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Arbeitsgruppe Makroökonomik, insbesondere Geldpolitik

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Exkursion zur EZB und Bundesbank: Geldpolitik aus erster Hand

Am 16. November 2026 reisen rund 50 Studierende des Masterkurses „Monetary Policy and the Financial System“ nach Frankfurt zur Europäischen Zentralbank und zur Deutschen Bundesbank. Auch in diesem Jahr war die Exkursion im Handumdrehen ausgebucht.

Wie trifft die Europäische Zentralbank ihre geldpolitischen Entscheidungen, und wie sieht die Arbeit einer Zentralbank im Alltag aus? Diesen Fragen gehen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Masterkurses „Monetary Policy and the Financial System“ von Prof. Dr. Eric Mayer am 16. November 2026 vor Ort nach.

Bei der Europäischen Zentralbank und der Deutschen Bundesbank in Frankfurt erwarten die Studierenden Fachvorträge von Zentralbankerinnen und Zentralbankern zur Geldpolitik der EZB. So vertiefen sie die Inhalte der Vorlesung mit Einblicken aus der Praxis. Im direkten Austausch mit den Referierenden haben sie außerdem die Gelegenheit, ihre Fragen zu stellen und aktuelle geldpolitische Entwicklungen zu diskutieren.

Das Interesse an der Exkursion war auch in diesem Jahr wieder groß: Alle Plätze waren schnell vergeben, und rund 50 Studierende machen sich auf den Weg nach Frankfurt. Wir freuen uns auf einen spannenden Tag und bedanken uns schon jetzt bei der EZB und der Bundesbank für die Gastfreundschaft.

KI-Tutor begleitet erstmals die Veranstaltung „DSGE Modelling“

Die Arbeitsgruppe Makroökonomik setzt im Wintersemester 2026/27 erstmals einen KI-Tutor in der Lehre ein. Er unterstützt Studierende im Masterkurs „DSGE Modelling“ dabei, monetäre Konjunkturmodelle selbst zu programmieren.
Im Kurs lernen Studierende, Neukeynesianische Konjunkturmodelle mit der Software Dynare zu bauen, zu simulieren und zu schätzen. Begleitend steht ihnen ab diesem Semester ein Chatbot auf der Lernplattform WueMentor der Universität Würzburg zur Verfügung. Anders als allgemeine Sprachmodelle stützt er sich vorrangig auf ausgewählte Kursunterlagen: Vorlesungsfolien, Programmierübungen und das Dynare-Handbuch. Der Tutor beantwortet Fragen zur Organisation, erklärt Inhalte und hilft bei Fehlermeldungen. Er ist bewusst als Coach angelegt: Er gibt gestufte Hinweise und hilft bei einzelnen Programmierbausteinen, schreibt aber keine fertigen Lösungen.
„Leistungsfähige Sprachmodelle liefern sehr schnell umfangreichen Code. Um ihn beurteilen zu können, braucht es aber genau die Fachkompetenz, die im Studium erst aufgebaut werden soll“, erklärt Prof. Dr. Eric Mayer. „Unser Tutor soll diesen Aufbau gezielt unterstützen. Wer Konjunkturmodelle selbst programmieren kann, kann später auch die Ergebnisse großer KI-Systeme kritisch bewerten.“
Der Tutor läuft auf der Infrastruktur bayerischer Hochschulen, die Anfragen werden also nicht an kommerzielle Anbieter weitergegeben. Wir sind gespannt, wie er sich im Kurs bewährt, und werten die Erfahrungen am Ende des Semesters aus.