piwik-script

Intern
  • Foto von Studierenden im Lichthof
  • Fahne der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät
Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät

Die paxray GmbH: Spin-off der Universität Würzburg

14.06.2022

Im Dezember 2021 startete das vom Bund geförderte EXIST-Projekt „DRAPI – Data-based Recording and Analyses for Process Improvement“, parallel dazu wurde das zugehörige Unternehmen paxray GmbH gegründet.

Von links: Das Gründerteam Jonas Wanner (CEO); Chiara Freichel (CMO); Adrian Hofmann (CTO) | Bilder: paxray

Das Gründer-Team besteht aus den drei ehemaligen wissenschaftlichen MitarbeiterInnen Jonas Wanner, Chiara Freichel und Adrian Hofmann. Erweiternd unterstützt Prof. Dr. Axel Winkelmann das Team bei der Umsetzung der Ideen als Mentor mit seiner langjährigen Erfahrung im Bereich Unternehmenssoftware.

Die Vision von paxray ist es, die Erfolgschancen von Optimierungs- und Automatisierungsprojekten entscheidend zu verbessern. Häufig erreichen diese Projekte bisher nicht die gewünschten Ergebnisse, werden nicht innerhalb des vorgegebenen Zeit- und Kostenrahmens abgeschlossen oder können als Einzellösungen nicht über die Organisationsstruktur hinweg skaliert werden. Ein verbundenes Problem hierzu ist die bisher stark unterschätzte Analysephase. Diese geht der technischen Umsetzung der Optimierung bzw. Automatisierung voraus.

Traditionelle Ansätze setzen hierbei auf Workshops und Umfragen, um ein Realitätsabbild zu erreichen – wobei subjektive Meinungen mit entsprechenden Verzerrungen kaum zu vermeiden sind und zu entsprechenden Fehlern für die Folgephasen führen. Paxray geht einen alternativen Weg, der rein datengetrieben ist und damit objektiv bleibt. Dazu wird das sogenannte Desktop Activity Mining eingesetzt.  Durch die vollständig datenschutzkonforme und anonymisierte Aufnahme von Nutzeraktivitäten am Ursprung der Tätigkeit wird erkannt, wo und wie Abläufe über Arbeitsplätze und Team-  bzw. Abteilungsgrenzen hinweg in ähnlicher Art und Weise stattfinden. Dabei werden nicht nur Tätigkeiten in Einzelsystemen in die Analyse einbezogen, sondern die komplette Anwendungslandschaft der Nutzer, die in ihrer täglichen Arbeit Tools wie z. B. Excel, E-Mail-Programme, Internetbrowser oder ERP-Systeme einsetzen. Für erkannte, wiederkehrende Sequenzen kann anschließend unter Einbeziehung individueller Kostensätze der Kunden eine ex-ante Wirtschaftlichkeit der Umsetzung durchgeführt werden. Dies sichert einerseits den Erfolg der Lösung. Andererseits profitieren die Mitarbeiter vom Wegfall lästiger, repetitiver Prozesse, um sich künftig verstärkt ihren bedeutsamen Aufgaben widmen zu können.
 
Der Name paxray steht übrigens für Process Automation X-Ray. Damit erfinden die Gründer zwar nicht die vor über 100 Jahren von Wilhelm Conrad Röntgen an der Universität Würzburg entdeckten „XStrahlen“ neu, können aber die Prozesslandschaft von Unternehmen durchleuchten und so die Zukunft von Geschäftsprozessen mitgestalten.

Zurück