll eine Analyse zur Digitalisierung im Industrie 4.0 Umfeld durchgeführt werden, um die aktuellsten Digitalisierungsthemen zu erfassen und einen Überblick über die verschiedenen Anwendungen zu erlangen.

    betreuer. Fabian Gwinner

    Künstliche Intelligenz und Machine Learning gelten als disruptivste Themen des Jahrtausends und sollen das Potenzial besitzen ganze Branchen zu verändern.
    In der Vorliegenden Arbeit soll der Aktuelle Anwendungs- und Forschungsstand zur Anwendung von KI und Machine Learning aufgearbeitet werden.

    Betreuer: Fabian Gwinner 

     

    Master

    Ihre Aufgabe ist es zunächst, den aktuellen Stand der Forschung und Praxis zu Produktionsplanung- und -steuerung zu erarbeiten (Von Primärbedarfsplanung bis zur Auftragsrückmeldung). Hierbei soll an einem praktischen Beispiel dieser Prozess in mehreren ERP Systemen abgebildet und verglichen werden.

    Für einen Vergleich wird die Produktion von Lederhosen, Bier und Brezn simuliert. Dabei werden drei Fertigungstypen (diskrete Fertigung - Lederhosen, Prozessfertigung - Bierproduktion und Serienfertigung – Brezn) mit zwei unterschiedlichen Planungsstrategien (Lagerfertigung und Kundeneinzelfertigung) unter Berücksichtigung von Fertigungskapazitäten miteinander vergleichen.

    Ziel der Arbeit ist es die Modellierung der Produktionsprozesse im System zu vergleichen und einen Kriterienkatalog für kleine und mittlere Unternehmen zu erarbeiten, der bei einer ERP Auswahl hilft das richtige System entsprechend der gegeben Anforderungen zu finden. 

    Betreuer: Norman Pytel

    Die Integration bzw. Vernetzung in Unternehmen mittels ERP-Systemen ist heute besonders in größeren Unternehmen, aber auch in KMU verbreitet, wobei die Entwicklung sowohl der Systeme als auch der „Integration“ noch lange nicht abgeschlossen ist. Neue Technologien, aber auch die fortschreitende Digitalisierung und neue gesetzliche Regelungen ermöglichen zunehmend die Vernetzung von Datenströme und Prozessen über die Grenzen von Betriebsstandorten sowie Unternehmen hinaus. 

    Ihre Aufgabe ist es zunächst, den aktuellen Stand der Forschung und Praxis zu den Themen "Smart Factory" sowie „Interorganisatorische Vernetzung"  mit Fokus auf den Unternehmensbereich Produktion zusammenzustellen und ein Clustering auf Basis verschiedener Eigenschaften vorzunehmen. Darauf aufbauend analysieren Sie die Relevanz von Smart Factory für die interorganisatorisch vernetzte Produktion. Ziel ist es, zu analysieren, welche Faktoren der Smart Factory für die Integration der Produktion zwischen Standorten und verschiedenen Unternehmen relevant ist. 

    Betreuerin: Chiara Freichel

    Die Integration bzw. Vernetzung in Unternehmen mittels ERP-Systemen ist heute besonders in größeren Unternehmen, aber auch in KMU verbreitet, wobei die Entwicklung sowohl der Systeme als auch der „Integration“ noch lange nicht abgeschlossen ist. Neue Technologien, aber auch die fortschreitende Digitalisierung und neue gesetzliche Regelungen ermöglichen zunehmend die Vernetzung von Datenströme und Prozessen über die Grenzen von Betriebsstandorten sowie Unternehmen hinaus. 

    Ihre Aufgabe ist es zunächst, den aktuellen Stand der Forschung und Praxis zum Thema „Interorganisatorische Vernetzung"  mit Fokus auf den Unternehmensbereich Produktion zusammenzustellen. Darauf aufbauend analysieren Sie technische und funktionale Anforderungen zur Vernetzung der Produktion z. B. in Form eines Austauschs von Produktionskapazitäten über eine Online-Plattform. Anschließend sollen Geschäftsmodelle herausgearbeitet werden, welche der Vernetzung der Produktion über Standort- oder Unternehmensgrenzen hinweg dienen sollen. Die Vernetzung über eine Online Plattform zum Handel von Produktionskapazitäten ist ein Beispiel.

    Betreuerin: Chiara Freichel

    Lange Zeit war Deutschland ein von Industrie und Produktion geprägtes Land. Durch Labour-Effekte und internationalen Handel wird Arbeit jedoch immer mehr ins Ausland ausgelagert. Übrig geblieben sind Schlüsselbereiche, wie der Maschinenbau oder der Automobilsektor, die stark in der lokalen Wirtschaft verankert sind. Auch hier spürt man jedoch Digitalisierung und technischen Fortschritt. Informations- und Kommunikationstechnologien fördern immer mehr die Entwicklung und Vermarktung von neuen Dienstleistungen auch im Produktionsbereich. Für das vorgeschlagene Thema soll eine Analyse und Klassifikation der aktuellen Entwicklung der Dienstleistung in Klassischen Produktionsbereichen vorgenommen werden. 

    Betreuer: Fabian Gwinner 

    Ausarbeitung eines Marktüberblickes von ERP-Software. Aufstellen eines Kriterienkataloges von aktueller Literatur und technologischen Trends im Industrie 4.0 Kontext (Cloud, IoT, KI, Blockchain, BigData, digitalisierte Geschäftsmodelle). Konzeption und Ausarbeitung eines Prototyps zur Softwareauswahl, basierend auf dem erarbeiteten Kriterienkatalog.

    Betreuer: Norman Pytel

    Unstrittig ist in der Wissenschaft, dass sich die Arbeit mit dem fortschreitenden Einsatz digitaler Technologien in nahezu allen Sektoren nachhaltig wandeln wird. Vor allem Führungspositionen im Unternehmen sind mit Softwareauswahlprozessen betraut, um ihr Unternehmen ins nächste Zeitalter zu führen. Ihre Aufgabe ist es den Stand der Forschung zu Thema Softwareauswahl zusammenzustellen. Hierbei geht es um das Vorgehen des Auswahlprozesses von der Prozessanalyse bis hin zur Entscheidung sowie das Projektmanagement solcher Auswahlprozesse. Anhand eines Praxisbeispiels soll der Softwareauswahlprozess eines ERP Systems für ein mittelständisches Unternehmen beispielhaft dargelegt werden. Die Betreuung erfolgt ggf. in Kooperation mit einem Industrieunternehmen.

    Betreuer: Norman Pytel

    Geschäftsmodelle dienen vor allem dazu das eigene Unternehmen besser zu verstehen und als Grundlage neue Geschäftsideen zu systematisch dazustellen. Im Rahmen der Digitalisierung spricht man deshalb auch von digitalisierten Geschäftsmodellen. Zunächst muss ein digitales Geschäftsmodell die gleichen Fragen beantworten wie ein traditionelles: Was ist mein Angebot an den Kunden? Wer ist mein Kunde und wie kommuniziere ich mit ihm? Wie wird die Leistung erbracht? Wie wird der Umsatz generiert und wie erfolgen Transaktionen? Jedes Element der vier Bereiche erzeugt Informationen, die gesammelt, verarbeitet, analysiert oder weiterkommuniziert werden können.
    Die Digitalisierung, die Vernetzung von Mensch und Maschine, der anhaltende Trend Produkte „smart“ mit Sensorik auszustatten, hat für neue Informations-, Kommunikations- und Vertriebskanäle gesorgt und den Kunden verändert. Dieser ist nun informierter und anspruchsvoller – daran müssen sich auch kleine und mittlere Unternehmen orientieren.
    Ihre Aufgabe ist es den Stand der Forschung zu digitalen Geschäftsmodellen zusammen zu stellen. Es sollen relevante Methoden zur Umsetzung eines digitalen Geschäftsmodell erarbeitet werden und anhand eines einfachen Beispiels angewendet werden. Die Betreuung erfolgt ggf. in Kooperation mit Industrieunternehmen, um den Entwicklungsstand / den Fortschritt messen zu können.

    Betreuer: Norman Pytel

    Theoretische Ausarbeitung der Wertstromanalyse, um statische und dynamische Wertstromanalyse voneinander abzugrenzen. Anwendungsbeispiele vom Stand der Technik in der Industrie ermitteln. Evaluierung neuer Konzepte im Kontext einer Industrie 4.0 Umgebung (Einbindung von SCM-, ERP-, MES-Software, IoT Maschinen). Erstellung eines Prototypen im ERP-Labor.

    Betreuer: Norman Pytel

    Schlanke, verschwendungsfreie Prozesse sind aus Sicht des Lean Managements der entscheidende Schlüssel, um die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens, seine Zukunftsfähigkeit und eine Wachstumschancen sicherzustellen. Dazu greift Lean Management auf eine Reihe bewährter Methoden zurück und hat ebenso eine Reihe eigenständiger Begriffe, Methoden und Werkzeuge entwickelt. Bspw. PDCA, Wertstromanalyse, Kaizen, KVP, 5S, etc. 

    Im Rahmen der Arbeit soll hierfür ein Überblick über das Tototya Produktionssystemen und den darin enthalten Leanmethoden gegeben werden. Hierzu ist mittels Lieteraturanalyse herauszuarbeiten, inwieweit die Digitalisierung Einfluss auf die Methoden des Leanmanagements hat, wie grundlegende Prinzipien von Lean in Konflikt zu digitalisierten Ansätzen stehen und welche Softwaretools im Rahmen einer Lean 4.0 Umgebung aktuell genutzt werden. 

    Betreuer: Norman Pytel

    Die Integration bzw. Vernetzung in Unternehmen mittels ERP-Systemen ist heute besonders in größeren Unternehmen, aber auch in KMU verbreitet, wobei die Entwicklung sowohl der Systeme als auch der „Integration“ noch lange nicht abgeschlossen ist. Neue Technologien, aber auch die fortschreitende Digitalisierung und neue gesetzliche Regelungen ermöglichen zunehmend die Vernetzung von Datenströme und Prozessen über die Grenzen verschiedener Organisationseinheiten, wie Betriebsstandorten sowie Unternehmen, hinaus. 

    Ihre Aufgabe ist es zunächst, den aktuellen Stand der Forschung zum Thema interorganisatorische Vernetzung bzw. Integration zusammenzustellen. Darauf aufbauend untersuchen Sie empirisch mittels quantitativer und/oder qualitativer Methoden den Fortschritt interorganisatorischer Vernetzung in der Praxis. Dazu betrachten Sie verschiedene Unternehmensbereiche und legen Ihren Fokus auf den Bereich Produktion. Es sollen Herausforderungen bei der Integration verschiedener Organisationseinheiten erarbeitet werden und daraus Anforderungen an Geschäftsmodelle zur Vernetzung über Unternehmensgrenzen hinweg formuliert werden.

    Betreuerin: Chiara Freichel

    Ökodesign beschreibt die systematische Vorgehensweise, möglichst frühzeitig ökologische Aspekte in den Produktplanungsprozess, Produktentwicklungsprozess und Produktgestaltungsprozess einzubringen. Das heißt, zu den klassischen Kriterien der Produktentwicklung wie Wirtschaftlichkeit, Sicherheit, Zuverlässigkeit und so weiter kommt die Anforderung "Umwelt" hinzu. Ziel ist es, Produkte zu entwickeln, die bei optimaler Funktion ein Minimum an Ressourcen und Energie benötigen und keine oder nur die zur Funktionsfähigkeit unabdingbar erforderlichen Schadstoffe enthalten. Darüber hinaus sind Emissionen und Abfallanfall zu minimieren. Die Anforderungen gelten für den gesamten Produktlebenszyklus (Life Cycle Thinking).Ihre Aufgabe ist es den aktuellen Stand der ökologischen Produktentwicklung beim Produktentstehungsprozess zusammen zu tragen. Wann und wo kann ein Produktingenieur sehen, dass sein konzipiertes Produkt ökologisch kritisch einzustufen wäre? (Systeme der Produktentwicklung CAD PLM etc.; Sind hier entsprechende Funktionen vorhanden?). Welches Wissen bekommt ein Produktentwickler heute bereitgestellt, um hierzu eine Entscheidung fällen zu können? (Beispielsweise EG-Ökodesignrichtlinie). Inwieweit könnte die Wirtschaftsinformatik zu besserem Produktdesign beitragen? (Bsp. Echtzeitanbindung von IoT Sortieranlagen, um den Stand der Dinge vom Recyclingprozess wiederspiegeln zu können; Echtzeitwissen on Demand). Welche Möglichkeit gibt es das alle Akteure, die an einem Recyclingprozess beteiligt sind, ihr Wissen über Recyclingfähigkeit teilen können? (Produzent, Recycler, Kunde auf einer Plattform). Welche Möglichkeiten gibt es die ökologische Produktentwicklung transparent zu machen (Bspw. Hochladen des Designs und ökologische Bewertung erfolgt in einer Blockchain)

    Betreuer: Norman Pytel

    Schrauben kommunizieren mit Montagerobotern, selbstständig fahrende Gabelstapler lagern Waren in Hochregale ein, intelligente Maschinen koordinieren selbstständig Fertigungsprozesse. Menschen, Maschinen und Produkte sind direkt miteinander vernetzt: die vierte industrielle Revolution hat begonnen. Ihre Aufgabe ist es die industriellen Entwicklungen Industrie 2.0; 3.0; 4.0 zu analysieren und zu ermitteln wie kleinere und mittlere Unternehmen ein Industrie 4.0 Stadium erreichen können. Hierzu bedarf es nicht nur Maschinen anzubinden oder seinen Gabelstaplerpark autonom fahren zu lassen, sondern weitere Disziplinen der Unternehmensentwicklung zu beachten, wie bspw. IT Infrastruktur umbauen, IT KnowHow beim Personal aufbauen, IT-Strategien entwickeln, neue Geschäftsmodelle formulieren, Kreativität im Unternehmen für Innovative Produktentwicklung zu fördern (bspw. Methoden wie „Design Thinking“), ein neues ERP System auswählen, etc.. Das Ergebnis zielt darauf ab ein Referenzmodell für Unternehmensentwicklung als Hilfestellung für kleinere und mittlere Betriebe bereit zu stellen.

    Betreuer: Norman Pytel

    Die sogenannte "Sharing Economy" ist seit diverser C2C-Plattformen wie Uber und Airbnb im Alltag vieler Menschen angekommen. Aber auch für Unternehmen bieten Handelsplattformen für freie Kapazitäten, wie beispielsweise Transportkapazitäten, einen wirtschaftlichen Nutzen. Eine tiefgreifende Aufstellung und darauf aufbauender Vergleich solcher B2B-Plattformen sowie die Ableitung von Handlungsempfehlungen bei der Entwicklung neuer Plattformen in diesem Bereich ist Gegenstand dieses Themenvorschlags. 

    Betreuerin: Chiara Freichel

    Mit den Begriffen "two-sided markets", "zweiseitiger Markt“, "mehrseitiger Markt“ oder "Plattform“ werden Märkte und Marktplätze bezeichnet, auf welchen zwei unterscheidbare Nutzergruppen zusammen kommen und bei denen sich auf Grund von indirekten Netzwerkeffekten in der Regel ein dominanter Anbieter in einer Domäne durchsetzt und fortan als Monopolist auftritt. Google, Facebook oder AirBnB sind bekannte Beispiele für solche Plattformen.

    Ziel der Arbeit ist es, einen klassifizierenden Literaturüberblick über Beiträge zu diesem Thema in der Forschung der Wirtschaftsinformatik und besonders den renommiertesten Zeitschriften im Information Systems zu erstellen. Auf Basis der Ergebnisse sollen Marktplattformen im Bereich B2B fokussiert werden.

    Betreuerin: Chiara Freichel

    Welche energiebezogenen Problemstellungen existieren derzeit bei produzierenden Unternehmen (primär KMU)? Wie lassen sich diese durch die Digitalisierung der Energieversorgung und darauf aufbauenden Services lösen?

    Betreuer: Anna Fuchs

    Gerade bei Unternehmen, die ihr erstes ERP-System einführen, beobachten wir häufig einen weit verbreiteten Fehler: Sie unterschätzen, dass der Erfolg des ERP-Projekts weniger von der Software, sondern viel mehr von den internen Unternehmensprozessen abhängt. Schließlich handelt es sich um ein Projekt, das für alle Abteilungen und Mitarbeiter gravierende Veränderungen mitsich bringt. Deshalb ist an dieser Stelle sinnvolles Change Management gefragt.

    Aufgabe ist es, die Kritierien und Methoden für ein gutes Changemanagement zusammen zu stellen und ein Best Pratice Modell zu erstellen.

    Welche Arten von Veränderung gilt es in der Einführung von ERP Projekten zu bewältigen? Was sollen die gewünschten Änderungen bewirken? Welche Veränderungen und Wiederstände fordern ein Unternehmen besonders? Welche Themen müssen betriebswirtschaftlich wie IT-technisch bei der Einführung von ERP Software beachtet werden? Inwieweit kann ein agiler Ansatz bei Changemanagementprojekten helfen, ein ERP-Einführungsprojekt erfolgreich vorzubereiten?

    Betreuer: Norman Pytel

    Wissenschaftliche Artikel haben eine typische Struktur, meistens bestehend aus Einführung, Methodik, Anwendung, Diskussion und Fazit. Dieser Umstand kann ausgenutzt werden, um (1) innerhalb eines bestimmten Satzes an wissenschaftlichen Arbeiten Themen automatisch herauszuarbeiten und (2) die Artikel nach diesen Themen zu klassifizieren. Es soll herausgefunden werden, ob es möglich ist, die Aggregationsebene anzupassen. Zusätzlich soll erörtert werden, wie feingranulär Themen innerhalb eines bestimmten Themengebietes identifiziert werden können. Für diese wissenschaftliche Arbeit sollen daher verschiedene, aktuelle Text-Mining-Verfahren anhand dieser Fragen getestet und gegenübergestellt werden.

    Betreuer: Laurell Popp

    Spezieller Fokus auf die Themen sichere Datenübertragung, Geheimhaltung sensibler Daten, etc. bei der Schaffung einer E-Commerce-Plattform zum Austausch von Produktionskapazitäten. Recherche und prototypische Umsetzung erster Ansätze zur Ermöglichung von Datenschutz und Datensicherheit, Gegenüberstellung von alternativen Lösungsansätzen. Konkrete Betrachtung von Blockchain und Untersuchung, ob/wie diese Methodik in dem Kontext eingesetzt werden kann.

    Diese Arbeit soll im Kontext des Forschungsprojektes „DiHP“ (Dienstleistung für den integrierten Handel mit Produktionskapazitäten) durchgeführt werden, an welchem sowohl der Lehrstuhl von Professor Winkelmann als auch die Firma Infosim in Würzburg beteiligt sind. Daher bietet das Thema die Möglichkeit direkt an der Schnittstelle zur Industrie zu arbeiten und auch gleich etwas „Unternehmensluft“ zu schnuppern.

    Betreuer: Adrian Hofmann

    Identifizierung und Ausarbeitung von Anwendungsmöglichkeiten der Blockchain-Technologie im Umfeld von Unternehmenssoftware. Dabei können je nach Umfang und Ausrichtung Bestehendes untersucht oder neue Konzepte prototypisch umgesetzt werden.

    Betreuer: Julian Kolb