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    Chair of Public Finance

    Bachelor-Thesis

    Voraussetzungen

    Es werden mindestens 100 ECTS-Punkte aus den Bereichen der Pflichtmodule, Wahlpflichtmodule und Schlüsselqualifikation benötigt.

    Anmeldung

    Die Platzvergabe erfolgt zweimal jährlich zentral über das Onlineportal FLIP.

    Die Bewerbungsphase innerhalb eines Wintersemesters liegt in der Regel im Zeitraum Dezember/Januar und beinhaltet die Bearbeitung im groben Zeitraum Februar bis August. Innerhalb eines Sommersemesters erfolgt die Bewerbung im Zeitraum Mai/Juni und die Bearbeitung etwa von August bis Februar. Die Bearbeitungszeiträume sind dabei nicht fix, sondern dienen als Richtwert. Die genauen Termine werden stets vom Studiendekanat bekannt gegeben.

    Zeitlicher Ablauf und Themenauswahl

    Termine und Informationen zur Abschlussarbeit finden Sie im  Informationsblatt zur Bachelor-Thesis.

    Weitere Informationen zum zentralen Anmeldezeitraum entnehmen Sie bitte den Seiten des Studiendekanats.

    Anfertigung der Thesis

    Allgemeines

    Bearbeitungszeit: 8 Wochen (ab Anmeldung des Themas)    
    Umfang: 25-30 Seiten    
    Sprache: Deutsch oder Englisch    

     

    Als Hilfestellung können Sie gerne folgende Formatvorlage verwenden: Formatvorlage Word

    Eine große Erleichterung bei einer formalen Bachelor-Thesis ist die Verwendung von LaTeX. Sollten Sie Ihre Thesis in LaTeX schreiben wollen, dann verwenden Sie bitte die folgende Vorlage: Formatvorlage LaTeX

    Alle Literaturverweise sollte man im Verzeichnis wieder finden, ansonsten halten Sie sich bei der Gestaltung ihrer Arbeit an die anerkannten Regeln der Wissenschaft. Zur Not können Sie auch ein einschlägiges Werk über wissenschaftlichen Arbeiten heranziehen, z.B. Manuel R. Theisen (2000): Wissenschaftliches Arbeiten, 10. Aufl., München.

    In die Formatvorlage sind sämtliche von uns gestellten Anforderungen an die Bachelor-Thesis eingearbeitet. Die darüber hinaus gehende Gestaltung der Arbeit bleibt Ihnen überlassen. Achten Sie bitte darauf, dass sämtliche auf dem Titelblatt gemachten Angaben vollständig und korrekt sind (insb. Ihr Studienfach).

    Abgabe

    Die Bachelor-Arbeit ist in zweifacher schriftlicher und gebundener Ausfertigung (Klebebindung! Keine Spiral- oder Ringheftung) sowie auf einem elektronischen Speichermedium in einem gängigen Format und in lesbarer Form abgespeichert fristgemäß im Prüfungsamt abzugeben.

    Die Eidesstattliche Erklärung muss in den gebundenen Ausfertigungen der Bachelor-Arbeit enthalten und unterschrieben sein.

    Im Falle der Abfassung in einer anderen als der deutschen Sprache muss die Abschlussarbeit eine Zusammenfassung in deutscher Sprache enthalten.

    Bei weiteren Fragen bzw. bei Interesse an einem der folgenden Themen wenden Sie sich bitte an Prof. Dr. Fehr.

    Themenauswahl

    "Ersparnis im Ruhestand - Ein Widerspruch zur Lebenszyklushypothese?"

    • De Narde, M. E. French and J. B. Jones (2015) - Savings after retirement: A survey, NBER Working Paper 21268, NBER Cambridge.
    • Van Ooijen, R., R. Alessie and A. Kalwij (2015), Saving Behavior and Portfolio Choice after Retirement, De Economist, 163(3), 353-404.

    "Rentenzugang und Ausbildungsinvestitionen"

    • Fouarge, D.; Schils, T.  (2009).  The Effect of Early Retirement Incentives on the Training Participation of Older Workers. Labour 23 (special issue), 85-109.
    • Montizaan, R.; Corvers, F.; De Grip, A. (2010). The Effects of Pension Rights and Retirement Age on Training Participation: Evidence from a Natural Experiment. Labour Economics, 17(1), 240-47.
    • Johnson, R. W. (1996) The Impact of Human Capital Investments on Pension Benefits,.Journal of Labor Economics, 14(3), 520-54.

    "Welche ökonomische Folgen haben negative Zinsen?"

    • Escolano, J.  et al. (2017): The puzzle of persistently negative interest-rate-growth differentials: Financial repression or income catch-up? Fiscal Studies 38(2), 179-217.
    • CESifo Forum 01/2020
    • Schmelzing, P. (2020): Eight centuries of global real interest rates, R-G, and the 'suprasecular' decline, 1311-2018, Bank of England.

    "Ökonomische Kosten von Corvid-19"

    • Dorn, F., et al (2020): Die volkswirtschaftliche Kosten des Corona-Shutdown für Deutschland: Eine Szenarienrechnung, ifo Schnelldienst, 73(4).
    • Wälde, 2020 CESifo, Wirtschaftsdienst.

    "Schulden und Wachstum"

    • Potrafke et al. (2019): Der Zusammenhang zwischen Verschuldung, Budgetzusammensetzung und volkswirtschaftlichem Wachstum, ifo Institut.

    "Die Auswirkung des Steuersystems auf Eheschließungen und Scheidungen"

    • Alm, J.; Whittington, L. A. (1999). For love or money? The impact of income taxes on marriage. Economica, 66(263), 297-316.
    • Dickert-Conlin, S. (1999). Taxes and transfers: their effects on the decision to end a marriage. Journal of Public Economics, 73(2), 217-240.
    • Alm, J.; Whittington, L. A. (1997). Income taxes and the timing of marital decisions. Journal of Public Economics, 64(2), 219-240.

    "Reform der Deutschen Krankenversicherung"

    • Greer, K. und A. Wambach (2020): In kleinen Schritten zu mehr Wettbewerb auf dem Krankenkassenmarkt, Perspektiven der Wirtschaftspolitik 21, Heft 1, 19-24.

    "Reformoptionen für die Grundsicherung"

    • Blömer et al. (2019): Reformoptionen für die Grundsicherung von Erwerbstätigen, ifo Forschungsberichte 108.
    • Ifo Schnelldienst 4/2019, 34-43.
    • Schöb, R. (2020): Eine neue solidarische Grundsicherung, Perspektiven der Wirtschaftspolitik 21(2), 162-184.

    "Was bringt der Mindestlohn?"

    • Knabe et al. (2020): Prognosen und empirische Befunde: Wie groß ist die Kluft beim Mindestlohn wirklich? Perspektiven der Wirtschaftspolitik 21, Heft 1, 25-29.
    • Köppl-Turyna et al. (2019): Beschäftigungseffekte von Mindestlöhnen, ifo Schnelldienst 72/2, 40-46.

    "Experience rating in der Arbeitslosenversicherung? Pro und Contra"

    • Eppel, R. und H. Mahringer (2020): Die Chancen und Risiken eines Experience rating in der Arbeitslosenversicherung, Perspektiven der Wirtschaftspolitik 21, Heft 1, 90-104.

    "Einführung einer Erwerbstätigenversicherung – sollen Beamte und Selbstständige in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen?"

    • Rische, H. (2008): Weiterentwicklung der gesetzlichen Rentenversicherung zu einer Erwerbstätigenversicherung – Ansätze zur Begründung und konkreten Ausgestaltung, RVaktuell, 1/2008.
    • Werding, M. (2016): Rentenfinanzierung im demographischen Wandel: Tragfähigkeitsprobleme und Handlungsoptionen, Arbeitspapier 05/2016, Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung.
    • Jess, Heinrich (2010): Ökonomische Aspekte einer Erwerbstätigenversicherung, Wirtschaftsdienst, 90. Jahrgang, Heft 5, S. 332-339.
    • Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung (2006): Fortentwicklung der Gesetzlichen Rentenversicherung zu einer Erwerbstätigenversicherung?, Jahresgutachten 2006/07, Fünftes Kapitel: Soziale Sicherung: Licht und Schatten, Ziffer 347 ff, S. 260-278.

    "Einfluss des Bildungsstands auf die Lebenserwartung"

    • Crespo, L., Mira, P., & Pijoan-Mas, J. (2015). The Educational Gradient in Life Expectancy in Europe: Preliminary Evidence from SHARE.
    • Bueren, J., Crespo, L., Mira, P., Pijoan-Mas, J., & Bohácek, R. (2018). Inequality in Life Expectancies across Europe (No. 1810). CEMFI Working Paper.

    "Wahl zwischen privater und gesetzlicher Krankenversicherung"

    • Thomson, S., & Mossialos, E. (2006). Choice of public or private health insurance: learning from the experience of Germany and the Netherlands. Journal of European Social Policy, 16(4), 315–327.
    • Grunow, M., & Nuscheler, R. (2014). Public and private health insurance in Germany: The ignored risk selection problem. Health Economics, 23(6), 670-687.
    • Greß, S. (2007). Private health insurance in Germany: consequences of a dual system. Healthcare Policy, 3(2), 29.

    "EU Klimapolitik im internationalen Vergleich"

    • Ifo Schnelldienst 6/2020, DIW Wochenbericht 28+29/2020
    • Ifo DICE Report 1/2020

    "Familienpolitik in Frankreich und Deutschland im Vergleich"

    • Lipowski, Ä., R.A. Wilke und B. Koebel (2020): Exploring the Puzzle of Human Reproduktion: Register Data based Evidence from France and Germany, ZEW DP No. 20-025.
    • Bauernschuster, S., Hener, T., Rainer, H. (2016): Children of a (policy) revolution: The introduction of universal child care and its effect on fertility. Journal of the European Economic Association, 14(4).

    "Wandel des Arbeitsmarktes durch Automatisierung"

    • Acemoglu, D. und P. Restrepo (2019): Automation and new tasks: How technology displaces and reinstates labor, Journal of Economic Perspectives 33(2), 3-30.
    • Autor, D. (2013): The "task approach" to labor markets: an overview, Journal of Labour Market Research 46(3), 185-199.
    • Autor, D. (2015): Why are there still so many jobs? Journal of Economic Perspectives 29(3), 3-30.

    "Steigen die Gesundheitsausgaben aufgrund der alternden Bevölkerung?"

    • Breyer, F. und N. Lorenz (2019): The “Red Herring” after 20 Years: Ageing and Health Care Expenditures, CESifo Working Papers 7951.
    • Breyer, F. et al. (2015): Health care expenditures and longevity: is there a Eubie Blake effect? Eurupean Journal of Health Economics 16, 95–112
    • Breyer, F. (2015): Demographischer Wandel und Gesundheitsausgaben, Perspektiuven der Wirtschaftspolitik 16(3), 215-230

    "Steigende Einkommensungleichheit und kindliche Entwicklungschancen"

    • Aizer, A. (2014). Rising Inequality and Intergenerational Mobility: The Role of Public Investments in Human Capital. CESifo Economic Studies, 60(2), 280-311.
    • Aizer, A., Eli, S., Ferrie, J., & Lleras-Muney, A. (2016). The Long-Run Impact of Cash Transfers to Poor Families. American Economic Review, 106(4), 935-71.
    • Burton, P., Phipps, S., & Zhang, L. (2013). From Parent to Child: Emerging Inequality in Outcomes for Children in Canada and the U.S. Child Indicators Research, 6(2), 363-400.

    Simulationsarbeiten schließlich kommen nahezu ohne Literatur aus. Hier geht es darum, ein am Lehrstuhl in der Regel vorhandenes Programmpaket zu verbessern, zu dokumentieren oder zu testen, damit es in der Lehre oder der Forschung eingesetzt werden kann. Zu empfehlen ist jedoch, vorher die Veranstaltung "Computational Economics" besucht zu haben.

    Mögliche Themen wären etwa:

    • Modellierung von Alterung
    • Modellierung von Fertilitätsentscheidungen