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Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät

Finanzspekulationen mit CO2-Zertifikaten verstärken Energiepreisschock

08.06.2022

Europa strebt Klimaneutralität bis 2050 an. Um dieses Ziel zu erreichen, müssen die CO2-Emissionen reduziert werden.

Prof. Dr. Peter Bofinger (Bild: Uni Würzburg)

Erreicht werden soll dieses Ziel einerseits durch Modernisierungsmaßnahmen und andererseits durch Erhebung einer CO2-Steuer. Industriebetriebe haben aber die Möglichkeit, kostenlose Emissionsberechtigungen zu beantragen. Die Erhöhung der Klimaziele führt jedoch zu geringeren Zuteilungen dieser kostenlosen Berechtigungen. Ist es einem Industriebetrieb technisch oder wirtschaftlich nicht möglich, ausreichend Treibhausgasemissionen zu reduzieren, müssen EU-Emissionsberechtigungen zugekauft werden. Die Preise hierfür sind in den letzten Jahren stark gestiegen. Der Handel mit Emissionszertifikaten ist gemäß Ökonomen ein effizientes Instrument zur Reduktion von Emissionen.

Prof. Dr. Peter Bofinger, Seniorprofessor für VWL, Geld und internationale Wirtschaftsbeziehungen, stellte nun fest, dass der angestrebte schrittweise Anstieg der CO2-Preise nicht funktioniert, wenn Spekulanten kostenlos darauf wetten und ihn dadurch vorziehen können. Sein Gastkommentar ist im Handelsblatt nachzulesen.

 

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