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    Lehrstuhl für BWL und Wirtschaftsinformatik - Prof. Dr. A. Winkelmann

    Wissenschaftliche Arbeiten

    Wissenschatliche Arbeiten am Lehrstuhl für BWL und Wirtschaftsinformatik

    Ihr Weg zur Abschlussarbeit

    1. Vergabe der Plätze für Bachelor- und Masterarbeiten an den jeweiligen Lehrstühlen über das zentrale Vergabeverfahren
    2. Themenfindung und Abstimmung mit dem jeweiligen Betreuer am Lehrstuhl
    3. Offizielle Anmeldung der Thesis unter Berücksichtigung der Zulassungsvoraussetzungen
    4. Bearbeitung Ihrer Abschlussarbeit
    5. Abgabe Ihrer Abschlussarbeit

    • Die Vergabe von Bachelor-, Master- und Seminararbeiten erfolgt für jedes Semester über ein zentrales Vergabeverfahren.
    • Alle weiteren Informationen entnehmen Sie bitte der entsprechenden Meldung der Fakultät sowie den dort aufgeführten weiterführenden Links und Dokumenten.
    • Beachten Sie in diesem Zusammenhang bitte auch die dort aufgeführten Fristen. Bei Rückfragen zum zentralen Vergabeverfahren steht das Studiendekanat gerne zur Verfügung.
    • Für Fragen bezüglich Voraussetzungen für die Anfertigung einer Abschlussarbeit (z. B. Mindestanzahl an ECTS Punkten) kontaktieren Sie bitte das Prüfungsamt oder das Studiendekanat.

    • Bitte kontaktieren Sie den zuständigen Betreuer Ihres Wunschthemas bezüglich eines ersten Besprechungstermins.
    • Sollten Sie eigene Ideen für eine Abschlussarbeit haben, bspw. aus einer Praxistätigkeit bei einem Unternehmen heraus, sprechen Sie uns an! Praxisthesen können jedoch nur in begrenzter Zahl betreut werden.

    Hinweis: Aufgrund der Masse der Arbeiten kann bei Praxisthemen in Unternehmen keine Geheimhaltungsvereinbarung unterzeichnet, sondern es kann lediglich ein Sperrvermerk in die Arbeiten eingefügt werden. Falls Sie eine Praxisarbeit in einem Unternehmen planen, klären Sie dies bitte mit dem Lehrstuhl vor der Suche nach einem Betreuer und vor der zentralen Anmeldung der Thesis über sb@home ab!

    • Bevor Sie Ihre Abschlussarbeit offiziell anmelden können, müssen Sie Inhalte und Zielsetzungen mit Ihrem Betreuer abgesprochen haben (siehe 2) Themenfindung und Abstimmung). 
    • Den offziellen Antrag auf Zuteilung einer Bachelorarbeit finden Sie hier. 
    • Den offziellen Antrag auf Zuteilung einer Masterarbeit finden Sie hier. 
    • Bitte beachten Sie unbedingt unsere Zulassungsvoraussetzungen und Hinweise zu den Anmeldeformalitäten:

    Voraussetzungen zur Thesiszulassung:

    Bachelor Master

    100 ECTS in allen Bereichen

    Bestandenenes Seminar

    Bestandenenes Seminar Wissenschaftliches Arbeiten

    60 ECTS in allen Bereichen. (Beachten Sie bitte ausdrücklich die individuellen Vorgaben in der für Sie gültigen Prüfungsordnung)

     Bitte Verwenden Sie zum Anfertigen Ihrer Abschlussarbeit die Dokumentenvorlage für Seminar- und Abschlussarbeiten unseres Lehrstuhls­.­

      

     

    Exposé (doc) (Stand 29.01.2020)

    Dokumentenvorlage für wissenschftliche Arbeiten (doc) (Stand 31.07.2019)

    Dokumentenvorlage für wissenschaftliche Arbeiten (Latex) (Stand 25.02.2020)

    Präsentationsvorlage (ppt) (Stand 14.11.2019)
     

     

     Der Umfang der Abschlussarbeiten beträgt

      

     
    •  40 Seiten für Bachelorarbeiten und

    •  60 Seiten für Masterarbeiten.

    •  Jeweils exkl. Titelseite, Abstract, Verzeichnissen und Anhang.

     

     Die Bearbeitungszeit für Abschlussarbeiten beträgt

      

     
    •  8 Wochen ab Zuteilungsdatum für Bachelorarbeiten und

    •  6 Monate ab Zuteilungsdatum für Masterarbeiten.

     

    Außerdem empfehlen wir Ihnen die Verwendung einer Literaturverwaltung, bspw. Citavi  hier

    Hilfreiche Links zum Erstellen wissenschaftlicher Arbeiten

     

     
    • Umfangreicher Literaturbestand der UB Würzburg hier

    • KOMPASS-Kurs: „Systematisches wissenschaftliches Arbeiten (Wirtschaftsinformatiker)“ hier

    • Kurse zum Erstellen wissenschaftlicher Arbeiten hier

    • Angebote des Schreibzentrums hier

     
     

    Hilfreiche Links zur Recherche

     

     

     
    • Informationsangebot der Universität hier

    • Einführung in die Datenbankrecherche hier

    • Literaturverwaltung hier

    • Google Scholar hier

     
     

     

    • Sie müssen drei  (Bachelor: zwei) schriftliche, gebundene Ausfertigungen fristgerecht im Prüfungsamt abgeben.
    • Eine Schriftliche Versicherung / Eidesstaatliche Erklärung ist in der Dokumentenvorlage integriert und muss unterschrieben werden.
    • Weiterhin ist eine elektronische Fassung der Arbeit (z. B. CD/ USB-Stick) in zweifacher (Bachelor: einfach) Ausführung mit der schriftlichen Ausfertigung abzugeben (kein PDF, sondern .doc, .docx o. ä.).

    Aktuelle Themenvorschläge

    Bachelor

    Die Integration bzw. Vernetzung in Unternehmen mittels ERP-Systemen ist heute besonders in größeren Unternehmen, aber auch in KMU verbreitet, wobei die Entwicklung sowohl der Systeme als auch der „Integration“ noch lange nicht abgeschlossen ist. Neue Technologien, aber auch die fortschreitende Digitalisierung und neue gesetzliche Regelungen ermöglichen zunehmend die Vernetzung von Datenströme und Prozessen über die Grenzen von Betriebsstandorten sowie Unternehmen hinaus. 

    Ihre Aufgabe ist es, den aktuellen Stand der Forschung und Praxis zum Thema „Interorganisatorische Systeme und Produktionsnetzwerke" zusammenzustellen.

    Betreuerin: Chiara Freichel

    Der Einsatz von KI-basierten Systemen und Algorithmen entwickelt sich auch im Bereich der ERP-Systeme derzeit rasant weiter. Ein zentraler Aspekt dieser Herangehensweisen stellt das Preprocessing der zu analysierenden Daten dar, der 80-90% der gesamten Analysezeit umfassen kann, da sog. "dirty data" ein großes Problem sowohl für KI-Analysen als auch für die Unternehmen in der Praxis ist. Zielsetzung dieser Arbeit ist die Recherche von Algorithmen und KI-Anwendungen aus dem Bereich des Datenqualitätsmanagements sowie deren testweise Anwendung und bewertender Vergleich auf bereitgestellten Unternehmensdaten.

    Diese praxisorientierte Arbeit wird vom Start-Up-Vorhaben Business Navigator angeboten.

    Ansprechpartner: Julian Hornung

    Im Rahmen der Entwicklung einer Plattform, in der unter anderem Produktionsdaten ausgetauscht werden sollen, soll geprüft werden, inwiefern bei ausgewählten ERP/PP-Systemen (1) Datenexport und -inport mithilfe von Schnittstellen möglich ist und (2) ob systemspezifische Mechanismen zur Produktionsplanung vorliegen. Die Systemzugänge werden selbstverständlich gestellt.

    Betreuer: Laurell Popp

    Die Integration bzw. Vernetzung mittels ERP-Systemen ist heute besonders in größeren Unternehmen, aber auch in KMU verbreitet, wobei die Entwicklung sowohl der Systeme als auch der „Integration“ noch lange nicht abgeschlossen ist. Neue Technologien, aber auch die fortschreitende Digitalisierung und neue gesetzliche Regelungen ermöglichen zunehmend die Vernetzung von Datenströme und Prozessen über die Grenzen von Betriebsstandorten sowie Unternehmen hinaus. 

    Insbesondere die Gestaltung der Integration von Informationssystemen zwischen Unternehmen wird zukünftig eine zentrale Herausforderung bleiben, insbesondere auf elektronischen Marktplätzen. Fischer (2008) entwickelt in seiner Arbeit "Unternehmensübergreifende Integration von Informationssystemen" (https://link.springer.com/content/pdf/10.1007/978-3-8349-9931-3.pdf) ein Hilfsmittel zur Bestimmung des Integrationsgrades von Marktplatzteilnehmern. Inhalte dabei sind die Beschreibung sowie Bewertung der Integration mit den Kriterien Integrationsintensität und Integrationsflexibilität. Ihre Aufgabe ist es, aufbauend auf den von Fischer (2008) durchgeführten Fallstudien, das Modell in einer weiteren Fallstudie praktisch anzuwenden.

    Betreuerin: Chiara Freichel

    Mehrwert von Process Mining in der Logistik und Produktion

    Process Mining Techniken ermöglichen die Entdeckung von Wissen auf der Basis von sogenannten "Event Logs", d.h. einem Protokoll, das die Ausführung von Aktivitäten in einem Geschäftsprozess aufzeichnet. Viele Informationssysteme stellen solche Protokolle zur Verfügung, z.B. die meisten WFM-, ERP-, CRM-, SCM- und B2B-Systeme zeichnen Transaktionen systematisch auf. Process-Mining-Techniken konzentrieren sich typischerweise auf Performance- und Kontrollflussprobleme.

    Mögliche Arbeiten: Literaturanalyse, ProcessMining-Tool-Vergleiche (ProM, Disco, etc.).

    Als Unterstützung können Online-Schulungen der Firma Celonis kostenlos für Studenten/Forscher in Anspruch genommen werden.

    www.celonis.com/de/academic-alliance/

    Eigene Themenvorschläge im genannten Kontext von Logistik und Produktion können eingebracht werden!


    Betreuer: Norman Pytel

    Der demographische Wandel in Deutschland bedingt, dass der Bedarf an Pflege zunehmend wächst bei einem gleichzeitig sinkenden Angebot an Betreuung. Dieser Umstand wird in Zukunft zu drastischen Engpässen im Pflegebereich führen, wenn dieser Entwicklung nicht entgegengewirkt wird. Ein möglicher Lösungsansatz für dieses Problem ist der Einsatz von beispielsweise Wearables und Health Applications, wodurch PflegerInnen entlasten werden können. Allerdings gibt es auf Verbraucherseite unterschiedliche Bedenken bezüglich Datensicherheit und -privatheit, da es sich hierbei vornehmlich um sensible Daten handelt. Oft herrscht Intransparenz, welche Daten erhoben werden, wie diese gespeichert werden und wer Zugriff darauf hat.

    Ihre Aufgabe ist es, den aktuellen Stand der Forschung und Praxis aus der Literatur abzuleiten und zu analysieren. Dabei liegt der Fokus vor allem auf potentiellen Einsatzszenarien sowie auf den ethischen und rechtlichen Herausforderungen, die der Einsatz von Big Data und IoT im Pflegebereich mit sich bringt.

    Betreuer: Tobias Prätori

    Im Kontext moderner Informationssysteme müssen auf Basis verschiedener Kriterien Entscheidungen getroffen werden. Der Umgang mit derartigen, komplexen Entscheidungsproblemen ist für Menschen aufgrund der Betrachtung einer Vielzahl von möglichen Alternativen oft schwierig. Darum sind diverse Verfahren aus dem Bereich der Multi Criteria Decision Analysis (MCDA) entstanden, die Entscheidern basierend auf deren Präferenzen Handlungsempfehlungen geben.

    Im Rahmen Ihrer Bachelorarbeit sollen diverse MCDA-Verfahren vorgestellt und miteinander verglichen werden. Des Weiteren soll eine prototypische Implementierung in Python oder R auf Basis eines passenden Anwendungsszenarios erfolgen.

    Betreuer: Tobias Prätori

    Ein Trend, der in diversen Branchen zu erkennen ist, ist die Verschiebung von Dienstleistungen und Datenspeicherung in die Cloud. Dies trifft im Speziellen auf datenintensive Branchen zu. Bedingt durch den Wunsch zur Selbstvermessung und -optimierung, tracken Nutzer von sogenannten Wearables und Fitness-Apps ihre eigenen Leistungen und biometrischen Daten. Dadurch werden sowohl im Gesundheitswesen als auch in der Fitnessbranche personenspezifische Datenmengen generiert und verarbeitet. Auf Verbraucherseite stellt die mangelnde Datensicherheit und -privatheit einen Kritikpunkt bestehender Systeme dar. Diese ist durch die Intransparenz der Datenverarbeitung und der Abhängigkeit vom jeweiligen Systemanbieter begründet.

    Personal Information Management Systems (PIMS) haben den Zweck, natürlichen Personen mehr Kontrolle über ihre personenbezogenen Daten zu geben. Durch derartige Systeme lassen sich Daten von diversen Anwendungen aggregieren und vom Nutzer verwalten. Ihre Aufgabe ist es, den aktuellen Stand der Wissenschaft und Technik durch eine Literaturrecherche zu erarbeiten und zu analysieren. Des Weiteren sollen verschiedene Anwendungsszenarien, Branchen sowie Geschäftsmodelle beleuchtet werden.

    Betreuer: Tobias Prätori

    Die Integration bzw. Vernetzung in Unternehmen mittels ERP-Systemen ist heute besonders in größeren Unternehmen, aber auch in KMU verbreitet, wobei die Entwicklung sowohl der Systeme als auch der „Integration“ noch lange nicht abgeschlossen ist. Neue Technologien, aber auch die fortschreitende Digitalisierung und neue gesetzliche Regelungen ermöglichen zunehmend die Vernetzung von Datenströme und Prozessen über die Grenzen von Betriebsstandorten sowie Unternehmen hinaus. 

    Ihre Aufgabe ist es, den aktuellen Stand der Forschung und Praxis zum Thema „Kapazitätsplanung in der Produktion"  mit Fokus auf die standortübergreifende Integration bzw. Vernetzung zusammenzustellen. Darauf aufbauend analysieren Sie technische und funktionale Anforderungen zur Vernetzung der Produktion z. B. in Form eines Austauschs von Produktionskapazitäten über eine Online-Plattform.  

    Betreuerin: Chiara Freichel

    Eine wissenschaftliche Arbeit könnte deutlich machen, wie sich mit der Zahl der abgebildeten Ressourcen und den nötigen Geschäftsvorfällen die Anzahl der REST-Endpunkte vergrößert. Daraus ließe sich die Notwendigkeit für Entwicklungsteams ableiten, den Überblick zu behalten, für welche dieser Endpunkte bereits automatisierte Tests existieren. Dem folgt vermutlich eine Marktanalyse zu Software-Lösungen, die diese Fragen beantworten.

    Der praxisbezogene Teil der Arbeit bestünde in der prototypischen Implementierung (idealerweise der kompletten Entwicklung) einer geeigneten Software-Lösung, die diese Frage beantwortet. Nach erster Einschätzung könnte dies z.B. als PlugIn für die Entwicklungsumgebung Eclipse realisiert werden.

    Betreuer: Adrian Hofmann und DATEV EG

    Weitere Informationen finden Sie im Jobportal der DATEV.

    Betreuer: Fabian Schatz 

    oder 

    Betreuer: Fabian Gwinner

    Ziel dieser Abschlussarbeit ist die Prototypische Implementierung einer Anwendung zur Visualisierung von Datensätzen. Hauptbestandteil der Anwendung sollen explorative Visualisierungen in Kombination mit deskriptiven Statistiken sein.

    Der entwickelte Prototyp soll anschließend mittels Nutzertest oder anderen geeigneten Methoden evaluiert werden.

    Betreuer: Fabian Schatz 

    Die Digitalisierung wird in den Medien oft als 4. industrielle Revolution beschrieben, von der Unternehmen und Menschen in höchstem Maße beeinflusst werden.
    Für das vorliegende Thema soll eine Analyse zur Digitalisierung im Industrie 4.0 Umfeld durchgeführt werden, um die aktuellsten Digitalisierungsthemen zu erfassen und einen Überblick über die verschiedenen Anwendungen zu erlangen.

    betreuer. Fabian Gwinner

    Künstliche Intelligenz und Machine Learning gelten als disruptivste Themen des Jahrtausends und sollen das Potenzial besitzen ganze Branchen zu verändern.
    In der Vorliegenden Arbeit soll der Aktuelle Anwendungs- und Forschungsstand zur Anwendung von KI und Machine Learning aufgearbeitet werden.

    Betreuer: Fabian Gwinner 

     

    Master

    Mit den Begriffen "Plattform", "zweiseitiger Markt“, "mehrseitiger Markt“ werden Marktplätze bezeichnet, auf welchen zwei unterscheidbare Nutzergruppen zusammen kommen und bei denen sich auf Grund von indirekten Netzwerkeffekten in der Regel ein dominanter Anbieter in einer Domäne durchsetzt und fortan als Monopolist auftritt. Google, Facebook oder AirBnB sind bekannte Beispiele für solche Plattformen. Dem Trend der "Sharing Economy" folgend, werden zunehmend auch im B2B-Bereich elektronische Plattformen oder Marktplätze genutzt, um Kapazitäten bzw. Ressourcen zu handeln oder zu teilen (z.B. LKW-Kapazitäten, Lagerkapazitäten, Produktionskapazitäten). Dabei lassen sich Plattformen in Kombination mit deren Nutzergruppen unterschiedlich gestalten. Die Gestaltung (von Plattform, Nutzern und Vernetzung/Anbindung von Nutzern mit der Plattform) könnte beispielsweise Parameter wie Hardware, Software, Datenschutzkonzept, Organisationsstruktur, "Kapazitäten" (z.B. Fertigung), Datenstruktur etc. umfassen.

    Ziel der Arbeit ist es, einen klassifizierenden Literaturüberblick über Beiträge zu diesem Thema zu erstellen. Auf Basis der Ergebnisse soll ein Beschreibungs-/Gestaltungsmodell bzw. Framework für elektronische Plattformen zum Handel von Fertigungskapazitäten (B2B) erstellt werden.

    Betreuerin: Chiara Freichel

    Die Ausschreibung von (Groß-)Projekten (IT, Bau, Beschaffung von Waren, ...)  findet auf deutscher und europäischer Ebene heute oft über elektronische Plattformen statt. Insbesondere der öffentliche Bereich (Einrichtungen der öffentlichen Verwaltun sowie Städte, Länder, etc.) ist zur Ausschreibung von Großprojekten verpflichtet. Die Vorliegende Arbeit soll sich mit der Beschaffung und der Analyse von Daten solcher Ausschreibungsplattformen beschäftigen, um insbesondere den betriebswirtschaftlichen Nutzen für Unternehmen die solche Ausschreibungen bedienen aus solchen Daten herrauszuarbeiten.

    Betreuer: Fabian Gwinner 

    Analyse bestehender Lösungen zum Thema Supply Chain Planning.
    Welche Ansätze für die Planung "grüner Lieferketten" (Co2 reduzierung, energieeffizienz, etc. ) existieren in der Wissenschaft, was davon wurde bisher in SCM Systemen in der Praxis umgesetzt.

    Alternativ:
    Aufbau einer qualitativen Studie zum Thema Green Supply Chain Planning in Unternehmen.

    Betreuer: Fabian Gwinner 

    Ziel dieser Arbeit ist die Analyse und Evaluation unterschiedlicher Möglichkeiten zur Identifikation von Optimierungspotenzialen in Geschäftsprozessen. Hierbei soll die Perspektive "Top-Down" im Vordergrund stehen, sodass Entscheidungsträger im Unternehmen bei der Erkennung von Potenzialen und der Ableitung von Handlungsoptionen unterstützt werden. 

    Betreuer: Dr. Marcus Fischer

     

    Heute existieren zahlreiche Managementkonzepte für einzelne Prozesse oder das gesamte Unternehmen. Hierbei kommt es zu einer Vielzahl von Schnittstellen, die eine integrierte Perspektive ermöglichen, sodass Unternehmen von einer ganzheitlichen Denkweise profitieren können. Ziel dieser Arbeit ist die Analyse der drei Themenblöcke "Objectives & Key Results", "Business Process Management" und "Kontinuierlicher Verbesserungsprozess" sowie die Erarbeitung eines integrierenden Management-Frameworks.  

    Betreuer: Dr. Marcus Fischer

     

    Der Aufbau von Ökoystemen (z.B. Plattformen für Produkte und passende Dienstleistungen) wird in einer sich monopolisierenden Welt immer wichtiger. Ziel dieser Arbeit ist es,  vorhandene Ökosysteme zu analysieren und Best Practices für das Vorgehen sowie Erfolgsfaktoren zu identifizieren. Abschließend sollen die Erkenntnisse auf den regionalen Raum übertragen und konkrete Handlungsempfehlungen abgeleitet werden.

    Betreuer: Dr. Marcus Fischer

     

    Bei der Masterthesis handelt es sich um eine Kooperation mit einem der größten Immobilienvermittler in Mainfranken. Ziel der Arbeit ist es, die Potenziale der Blockchain-Technologie für den Immobilienvermittlungsmarkt zu identifizieren und ihren Nutzen für die Marktteilnehmer anhand mehrerer Umsetzungsszenarien darzustellen.

    Betreuer: Dr. Marcus Fischer

     

    In mittelständischen Unternehmen stehen operativ tätige Mitarbeiter täglich vor der Herausforderung, trotz unzureichenden Informationen und Hilfsmitteln unzählige betriebswirtschaftliche Entscheidungen treffen zu müssen. In der genutzten Unternehmenssoftware stünden historische Daten früherer Entschlüsse und deren Auswirkungen zur Unterstützung und Objektivierung von operativen Entscheidungen zur Verfügung. Jedoch fehlen auch in modernen Unternehmenssoftwaresystemen Funktionalitäten zur aktiven, daten-basierten Entscheidungsfindung. Zwar bieten diese Systeme Kennzahlen und Reports, deren Interpretation und darauf aufbauende Maßnahmen werden jedoch nicht unterstützt. Ziel dieser Thesis ist die beispielhafte Ausarbeitung und Gestaltung von Auswertungsmethoden und Metriken, welche die bisher brachliegenden Unternehmensdatenbestände analysieren und automatisiert betriebswirtschaftliche Handlungsempfehlungen im jeweiligen Aufgabenkontext generieren, sodass Unternehmensmitarbeiter dadurch schneller objektiv bessere Entscheidungen treffen können und in Unternehmen nachhaltige Wettbewerbsvorteile in Form von Zeit- und Kostenersparnis sowie dem Vermeiden von folgeträchtigen Fehlentscheidungen entstehen.

    Diese praxisorientierte Arbeit wird vom Start-Up-Vorhaben Business Navigator angeboten.

    Ansprechpartner: Julian Hornung

    Lange Zeit war Deutschland ein von Industrie und Produktion geprägtes Land. Durch Labour-Effekte und internationalen Handel wird Arbeit jedoch immer mehr ins Ausland ausgelagert. Übrig geblieben sind Schlüsselbereiche, wie der Maschinenbau oder der Automobilsektor, die stark in der lokalen Wirtschaft verankert sind. Auch hier spürt man jedoch Digitalisierung und technischen Fortschritt. Informations- und Kommunikationstechnologien fördern immer mehr die Entwicklung und Vermarktung von neuen Dienstleistungen auch im Produktionsbereich. Für das vorgeschlagene Thema soll eine Analyse und Klassifikation der aktuellen Entwicklung der Dienstleistung in Klassischen Produktionsbereichen vorgenommen werden. 

    Betreuer: Fabian Gwinner 

    "Silodenken" ist ein unterschätztes Phänomen in größeren Unternehmen, das unnötig viele Barrieren in Richtung Unternehmenserfolg aufbaut. Führende Automobilunternehmen und Maschinenbauer setzen bspw. Methoden des Lean Managements ein, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Hierzu zählt beispielsweise die Wertstromanalyse (Value Stream Mapping), die mit Papier und Stift erstellt wird[1]. Die Paradigmen Digitalisierung und Lean Management können sich dabei  allerdings ergänzen statt disruptiv zu wirken[2]. Ein Beispiel hierfür sind Data Science Methoden, die im Bereich von Process Mining zum Einsatz kommen. Dabei werden zur Abbildung von Prozessen sog. "Event-Logs" aus SAP extrahiert, die eine Abbildung von Logistikprozessen der Realität ermöglichen[3]. Allerdings finden sich in der Forschung auch Konzepte, die eine "dynamische Wertstromanalyse" mit Integrationen in Produktionssysteme (ERP, MES) skizzieren, ohne dabei Process Mining als Möglichkeit zu erwähnen[4]. Dieses Phänomen findet man aus eigener Erfahrung in zahlreichen produzierenden Unternehmen und auch bei Prozess- und IT-Beratern wieder. Auch die SAP ändert dieses "Denken" und wirbt in Ihrem aktuellen S/4 Hana System nicht mehr mit "Modulen", sondern mit "integrativen" Fiori-Apps[5][6]. Aktuelle Stellenausschreibungen auf Xing oder Headhunterseiten erlauben ausschnittsweise ein anderes Bild, als das Marketing zum neuen SAP S/4Hana System. Es gilt diesen Ansatz wissenschaftlich zu untersuchen.

    Forschungsmöglichkeiten der Master-Thesis:

    Literaturanalyse zum Thema "Silo-Denken" (ggf. falls vorhanden: Aufzeigen von "Silo-Denken" in der Forschung, die in andere Disziplinen/Bereichen gefunden wurden). Ergänzt wird Ihre Ausarbeitungen mit einem Analyticsansatz zu großen Unternehmen aus Aktienindizes (Dax, MDax,TecDax, SDax), SAP-Beratungsunternehmen und SAP Beratern, die Experten in diversen "Modulen" (SAP MM,PP;WM,eWM,PP/DS,SRM,CRM) sind. Hierzu lassen sich diverse Jobbörsen, Seiten von Beratungsunternehmen und Plattformen wie Xing, LinkedIn analysieren ;).

    Eine Hilfestellung zu existierenden SAP-Beratungshäusern und SAP "Modulen" kann durch den Betreuer gegeben werden. Eigene andere oder zusätzliche Ideen  sind herzlich willkommen!

    [1] Rother, Mike, and John Shook. Learning to see: value stream mapping to add value and eliminate muda. Lean Enterprise Institute, 2003.

    [2] Friedli, Thomas, and Torbjørn H. Netland. "Lean and Digitalization—Contradictions or Complements?." Advances in Production Management Systems: Production Management for the Factory of the Future: IFIP WG 5.7 International Conference, APMS 2019, Austin, TX, USA, September 1-5, 2019: Proceedings. Part I. Vol. 566. Springer Nature, 2019

    [3] Knoll, Dino, Gunther Reinhart, and Marco Prüglmeier. "Enabling value stream mapping for internal logistics using multidimensional process mining." Expert Systems with Applications 124 (2019): 130-142.

    [4]Lugert, Andreas, Kevin Völker, and Herwig Winkler. "Dynamization of Value Stream Management by technical and managerial approach." Procedia CIRP 72 (2018): 701-706.

    [5] https://visioneleven.com/perfektes-dashboard-mit-sap-fiori/

    [6] https://mission-mobile.de/knowhow/sap-fiori/

    Betreuer: Norman Pytel

    Mit den Begriffen "two-sided markets", "zweiseitiger Markt“, "mehrseitiger Markt“ oder "Plattform“ werden Märkte und Marktplätze bezeichnet, auf welchen zwei unterscheidbare Nutzergruppen zusammen kommen und bei denen sich auf Grund von indirekten Netzwerkeffekten in der Regel ein dominanter Anbieter in einer Domäne durchsetzt und fortan als Monopolist auftritt. Google, Facebook oder AirBnB sind bekannte Beispiele für solche Plattformen.

    Ziel der Arbeit ist es, einen klassifizierenden Literaturüberblick über Beiträge zu diesem Thema in der Forschung der Wirtschaftsinformatik und besonders den renommiertesten Zeitschriften im Information Systems zu erstellen. Auf Basis der Ergebnisse sollen Marktplattformen im Bereich B2B fokussiert werden.

    Betreuerin: Chiara Freichel

    Wissenschaftliche Artikel haben eine typische Struktur, meistens bestehend aus Einführung, Methodik, Anwendung, Diskussion und Fazit. Dieser Umstand kann ausgenutzt werden, um (1) innerhalb eines bestimmten Satzes an wissenschaftlichen Arbeiten Themen automatisch herauszuarbeiten und (2) die Artikel nach diesen Themen zu klassifizieren. Es soll herausgefunden werden, ob es möglich ist, die Aggregationsebene anzupassen. Zusätzlich soll erörtert werden, wie feingranulär Themen innerhalb eines bestimmten Themengebietes identifiziert werden können. Für diese wissenschaftliche Arbeit sollen daher verschiedene, aktuelle Text-Mining-Verfahren anhand dieser Fragen getestet und gegenübergestellt werden.

    Betreuer: Laurell Popp

    Spezieller Fokus auf die Themen sichere Datenübertragung, Geheimhaltung sensibler Daten, etc. bei der Schaffung einer E-Commerce-Plattform zum Austausch von Produktionskapazitäten. Recherche und prototypische Umsetzung erster Ansätze zur Ermöglichung von Datenschutz und Datensicherheit, Gegenüberstellung von alternativen Lösungsansätzen. Konkrete Betrachtung von Blockchain und Untersuchung, ob/wie diese Methodik in dem Kontext eingesetzt werden kann.

    Diese Arbeit soll im Kontext des Forschungsprojektes „DiHP“ (Dienstleistung für den integrierten Handel mit Produktionskapazitäten) durchgeführt werden, an welchem sowohl der Lehrstuhl von Professor Winkelmann als auch die Firma Infosim in Würzburg beteiligt sind. Daher bietet das Thema die Möglichkeit direkt an der Schnittstelle zur Industrie zu arbeiten und auch gleich etwas „Unternehmensluft“ zu schnuppern.

    Betreuer: Adrian Hofmann