piwik-script

English Intern
Forschungszentrum Risikomanagement

Master

Hinsichtlich der Lehre sichert die Arbeit des Forschungszentrums die Integration des Themas Risikomanagement in bestehende Studiengänge der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät und fördert die Entwicklung der Studienvertiefung "Risk Management".

Aktuell bietet das Forschungszentrum Risikomanagement der Universität Würzburg Lehrveranstaltungen in folgenden Bereichen an:

Im Bereich des Masterschwerpunkts "Risk Management" werden die unten aufgeführten Module angeboten.

In diesem Schwerpunkt müssen 20 ECTS aus einem breiten Angebot an Modulen erbracht werden. Zu beachten ist, dass Kurse im Umfang von 10 ECTS im Pflichtbereich und weitere 10 ECTS aus den Modulen des Wahlpflichtbereichs absolvierten werden müssen.

Pflichtbereich

10 ECTS

Ansprechpartner: Prof. Dr. Daniela Lorenz

E-Mail: daniela.lorenz@uni-wuerzburg.de

Info: Die Veranstaltung wird im Wintersemester angeboten/ 5 ETCS


Risikomanagement und Unternehmensfinanzierung

1.    Einführung

  • Bedingte/unbedingte Termingeschäfte
  • Motive für den Einsatz von Derivaten


2.    Futures & Forwards

  •     Funktionsweise
  •    Absicherungsstrategien
  •    Backwardation und Contango
  •    Cost of Carry und Arbitragemöglichkeiten

3.    Swaps

  • Funktionsweise
  • Absicherungsstrategien
  • Zinsswaps
  • Währungsswaps

4.    Optionen

  • Funktionsweise
  • Absicherungsstrategien
  • Amerikanische vs. europäische Optionen, das Problem der vorzeitige Ausübung
  • Put-Call-Parität
  • Delta-Hedging
  • Bewertung bei 2 Zeitpunkten (Auf vollständigen Märkten, bei Arbitragefreiheit, risikoneutrale Wahrscheinlichkeit)
  • Bewertung bei mehreren Zeitpunkten (im Binomialmodell, im zeitstetigen Modell)
  • Greeks (Sensitivitäten)

5.    Value-at-Risk

  • Definition
  • Value-at-Risk und Normalverteilung
  • Berechnung des Value-at-Risk (historische und Monte Carlo Simulation)

Literatur:
Hull, John: Optionen, Futures und andere Derivate, 10., aktualisierte Auflage (2019).

Ansprechpartner: Prof. Dr. Leonhard Knoll

E-Mail: leonhardknoll@aol.com

Info: Die Veranstaltung wird im Wintersemester angeboten/ 5 ETCS


Risikomanagement und –bewertung: Konzepte und Anwendungen im Bankensektor

Inhalt:

Das Modul erweitert die aus der elementaren Entscheidungstheorie bekannte Betrachtung symmetrischer Risikomaße um Maße für einseitige Abweichungen und kapitalbezogene Risikokonzepte. Anwendungsbezogen liegt der Schwerpunkt der Darstellung in der Berücksichtigung aufsichtsrechtlicher Vorgaben für die Bewertung von Risiken im Bankensektor.

Gliederung:

  1. Einführung
  • Risiko und Risikomanagement
  • Verbindungen zur Entscheidungstheorie
  • Bankspezifische Aspekte

2. Risiko

  • Kurzbeschreibung von Typ I-Maßen
  • Quantile
  • Vertiefungen zu Typ II-Maßen
  • Quantifizierung von Risikomaßen e. Bankbetriebliche Risiken

3. Kapital

  • Kernkapital
  • Ergänzungskapital
  • Eigenmittel
  • Kapitalpuffer
  • Leverage Ratio

4. Säule I

  • Unterlegung von Risiken mit Eigenkapital
  • Kreditrisiko (Adressenrisiko)
  • Operationelles Risiko d. Marktrisiko

5. Praxisvortrag

  • Kompetenzen: Nach Abschluss des Moduls "Risikomanagement und -bewertung: Konzepte und Anwendungen im Bankensektor" sind Studierende in der Lage,
  • Eignung und Probleme asymmetrischer Risikomaße zu beurteilen,
  • wesentliche Risiken im Bankensektor zu adressieren und ihre Behandlung anhand aufsichtsrechtlicher Vorgaben nachzuvollziehen sowie
  • die Konzeptionalisierung von Risiko als vorzuhaltendem Deckungskapital als systematische Plattform dieser Aspekte für den Bankensektor zu erkennen.

Bitte beachten Sie folgenden Hinweis:

Für Studierende unter der aktuellen Prüfungsordnung sind keine besonderen Vorkehrungen erforderlich. Studierende, die noch von der alten Prüfungsordnung betroffen sind, wenden sich bitte an Frau Kuhn vom Studiendekanat der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät zur Klärung offener Fragen

Wahlpflichtbereich

10 aus 30 ECTS

Ansprechpartner: Prof. Dr. Rainer Göb

E-Mail: goeb@mathematik.uni-wuerzburg.de

Info: Die Veranstaltung wird im Wintersemester angeboten/ 5 ETCS


Stochastische Modelle der Risikoanalyse

Lerninhalte:

  • Punkt- und Bereichsschätzung beim Value at Risk
  • Punkt- und Bereichsschätzung beim Conditional Value at Risk
  • Vorhersage des Value at Risk in Zeitreihen
  • Risiko von Vorhersagen in Zeitreihen, insbesondere Exponential Smoothing under Covariates
  • Conditional Heteroscedasticity: ARCH, GARCH, EGARCH, DVEC, BEKK, DCC
  • Aggregierte Verluste, empirische Behandlung
  • Nichtparametrische Schranken für Value at Risk und Conditional Value at Risk
  • Empirische Schätzung von nichtparametrischen Schranken für Value at Risk und Conditional Value at Risk
  • Marktmodell: Definition, Kenngrößen, empirische Behandlung
  • Capital Asset Pricing Modell: Definition, Kenngrößen, empirische Behandlung
  • Portfolio: Definition, Kenngrößen, Risikomessung
  • Schätzung von Portfoliorisikoparametern: Varianz, Value at Risk, Conditional Value at Risk, Shortfall
  • Optimale Portfolios
  • Numerische Berechnung optimaler Portfolios

Lernziele:

Der Studierende kann Risikomaße und die Parameter von Risikomodellen aus Daten zu schätzen. Insbesondere verfügt der Studierende über Softwarekenntnisse, vermittels deren eine empirische Risikoevaluation in einem Unternehmensumfeld durchgeführt werden kann.

Ansprechpartner: Prof. Dr. Rainer Göb

E-Mail: goeb@mathematik.uni-wuerzburg.de

Info: Die Veranstaltung wird im Wintersemester angeboten/ 5 ETCS


Stochastische Modelle der Risikoanalyse

Lerninhalte:

  • Punkt- und Bereichsschätzung beim Value at Risk
  • Punkt- und Bereichsschätzung beim Conditional Value at Risk
  • Vorhersage des Value at Risk in Zeitreihen
  • Risiko von Vorhersagen in Zeitreihen, insbesondere Exponential Smoothing under Covariates
  • Conditional Heteroscedasticity: ARCH, GARCH, EGARCH, DVEC, BEKK, DCC
  • Aggregierte Verluste, empirische Behandlung
  • Nichtparametrische Schranken für Value at Risk und Conditional Value at Risk
  • Empirische Schätzung von nichtparametrischen Schranken für Value at Risk und Conditional Value at Risk
  • Marktmodell: Definition, Kenngrößen, empirische Behandlung
  • Capital Asset Pricing Modell: Definition, Kenngrößen, empirische Behandlung
  • Portfolio: Definition, Kenngrößen, Risikomessung
  • Schätzung von Portfoliorisikoparametern: Varianz, Value at Risk, Conditional Value at Risk, Shortfall
  • Optimale Portfolios
  • Numerische Berechnung optimaler Portfolios

Lernziele:

Der Studierende kann Risikomaße und die Parameter von Risikomodellen aus Daten zu schätzen. Insbesondere verfügt der Studierende über Softwarekenntnisse, vermittels deren eine empirische Risikoevaluation in einem Unternehmensumfeld durchgeführt werden kann.

Um das Modul "Risikomanagement - Konzepte und Systeme" erfolgreich abzuschließen, müssen die beiden Kurse "Konzepte des Risikomanagements" und "Risikomanagementsysteme" erfolgreich belegt werden.

Informationen zur Klausuranmeldung Risikomanagement - Konzepte und Systeme

Die Teilnahme an der Veranstaltung setzt eine Anmeldung zur Klausur über den Studienplaner in WueStudy voraus. Eine Anmeldung ist bis einschließlich 15.03.2021 möglich. Sollten Sie Probleme bei der Anmeldung haben, wenden Sie sich bitte an das Prüfungsamt. Für alle organisatorischen Fragen können Sie eine Email an „fzrm@uni-wuerzburg.de“ schicken.“


Ansprechpartner: Dr. Markus-Alexander Kötzle

E-Mail: markus.koetzle@uni-wuerzburg.de

Info: 3 ECTS

Termin: 15. - 19.03.2021


Konzepte des Risikomanagements

Die Veranstaltung „Konzepte des Risikomanagements“ vermittelt einen Überblick über die wesentlichen Ziele, Inhalte, Methoden und Instrumente des Chancen- und Risikomanagements in Industrie- und Handelsunternehmen.

Die Teilnehmer lernen die Bedeutung des Risikomanagements sowie die wesentlichen Treiber für die Implementierung und Weiterentwicklung eines Risikomanagements in Unternehmen kennen. Sie erhalten einen Überblick über die wesentlichen gesetzlichen und regulatorischen Rahmenbedingungen des Risikomanagements, die wichtigsten Risikokategorien sowie die Ablaufschritte des Risikomanagement-Prozesses. Insbesondere lernen sie:

  • Grundlagen des Risikomanagements
  • Regulatorische Rahmenbedingungen
  • Der Risikomanagement-Prozess

Ansprechpartner: Dr. Marcus Pauli

E-Mail: marcus.pauli@uni-wuerzburg.de

Info: 2 ECTS

Termin: 22. - 26.03.2021


Risikomanagementsysteme

Ein betriebliches Risikomanagement ist u. a. durch das KonTraG gesetzlich vorgeschrieben und stellt heute angesichts einer zunehmend schwierigeren Risikosituation eine der großen und viel diskutierten Herausforderungen für Unternehmen dar. Im Kontext einer wertorientierten Unternehmensführung wird ein proaktiver Risikomanagement-Ansatz zunehmend zur verpflichtenden, strategischen Führungsaufgabe. Ein entsprechend erforderlicher, organisationsweiter Risikomanagement-Prozess mit systematischer Risikoidentifikation sowie Bewertung, Steuerung und Kontrolle der Gesamtrisikolage des Unternehmens ist jedoch dauerhaft nur durch eine umfassende und integrierte IT-Unterstützung realisierbar. Spezielle Risikomanagement-Informationssysteme (RMIS) versprechen durch ein vereinfachtes und übersichtliches Handling, durch die Automation von Teilaufgaben sowie durch umfassende, entscheidungsunterstützende Funktionen nachhaltigen Erfolg. Zusätzlich lässt sich so neben Zeit- und Kosteneffizienzen auch eine Verbesserung der Risikokultur durch die erleichterte Integration der Mitarbeiter erzielen.

Ziel des Kurses ist die Vermittlung der wesentlichen Aufgaben und Funktionen von RMIS anhand von Beispielfällen und Fallstudien.

Um das Modul "Risikomanagement - Compliance und Finanzberichterstattung" erfolgreich abzuschließen, müssen die beiden Kurse "Finanzberichterstattung und Risikomanagement" und "Rechtliche Grundlagen des Risikomanagements" erfolgreich belegt werden.


Ansprechpartner: Prof. Dr. Lenz

E-Mail: hansrudi.lenz@uni-wuerzburg.de

Info: 3 ECTS


Finanzberichterstattung und Risikomanagement

Die Veranstaltung "Finanzberichterstattung und Risikomanagement" vermittelt einen Überblick über die Darstellung von Chancen und Risiken in der Finanzberichterstattung von Industrie- und Handelsunternehmen, z.B. in Jahres- und Konzernabschlüssen, in Zwischenberichten und Ad-hoc-Mitteilungen. Für bestimmte Gesellschaften existiert eine gesetzliche Verpflichtung zur Einrichtung eines sog. Risikofrüherkennungssystems.

Der Lagebericht einer Kapitalgesellschaft hat etwa eine ausgewogene und umfassende, dem Umfang und der Komplexität der Geschäftstätigkeit entsprechende Analyse des Geschäftsverlaufs und der Lage der Gesellschaft zu enthalten, wobei bedeutsame finanzielle Leistungsindikatoren, z.B. Bilanzkennzahlen, einzubeziehen und unter Bezugnahme auf die im Jahresabschluss ausgewiesenen Beträge und Angaben zu erläutern sind. Von besonderer Bedeutung ist, dass im Lagebericht die voraussichtliche Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken zu beurteilen und zu erläutern ist. Der kürzlich eingeführte sog. "Bilanzeid" der Geschäftsführung umfasst auch diese Angaben. Ferner soll der Lagebericht auch eingehen auf die Risikomanagementziele und -Methoden der Gesellschaft in Bezug auf Finanzinstrumente. Die Ausführungen werden anhand praktischer Beispiele aus Geschäftsberichten verdeutlicht.


Ansprechpartner: Prof. Dr. Teichmann

E-Mail: L-gesellschaftsrecht@jura.uni-wuerzburg.de

Info: 2 ECTS

Termin: 08. - 12.03.2021


Rechtliche Grundlagen des Risikomanagements

Die Einhaltung rechtlicher Vorgaben ist für Unternehmen von großer Bedeutung. Einerseits sind die hierbei zu beachtenden gesetzlichen Vorschriften kaum mehr überschaubar. Andererseits können Verstöße zu beachtlichen Sanktionen bis hin zu existenzbedrohenden Geldbußen führen. Der Kurs gibt daher einen Überblick zu den wichtigsten gesetzlichen Vorgaben, die es für das Risikomanagement im Unternehmen zu beachten gilt. Vermittelt wird Grundwissen vor allem aus dem Gesellschaftsrecht, Strafrecht, Kapitalmarktrecht, Kartellrecht und Arbeitsrecht, das für den Aufbau einer zeitgemäßen Compliance-Organisation unverzichtbar ist. Der Kurs wird in Kooperation mit Michael Volz, Corporate Compliance Officer der Merck KGaA in Darmstadt, konzipiert und von wechselnden Dozenten aus Wissenschaft und Praxis in einer Woche verblockt abgehalten.

Ansprechpartner: Prof. Dr. Andrea Szczesny

E-Mail: andrea.szczesny@uni-wuerzburg.de

Info: Veranstaltung wird im Sommersemester angeboten/ 5 ECTS


Instrumente des strategischen Controlling

Inhalte

Im Mittelpunkt der Lehrveranstaltung stehen Controlling-Instrumente, die im Rahmen des strategischen Managements von Unternehmen eingesetzt werden. Behandelt werden analytische und heuristische Techniken der Planung und Kontrolle. Dabei werden Instrumente wie etwa das Target-Costing, die Lebenszyklusanalyse, die Wertkettenanalyse und verschiedene Portfoliotechniken hinsichtlich ihrer theoretischen Fundierung und ihrer praktischen Einsatzmöglichkeiten diskutiert.

Qualifikationsziele / Kompetenzen

Zunächst werden Kenntnisse über grundsätzliche Anforderungen an Instrumente der Entscheidungsfindung und Verhaltenssteuerung im Unternehmen vermittelt. Darüber hinaus propagiert die Veranstaltung die Erlangung von Wissen über Stärken und Schwächen und damit Einsatzmöglichkeiten und Grenzen der in der Praxis verbreiteten Instrumente der strategischen Unternehmensführung. Kompetenzen werden in der Ausgestaltung und Weiterentwicklung strategischer Instrumente erworben.

Ansprechpartner: Prof. Dr. Axel Winkelmann

E-Mail: axel.winkelmann@uni-wuerzburg.de

Info: Die Veranstaltung findet nur im Wintersemester statt/ 5 ECTS


Integrierte Informationsverarbeitung

Dieses Modul für Master-Studierende richtet sich an Studierende aller betriebswirtschaftlichen Fachrichtungen, insbesondere der Wirtschaftsinformatik (Pflichtfach). Ziel ist es, einen Überblick über den Aufbau und die Einsatzbereiche von betriebswirtschaftlichen Informationssystemen in Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen zu erlangen.

Inhaltlich wird den Studierenden zunächst erläutert, welche Kategorien von Software es gibt und welche Einsatzbereiche hierfür jeweils in Frage kommen. Außerdem wird der Frage nachgegangen, warum und in welchem Maß Software in kurzen Zyklen neu- und weiterentwickelt werden muss. Dazu wird der Begriff des Softwarelebenszyklus eingeführt, anhand dessen verschiedene Phasen, Schritte und Vorgehensweisen der Softwareentwicklung unterschieden werden. Wichtige Begriffe wie Standardsoftware und Lasten- und Pflichtenheft werden erläutert und in den Kontext eingebettet. Die Studierenden sollen dabei lernen, den Entwicklungsfortschritt eines Softwareprojekts einzuschätzen, Folgekosten abzuschätzen sowie Anforderungen, welche eine Softwareeinführung mit sich bringt, zu kennen und zu berücksichtigen. Es wird anschließend detailliert auf Istanalyse (Aufgabenbereiche, Probleme) und Sollkonzeption (System-, Dialog-, Daten- und Funktionsentwurf) eingegangen. So wird untersucht, in welchem konkreten Anwendungsfall welche Methode, bzw. welches Verfahren am passendsten einzuschätzen ist. Zudem wird erläutert, warum ein systematisches Vorgehen beim Systemgestaltungsprozess von höchster Wichtigkeit ist. Anschließend wird die Thematik der Objektorientierung aufgegriffen und erläutre, warum diese einen Paradigmenwechsel darstellt. Zum Abschluss des Moduls wird erläutert, welche Bedeutung Change Management bei der Einführung von IT-Lösungen hat und welche Maßnahmen und Methoden einem Projektmanager zur Verfügung stehen.

Begleitend zur Vorlesung werden die Inhalte in einer Übung vertieft und anhand praxisrelevanter Fragestellungen erprobt.