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Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät

KI-Regio im Dialog: Künstliche Intelligenz für Unternehmen in Mainfranken

Datum: 13.05.2026, 14:00 Uhr
Kategorie: Termine
Ort: Sanderring 2 (Neue Universität), Audimax
Vortragende: Podiumsdiskussion mit Vertretern aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik

Wie gelingt der Transfer von Künstlicher Intelligenz in die unternehmerische Praxis, und welche Voraussetzungen sind für eine erfolgreiche Implementierung insbesondere in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) erforderlich? Diesen Fragen widmet sich die Podiumsdiskussion „KI-Regio im Dialog: Künstliche Intelligenz für Unternehmen in Mainfranken“, die am 13. Mai 2026 im Audimax der Universität Würzburg stattfindet.

Die Veranstaltung ist Teil des Projekts KI-Regio und zielt darauf ab, den aktuellen Stand des Technologietransfers einzuordnen sowie zentrale Herausforderungen und Entwicklungsperspektiven für den Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der regionalen Wirtschaft zu diskutieren.

Interdisziplinärer Austausch zwischen Politik, Wirtschaft und Wissenschaft

Auf dem Podium diskutieren Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Verbänden und Wissenschaft, die unterschiedliche Perspektiven auf die Implementierung von KI in Unternehmen einbringen:

  • Markus Blume, Bayerischer Staatsminister für Wissenschaft und Kunst
  • Christine Völzow, Geschäftsführerin der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V.
  • Frank Schmähling, Vorstandsvorsitzender der memo AG
  • Richard Pibernik, Professor für Logistik und Quantitative Methoden in der BWL an der Universität Würzburg sowie Projektleiter von KI-Regio

Die Moderation der Podiumsdiskussion übernehmen:

  • Ivo Knahn, Chefredakteur der Main-Post
  • Frank Müller, Chefredakteur der Regionalredaktion Mainfranken der Main-Post

Fokus auf Transfer, Anwendung und regionale Wertschöpfung

Ziel der Veranstaltung ist es, erfolgreiche Transferansätze sichtbar zu machen und den Austausch zwischen relevanten Akteuren zu fördern. Dabei wird insbesondere die Frage adressiert, wie datenbasierte Technologien zur Steigerung von Effizienz, Wettbewerbsfähigkeit und nachhaltiger Wertschöpfung in der Region beitragen können.

Die Podiumsdiskussion richtet sich an Unternehmen, Verbände, politische Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger sowie an die interessierte Öffentlichkeit.

 

Vertiefung durch praxisorientierte Workshops

Im Anschluss an die Podiumsdiskussion findet ab 15:30 Uhr ein Get-together vor dem Audimax statt, das Raum für informellen Austausch und Vernetzung bietet.

Ab 16:30 Uhr werden durch die Unternehmen V-Audience sowie Clye & BlueTomato zwei parallel stattfindende Workshops angeboten, die sich gezielt an Unternehmen richten und konkrete Anwendungsbezüge herstellen.

Im Workshop mit Dr. Toni Wagner von V-Audience erfahren Sie was ein KI-Agent ist, was er leisten kann und wie Sie einen solchen Agenten bauen können. Bitte melden Sie sich bei Interesse über folgenden Link an, die Plätze sind 20 Teilnehmende beschränkt: https://forms.gle/SWK3v4RK115vZBNSA

Im Workshop mit Clye & Blue Tomato zum Thema „KI im Mittelstand: was wirklich funktioniert – und was garantiert scheitert“ ink. Live-Demo „KI im Einsatz erleben“ erfahren Sie auf welche Do’s und Don’ts bei der Einführung von KI im Unternehmen geachtet werden sollte, um betriebliche Prozesse zu optimieren und automatisieren. Bitte melden Sie sich bei Interesse über folgenden Link an, die Plätze sind auf 20 Teilnehmende beschränkt: https://forms.gle/qPMjSDQTdnGjsCXv5

Die Workshops ermöglichen eine vertiefende Auseinandersetzung mit den diskutierten Themen und bieten Raum für die Identifikation konkreter Einsatzpotenziale.

 

Veranstaltungsdetails

  • Datum: 13. Mai 2026
  • Ort: Audimax der Universität Würzburg
  • Einlass: ab 14:15 Uhr
  • Beginn: 14:30 Uhr
  • Ende der Podiumsdiskussion: 15:30 Uhr
  • Get-together: ab 15:30 Uhr
  • Workshops: ab 16:30 Uhr

Hintergrund KI-Regio

Das Projekt KI-Regio verfolgt das Ziel, kleine und mittlere Unternehmen in der Region Mainfranken in die Lage zu versetzen, Potenziale der Künstlichen Intelligenz nutzbar zu machen und damit regionale Wertschöpfungsketten zu stärken. Im Zentrum steht der Transfer neuer digitaler Technologien, insbesondere von KI-basierten Verfahren zur Nutzung regionaler Daten, in ein Netzwerk von Unternehmen. Dadurch sollen die Wettbewerbsfähigkeit regionaler Anbieter verbessert, ökologische Effekte durch kürzere Transportwege und optimierte Prozesse erzielt sowie ökonomische Wirkungen in Form von Einkommenssicherung und Arbeitsplatzstabilität erreicht werden.

Ausgangspunkt ist die Beobachtung, dass regionale Produzenten und Händler häufig über begrenzte Ressourcen und eine geringe Digitalisierungstiefe verfügen. Dies führt zu hohen Personalkosten, unsicheren Bedarfsprognosen und Ineffizienzen in der Logistik.

Große überregionale Anbieter profitieren demgegenüber von technologischen Vorteilen und können effizientere Planungs- und Produktionsprozesse umsetzen. Das Projekt adressiert diese strukturellen Unterschiede, indem es wissenschaftliche Expertise in Form von Prototypen, Dateninfrastrukturen, Kompetenzaufbau und anwendungsorientierten Konzepten bereitstellt. Der Wissenstransfer wird durch enge Zusammenarbeit mit den beteiligten Unternehmen, Medienpartnern und Verbänden umgesetzt, wobei konkrete Anwendungsfälle identifiziert, pilotiert und evaluiert werden. Das Projekt begann mit 25 Kooperationspartnern (regionale Unternehmen, Verbände sowie die Medienpartner BR und Mainpost) und konnte durch die gezielte Wissenschaftskommunikation zur Halbzeit seiner Laufzeit bereits 65 regionale Unternehmen aus der Region Mainfranken einbinden.

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