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Intern
Professur für Wirtschaftsjournalismus und Wirtschaftskommunikation

Abschlussarbeiten

Themen für Bachelor- und Masterarbeiten:

Die Professur für Wirtschaftsjournalismus und Wirtschaftskommunikation (Prof. Dr. Otto) betreut Bachelor- und Masterarbeiten. Kommen Sie bei Interesse gern auf uns zu. Zur Anmeldung nutzen Sie bitte das Tool der Fakultät (FLIP).

  • Es findet regelmäßig ein Bachelor- bzw. Masterkolloquium statt: Die Studierenden, welche vor der Master- bzw. Bachelor-Arbeit stehen, erarbeiten und diskutieren Konzepte für ihre Abschlussarbeiten. Dabei erlernen die Studierende die strukturierte Erstellung einer wissenschaftlichen Hausarbeit sowie einer Präsentation der erarbeiteten Ergebnisse anhand relevanter Themenstellungen aus den Bereichen des Wirtschaftsjournalismus und der Wirtschaftskommunikation.
  • Wir vergeben Arbeiten, die sich an einem unserer aktuellen Projekte anlehnen. So bekommen Sie einen Einblick in aktuelle Forschungsfragen, mit denen wir uns beschäftigen. Aus diesem Grund erfolgt die Bearbeitung der Thesis in enger Zusammenarbeit mit der Professur für Wirtschaftsjournalismus und Wirtschaftskommunikation.

Über die hier vorgeschlagenen Themen hinaus können Sie weitere Themen mit uns absprechen.

Anforderungen:

Besuch einer Veranstaltung aus dem Bereich Wirtschaftsjournalismus und Wirtschaftskommunikation.

Projekte:

Die Berichterstattung über COVID-19 in internationalen Medien

Die weltweite Pandemie der durch das Virus SARS-CoV-2 (severe acute respiratory syndrome coronavirus type 2) ausgelöste Erkrankung COVID-19 hat die erhebliche Relevanz der Gesundheitskommunikation verdeutlicht. Die Massenmedien verbreiten gesundheitsrelevante Informationen über die Entwicklung und Eindämmung der COVID-19-Pandemie und üben damit starken Einfluss auf die Entscheidungsfindung der Bevölkerung aus, z.B. auf die Umsetzungsbereitschaft der Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie (vgl. Dickmann et al. 2016; Mutua & Ong'ong'a 2020; Ophir et al. 2021; Sandell et al. 2013).

Dass die Massenmedien bei der Eindämmung von Pandemien entscheidend mitwirken, wurde bereits während anderer Pandemien wie der Ebola-, SARS- und MERS- und aktuell der COVID-19-Pandemie beobachtet (vgl. Ophir 2018). Dahingehend muss berücksichtigt werden, dass gerade in Zeiten von Pandemien Fake News über soziale Medien verstärkt verbreitet werden, die auch weitreichende Auswirkungen auf die Entscheidungsfindung der Bevölkerung haben, wie z.B. Hervorrufung von Zweifeln gegenüber den Corona-Schutzmaßnahmen (vgl. Oliver & Wood 2014; Pluviano et al. 2017; Zhu et al. 2012).

Journalist*innen rezipieren eher selten exakt die öffentlich bereitgestellten Gesundheitsinformationen, sondern verarbeiten und verändern die Informationen z.B. auf Basis deren Nachrichtenwerte oder mit der Konstruktion von Medien-Frames. Unter Medien-Frames wird die Kontextualisierung eines Themas bzw. die Sichtweise, aus der Medien über ein bestimmtes Thema berichten, verstanden (vgl. Matthes 2014).

Bisher jedoch gibt es in Deutschland keine quantitative Studie zu Medien-Framing in der COVID-19-Pandemie. Diese Forschungslücke soll mit diesem Forschungsprojekt geschlossen werden

Das Projekt wird von Prof. Dr. Kim Otto und Victoria Teschendorf betreut.