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Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät

Im Gespräch: Prof. Dr. Thomas Zwick

25.06.2021

In loser Folge stellen wir die Professorinnen und Professoren der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät näher vor. Prof. Dr. Thomas Zwick, Inhaber des Lehrstuhls für BWL, Personal und Organisation, ist heute unser Gesprächspartner.

Prof. Dr. Thomas Zwick (Bild: Uni Würzburg)

Im Jahr 1968 wurde Prof. Zwick in Alexandria/Ägypten geboren. Seit 2013 ist er Inhaber des Lehrstuhls für Betriebswirtschaftslehre, Personal und Organisation der Universität Würzburg. Davor war er Professor für Human Resource Management an der Ludwig-Maximilians-Universität München und gut zehn Jahre lang am ZEW Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung in Mannheim als wissenschaftlicher Mitarbeiter beschäftigt.

Er studierte Volkswirtschaftslehre an der Universität Regensburg inklusive eines Auslandsjahres an der Vanderbilt University in Nashville, TN. Promoviert hat er sich an der Universität Maastricht und habilitiert an der Universität Zürich. Dem ZEW und dem Research Centre for Education and the Labor Market (ROA) der Universität Maastricht ist er als Research Associate verbunden. Zudem schätzt er sich glücklich, unter anderem an den Universitäten in Bergamo, Kopenhagen (CBS), Mailand (Cattolica), Mannheim, Montréal (HEC), Oestrich-Winkel (EBS), Oxford und St. Gallen gelehrt oder geforscht zu haben.

WiWi Fakultät: Skizzieren Sie bitte kurz ihre Forschungsgebiete!

Prof. Zwick: Aktuell arbeiten wir intensiv an Fragen des Arbeitsmarkts für Ältere, insbesondere an den Einflüssen der Tätigkeit, der Arbeitgeber, des Rentensystems und der Beschäftigten auf die Rentenentscheidung. Neben den Beschäftigungsmöglichkeiten Älterer in den Arbeitsmarkt, beschäftigt uns zudem die Integration von Menschen mit Behinderungen und Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt. Schließlich sind ökonomische Aspekte des dualen beruflichen Ausbildungssystems und der Weiterbildungsanstrengungen in Unternehmen Themen, über die wir seit langem forschen.

WiWi Fakultät: Was bedeutet für Sie gute Lehre?

Prof. Zwick: Gute Lehre knüpft meiner Meinung nach zunächst an reale aktuelle Probleme an. Deshalb versuche ich zunächst, Beispiele aus der aktuellen Diskussion als Motivation für die Vorlesungsinhalte einzubeziehen. Gleichzeitig basiert gute Lehre sowohl auf theoretischen Überlegungen als auch deren adäquater empirischen Überprüfung. Schließlich sind der spontane Austausch und die Diskussion zwischen Studierenden und Lehrenden wichtig.

WiWi Fakultät: Für welche Wirtschaftsbereiche und für welche Berufsbilder ist Ihre Forschung und Lehre relevant?

Prof. Zwick: Wir nutzen vor allem empirische personalökonomische Methoden zur Beantwortung von Fragen des Personalmanagements und des Arbeitsmarkts. Deshalb bilden wir Studierende beispielsweise für Karrieren im Personalbereich oder den Strategieabteilungen großer Unternehmen oder Unternehmensberatungen aus. Durch die fundierte ökonometrische Ausbildung sind unsere Studierenden zudem befähigt, überall dort zu arbeiten, wo die Analyse großer Datensätze erforderlich ist. Beispiele hierfür sind neben Unternehmen auch Institutionen im Bereich der industriellen Beziehungen oder wirtschaftswissenschaftliche Forschungseinrichtungen.

WiWi Fakultät: Herr Prof. Zwick, für Ihre Bereitschaft zur Teilnahme am Interview bedanken wir uns ganz herzlich.

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