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Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät

Pandemie verzögert Aufschwung - Demografie bremst Wachstum

08.07.2021

Professor Dr. Maik Wolters nahm an der Gemeinschaftsdiagnose Frühjahr 2021 der Wirtschaftsforschungsinstitute mit dem Titel „Pandemie verzögert Aufschwung - Demografie bremst Wachstum“ teil.

Prof. Dr. Maik Wolters (Bild: Uni Würzburg)

Er arbeitete am Schwerpunktthema „Demografischer Wandel und Wirtschaftswachstum in Deutschland“. Bereits jetzt zeichnet sich deutlich ab, dass Deutschland in den kommenden Jahren ein folgenreicher demografischer Wandel bevorsteht. Mit dem Eintritt der Babyboomer in das Rentenalter wird die Erwerbsbevölkerung schrumpfen und der Anteil der Älteren deutlich steigen. Die Gemeinschaftsdiagnose prognostiziert, dass die Folgen für das Potenzialwachstum beträchtlich sein werden. Bis zum Jahr 2030 muss mit einer Verringerung der Potenzialwachstumsrate um rund einen Prozentpunkt gerechnet werden. Dies ist das Ergebnis einer Schätzung, bei der der empirische Zusammenhang zwischen demografischem Wandel und den Bestimmungsfaktoren des Potenzialwachstums explizit Berücksichtigung findet. Zusätzliche Szenariorechnungen zeigen, dass etwa ein Anstieg der Nettomigration um jährlich rund 100.000 Personen oder sogar eine Erhöhung des Renteneintrittsalters auf 70 Jahre diesen Effekt nur leicht abmildern, aber bei weitem nicht kompensieren könnten. Kapitel 5 beschreibt die Ergebnisse des Schwerpunktthemas.

Hier gelangen Sie zum Gutachten mit dem Titel „Pandemie verzögert Aufschwung - Demografie bremst Wachstum

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